Ingwertee selber machen: So gelingt die Zubereitung

ingwertee selber machen
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Ingwertee lässt sich leicht selber machen. Seine positive Wirkung bei Erkältungen, Reiseübelkeit, Migräne und Verdauungsproblemen macht Ingwer zu einem vielseitigen Hausmittel. Erfahre hier, wie du Ingwertee aus frischem Ingwer zubereiten kannst .

Ingwertee selber machen aus einer Zutat

Ingwertee selber zu machen ist keine Hexerei. Für eine Tasse Ingwertee brauchst du:

  • ein Stück einer Ingwer-Knolle in Bio-Qualität – die leicht verschrumpelten sind meist etwas schärfer und daher besser für den Tee geeignet.
  • kochendes Wasser
  • bei Bedarf etwas (veganen) Honig

Zubereitung des Ingwertees

Ingwer gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt.
Ingwer gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. (Foto: CC0 / Pixabay / gate74)
  1. Wasche die Ingwerwurzel.
  2. Schäle den Ingwer nicht. Gerade in der Schale verstecken sich viele wichtige Inhaltsstoffe, die die gesunde Wirkung des Ingwers ausmachen.
  3. Schneide ein etwa drei bis fünf Zentimeter großes Stück der Wurzel ab.
  4. Zerteile das Stück entweder in dünne Scheiben oder rasple es mit einem Gemüsehobel (online z.B. bei **Memolife) fein.
  5. Gib den Ingwer in eine Tasse und übergieße ihn mit heißem Wasser.
  6. Lasse ihn für circa zehn Minuten zugedeckt ziehen.
  7. Fertig! Je nach Vorliebe kannst du ihn noch mit Honig oder einer veganen Alternative süßen.

Genieße den Tee möglichst heiß und schlückchenweise vor oder zu den Mahlzeiten.

Ingwertee-Varianten

Ingwertee ist pur sehr geschmackvoll. Aber wenn du Ingwertee selber machst und Abwechslung magst, dann kannst du deinem Tee auch etwas frisch gepressten Zitronensaft hinzugeben. Das sorgt für noch mehr Vitamin C und stärkt dein Immunsystem.

Aber auch verschiedene Kräuter können deinem selbstgemachten Ingwertee eine besondere Geschmacksnote verleihen. Probiere doch einfach mal folgende aus:

Ingwertee: Häufige Fehler

Auch wenn es keine Kunst ist, Ingwertee selber zu machen, solltest du einige Fehler vermeiden:

  • Ingwer zu früh aufschneiden: Damit keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen, schneide die Knolle erst kurz vor dem Aufkochen auf.
  • Falsche Wassertemperatur: Den Ingwertee solltest du mit siedendem Wasser zubereiten – anders als etwa Grünen Tee, der Temperaturen von nur 60 bis 90 Grad benötigt.
  • Ingwer schälen: Wie bereits erwähnt stecken in der Schale wertvolle Inhaltsstoffe, die beim Schälen verloren gehen.
  • Der falsche Ingwer: Gerade weil die Schale mitgekocht wird, ist es wichtig, Bio-Ingwer zu verwenden. Bei konventionellem Ingwer gelangen sonst Pestizide mit in den Tee.

Die Wirkung von Ingwer

Als Gewürz hat Ingwer eine lange Tradition – und auch als Heilmittel spielt die Wurzel vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe, vor allem die zu den Scharfstoffen zählenden Gingerole und ätherischen Öle. Die chemische Struktur von Gingerol ähnelt der von Aspirin und wirkt nachweislich entzündungshemmend, schleimlösend und schmerzstillend. Die Scharfstoffe regen die Magensäfte an und bringen die Verdauung in Schwung.

Auch bei uns ist die Wurzel sehr beliebt, besonders als Hausmittel gegen Erkältung. Ingwer ist jedoch auch darüber hinaus eine wahre Wunderknolle. Sie hilft unter anderem bei:

Mehr zu Ingwer: 

Rezepte mit Ingwer:

Weiterlesen auf Utopia.de:

English version available: The Benefits of Ginger Tea: How to Make a Healthy Infusion

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