Menstruationsbeschwerden: Diese Hausmittel helfen

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Menstruationsbeschwerden lassen sich gut mit Hausmitteln und einer bewussten Lebensweise in den Griff kriegen. Utopia zeigt dir, wie du dich trotz deiner Periode rundum wohl fühlen kannst.

Symptome und Ursachen von Menstruationsbeschwerden

Die wohl häufigsten Menstruationsbeschwerden sind Unterleibsschmerzen und -krämpfe, die teilweise bis in den Rücken und andere Körperregionen ausstrahlen können. Grund hierfür sind die Kontraktionen der Gebärmutter.

Durch den Blutverlust leiden viele Frauen auch an Eisenmangel, welcher sich zum Beispiel durch Müdigkeit oder Schwindelgefühl ausdrücken kann.

Weitere typische Beschwerden sind Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Übelkeit.

Auch Stimmungsschwankungen gehören für viele Frauen kurz vor oder während der Periode zum Alltag – schließlich ist der Körper während dieser Zeit erheblichen Hormonschwankungen ausgesetzt.

Wichtig: Bevor du zu Hausmitteln greifst, sprich mit deinem Gynäkologen oder deiner Gynäkologin über deine Menstruationsbeschwerden. Krankheiten, wie zum Beispiel Endometriose, als Ursache deiner Beschwerden sollten entweder ausgeschlossen oder behandelt werden.

Danach gilt: Sind die Beschwerden so heftig, dass du dich krank fühlst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen! Vielleicht braucht dein Körper mehr Ruhe, Sport oder eine gesündere Ernährung? Vielleicht hast du einfach zu viel Hektik und Stress in deinem Leben?

Schmerztabletten oder die Pille zur „Zyklusregulation“ versprechen zwar schnelle Hilfe, sie unterdrücken jedoch nur die Symptome und lösen die eigentlichen Probleme nicht.

Wärme ist das beste Hausmittel bei Menstruationsbeschwerden

Wärme hilft gegen Unterleibsschmerzen
Wärme hilft gegen Unterleibsschmerzen
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Das beste Mittel gegen Unterleibsschmerzen und Krämpfe ist Wärme.

Kuschel dich mit deiner Lieblingsdecke und einer Wärmflasche auf dem Bauch aufs Sofa oder benutze ein Kirschkernkissen (zum Beispiel von **Memolife). Gönne dir ein heißes Entspannungsbad und eine Tasse Tee, um dich von innen zu wärmen.

Durch die Wärme entspannt sich die Muskulatur und die Kontraktionen der Gebärmutter werden schwächer.

Tipp: Achte auch darauf, dass du warm genug gekleidet bist. Das klingt zunächst vielleicht wie ein Ratschlag deiner Großmutter, sollte aber nicht unterschätzt werden: Mini-Rock und bauchfreies Oberteil sind zwar modisch, aber ein warmes Unterhemd ist während deiner Periode sicherlich praktischer!

3 Hausmittel bei Menstruationsbeschwerden: Ingwer, Frauentee und Kreuzkümmelöl

Ingwertee gegen Menstruationsbeschwerden
Ingwertee gegen Menstruationsbeschwerden
(Foto: CC0/ Pixabay/ congerdesign)

Tees wärmen nicht nur, sondern können auch krampflösend sein. Besonders  wertvoll ist Ingwertee, denn er wirkt gegen Übelkeit, stärkt das Immunsystem und den Kreislauf. Salbei- und Kamillentee helfen gegen Krämpfe, Übelkeit und Bauchschmerzen. Außerdem gibt es verschiedene Frauentees – also Kräutermischungen, die speziell auf den weiblichen Organismus abgestimmt sind und dir während der Menstruation besonders gut tun (erhältlich im Bioladen, der Apotheke oder zum Beispiel bei **Avocadostore).

Viele Frauen schwören auch auf ägyptisches Kreuzkümmelöl gegen Unterleibsschmerzen. (zum Beispiel bei **Avocadostore)

Tipp: Kreuzkümmelöl hilft vor allem bei regelmäßiger Einnahme. Du kannst es zum Beispiel zum Verfeinern von Salaten oder orientalischen Gerichten wie Linseneintöpfe oder Bulgurpfannen verwenden.

Die Freie Menstruation – bewusst entspannen gegen Unterleibskrämpfe

Die Gebärmutter staut das Blut und gibt es in Schüben ab
Die Gebärmutter staut das Blut und gibt es in Schüben ab
(Foto: CC0/ PIxabay/ therapractice)

„Freie Menstruation“ – was bedeutet das?

Manche Frauen wollen gar keine Hilfsmittel verwenden und schwören stattdessen auf die Freie Menstruation – sozusagen die natürlichste Art der Monatsblutung: Das Blut läuft nicht pausenlos, sondern wird von der Gebärmutter in Schüben abgegeben. Anwenderinnen glauben, es braucht nur ein wenig Übung, um spüren zu können, wann es soweit ist, um auf die Toilette zu gehen. Das kann alle 10 Minuten oder jede Stunde sein – je nach Zyklustag und Frau ist das ganz verschieden.

Wenn du einen leichten Druck im Unterleib spürst – in etwa so, wie wenn du Wasser lassen musst – dann setze dich auf die Toilette und lass einfach locker. Durch das bewusste Entspannen des Unterleibes können Krämpfe und Schmerzen deutlich weniger werden. Für einige Frauen kann sich sogar die Dauer der Periode verkürzen.

Übrigens empfinden viele Frauen auch das Tragen einer Menstruationstasse als angenehmer und schmerzlindernd im Vergleich zu Tampons. Experimentiere einfach und finde heraus, was zu dir am besten passt.

Eine gesunde und bewusste Lebensweise hilft gegen Menstruationsbeschwerden!

Gönne dir Ruhe und Zeit für dich selbst!
Gönne dir Ruhe und Zeit für dich selbst!
(Foto: CC0/ Pixabay/ xuuxuu)

Nicht zuletzt sind natürlich auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung, frische Luft und Schlaf eine wichtige Voraussetzung für weniger Beschwerden während deiner Menstruation.

Wenn möglich, verzichte während deiner Periode auf Kaffee, Schwarztee und Alkohol.

Achte darauf, genug eisenhaltige Lebensmittel zu dir zu nehmen. Auch Magnesium ist wegen seiner krampflösenden Wirkung sehr wichtig in dieser Zeit.

Sport während der Periode kann gut tun, muss aber nicht – höre auf deinen Körper und zwinge dich zu nichts! Manchmal reicht es schon, nicht so streng mit dir selbst zu sein: Du musst während deiner Regel keine Höchstleistungen bringen. Es ist in Ordnung, alles etwas ruhiger anzugehen.

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