Ingweröl selber machen: So gelingt die Zubereitung

Foto: Colourbox.de

Ingweröl – äußerlich aufgetragen – weckt nicht nur die Lebensgeister, sondern fördert dank der enthaltenen Gingerole auch die Durchblutung, wärmt und hilft die Muskeln zu entspannen. Und das beste ist: Du kannst Ingweröl einfach selber machen.

Ingweröl lässt sich äußerlich auf unterschiedliche Weise anwenden, z. B. als Kompresse, als Aromabad oder auch mit anderen Ölen verdünnt als Massageöl. Wir zeigen dir, worauf du dabei achten musst, wenn du Ingweröl selber machen willst, um Muskelverspannungen und Rückenschmerzen natürlich zu behandeln. 

Ingweröl selber machen: Zutaten und Rezept

Gehobelten Ingwer mit Olivenöl vermischen
Gehobelten Ingwer mit Olivenöl vermischen
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / gefrorene_wand)

Um Ingweröl selber zu machen, brauchst du folgende Zutaten:

So einfach geht’s:

  1. Du nimmst zunächst die Ingwerwurzel und schälst sie gründlich.
  2. Anschließend hobelst du mit einer Käsereibe das Stück Ingwer in einen Topf.
  3. Fülle das Olivenöl hinzu und vermische beides gründlich miteinander.
  4. Stelle nun die Form in den Herd und lasse das Gemisch für zwei Stunden bei niedriger Temperatur – ca. 60 Grad) vor sich hin „köcheln“.
  5. Danach fülle das durch ein Sieb in die saubere Flasche.
  6. Lasse es für zwei Wochen „reifen“, damit es sein volles Aroma entwickeln kann. Dann ist es bereit für den Einsatz.

Das Öl ist nach dem Abfüllen ca. ein halbes Jahr haltbar!

      Ingweröl: Äußerliche Anwendungsbereiche

      Viele von uns trinken im Winter eine Tasse Ingwertee (z. B. bei** Avocadostore), wenn sich eine Verkühlung ankündigt oder sie sich einfach aufwärmen wollen. Nicht umsonst stellt diese vielseitig einsetzbare Wurzel in der asiatischen Küche schon seit Jahrtausenden eine unverzichtbare Zutat dar. Das liegt an den unzähligen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen des altbewährten Gewürzes.

      Vor allem die darin enthaltenen Scharfstoffe – auch Gingerole genannt – sind für die heilende Wirkung von Ingwer ausschlaggebend. Sie sind anregend, schweißtreibend und fördern die Bildung von Körpersäften. Auch seine antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung konnte mittlerweile medizinisch nachgewiesen werden. Zudem regt es den Stoffwechsel an. 

      Dennoch solltest du beachten, dass auch Hausmittel nicht zwangsläufig für jeden geeignet sind. So kann beispielsweise Ingweröl als Massage-Öl zu Hautreizungen führen, wenn es nicht ausreichend verdünnt ist. Erkundige dich im Zweifel also lieber nochmal bei deinem Arzt oder Apotheker.

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