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Die Top 5 der nachhaltigsten Urlaubsziele

Foto: © Wikinger Reisen

Das nachhaltigste Reiseziel für uns ist natürlich Deutschland – keine Frage. Hier gelingt nachhaltiger Tourismus besonders leicht.

Ohne die Notwendigkeit einer langen Anreise oder CO2-schwerer Flüge ist unsere Heimat für Umweltliebhaber das Urlaubsland Nummer 1. Doch wenn es uns mal in die Ferne zieht, gibt es mittlerweile auch zum Glück die Möglichkeit, benötigte Flüge durch Klimaschutzprojekte, beispielsweise von den Ofenmachern, zu kompensieren und seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. So können auch ferne Reiseziele nachhaltiger gestaltet werden. Der Tourismus kann, nachhaltig gestaltet und mit Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen, vielerorts von Vorteil für die jeweilige Region sein. Ein Austausch mit fernen Kulturen ist genauso wichtig wie das Erkunden von exotischen Umgebungen – nicht bloß um den persönlichen Horizont zu erweitern.

Hier kommen die Top 5 der nachhaltigsten Reiseziele:

1. Nachhaltiger Tourismus: Das Rote Haus in Tasiilaq

Hoch im Norden unseres Planeten wird eine Kultur gelebt, die den wenigsten bekannt ist. Ursprünglich und naturverbunden wohnen in Grönland Menschen, die sich mit einigen der extremsten Naturgewalten unseres Planeten arrangiert haben. Touristisch bloß mäßig erfasst und deshalb besonders interessant für sogenannte „Slow Travelers“. Robert Peroni, ein Abenteurer aus Südtirol, verliebte sich in die grönländische Einsamkeit und machte es sich zur Aufgabe, einen freundschaftlichen Kontakt zwischen Einheimischen und Touristen herzustellen. Um die besondere Natur und Kultur Grönlands zu erhalten, schuf er „das Rote Haus“ und somit einen Ort der Begegnung. Hier in Tasiilaq hat man die Chance, mit Einheimischen in besonders engen Kontakt zu treten und mehr über die hochinteressante Kultur der Inuit zu erfahren. Wer sich nicht nur von der faszinierenden Natur Grönlands beeindrucken lassen möchte, sondern auch lernen will, wie wichtig es vor allem für seine Bewohner ist, diese Natur zu erhalten, hat im Roten Haus einen tollen Ort gefunden, um sich zum Beispiel auf der Tour „Auf den Spuren der Inuit“ mit ihnen auszutauschen.

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Wanderung auf das Inlandeis

Erfahre mehr über das rote Haus in Tasiilaq

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Lager am Sermilik-Fjord (© Wikinger Reisen)

2. Nachhaltiger Tourismus: Costa Rica – die reiche Küste

Nachhaltiger Tourismus in Costa Rica soll vor allem der Natur und den Einwohnern Nutzen bringen. Naturschutz als Markenzeichen. Für eine nachhaltige Tourismusentwicklung hat sich Costa Rica CST (Certificación para la Sostenibilidad Turística en Costa Rica) zertifizieren lassen. Über 100 Vulkane, einige davon aktiv. Über 350.000 Tierarten, einige davon endemisch. Über 1.000 Kilometer Küstenlinie, einige davon menschenleer. Diese natürliche Vielfalt zu schützen und somit das Land nachhaltig touristisch interessant zu halten, ist ein großes Anliegen der Bewohner und auch der meisten Besucher Costa Ricas. Bereits ein Drittel der gesamten Fläche des Landes verfügt über Schutzstatus. In zahlreichen Nationalparks gibt es die Möglichkeit, die schönsten Ecken Costa Ricas besser kennenzulernen. Außerdem entsteht eine immer größere Vielfalt an Angeboten im Zeichen des Öko-Tourismus. Wander-, Trekking- und Radreisen – von Natur aus schon umweltbewusst – sollen Besucher für die einzigartige Natur des Landes sensibilisieren. Ausgewählte Aktivreiseveranstalter bieten eine interessante Bandbreite von Reisen an. Ob „Höhepunkte Costa Ricas“ oder „Auf unbekannten Pfaden durch das grüne Eldorado“ von Wikinger Reisen – auf jeder Tour werden Sie merken, dass es sich lohnt, die Natur dieses schönen Landes wertzuschätzen und zu schützen.
Entdecke Costa Rica!

Wandergruppe im Regenwald wikingerreisen-costarica-1-640 nachhaltiger Tourismus
Wandergruppe im Regenwald (© Wikinger Reisen)

3. Nachhaltiger Tourismus: UNESCO-Biosphärenreservat El Hierro

Die kleine Kanareninsel im Atlantischen Ozean ist als Aussteigerinsel bekannt. 24 Kilometer in nordsüdlicher Richtung misst das kleine Outdoor-Paradies, das durch seine Ursprünglichkeit nicht nur die Bewohner begeistert. Weitgehend intakte Natur und historische Dörfer statt Partymeilen und Hotelketten – das ist El Hierro. Besonders Wander- und Trekkingreisende kommen hier auf ihre Kosten. In dem UNESCO-Biosphärenreservat, welches die gesamte Insel umfasst, gibt es von abenteuerlichen Lavafeldern bis hin zu verwunschenen Wäldchen einiges zu entdecken. Auf der Trekkingreise „Über die Insel am Ende der Welt“  kommt man in den Genuss eines kontrastreichen Wanderwegenetzes über alte Verbindungswege quer über die Insel. Auch interessant zu wissen ist sicherlich, dass El Hierro die weltweit erste Insel ist, die in ihrer Energieversorgung vollkommen autark ist. Durch ein neues Wind-Wasser-Kraftwerk entsteht der Strom aus 100 % erneuerbaren Energien. Wenn das nicht nachhaltig ist …
Mehr Infos über die Insel am Ende der Welt

An der Küste im Golfo-Tal bei Las Puntas wikingerreisen-elhierro-640 nachhaltiger Tourismus
An der Küste im Golfo-Tal bei Las Puntas (© Wikinger Reisen)

4. Nachhaltiger Tourismus: Das größte Schutzgebiet Afrikas: KAZA

Zwischen Namibia, Botswana, Sambia, Angola und Simbabwe wurde 2012 ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche, die mit der Größe Schwedens vergleichbar ist, eingeweiht. Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und Wertschätzung der Natur von Bewohnern und Besuchern sind Hauptziele des KAZA-Projektes. Durch das Konzept „Man schützt, wovon man profitiert“ soll das Schutzgebiet an Wichtigkeit gewinnen. Nachhaltiger Tourismus wird immer wichtiger und es gewinnt immer mehr an Relevanz, Platz zu schaffen, wo sich die Natur und die reichhaltige Tierwelt Afrikas entfalten können. So kommen immer mehr Gäste, um sich an dem außergewöhnlichen Schutzgebiet zu erfreuen, und schaffen somit auch die Notwendigkeit von Personal, das sich mit Natur und Kultur des Heimatlandes auskennt. Auf der Wanderreise „KAZA: Naturerlebnis ohne Grenzen“  kann man diesen besonderen Flecken unserer Erde in einer kleinen Gruppe erkunden.

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Leopard (© Wikinger Reisen)

Erfahre mehr über KAZA

Wasserloch im Etosha-Nationalpark wikingerreisen-afrika-kaza-2-640 nachhaltiger Tourismus
Wasserloch im Etosha-Nationalpark (© Wikinger Reisen)

5. Nachhaltiger Tourismus: Fahrradmetropole Kopenhagen

Jeder kennt sie: riesige Doppeldeckerbusse, die sich erbarmungslos ihren Weg durch den Großstadtdschungel kämpfen. Gefüllt mit unzähligen kamerabedeckten Gesichtern, deren wachsamen Blicken kein Highlight entgeht. Städtetrips sind vor allem für lange Wochenenden und diese berühmten „Mal schnell was anderes sehen“-Urlaube beliebt. In kurzer Zeit einen intensiven Einblick in riesige Metropolen bekommen – die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in 3 Tagen abhaken. Doch bekommt man auf diese Weise wirklich mit was es bedeutet, ein Teil des hippen Großstadtlebens zu sein? Wohl kaum! Deshalb haben Städte wie das dänische Kopenhagen es sich zur Aufgabe gemacht, Fahrradtourismus noch populärer zu machen. Zwischen den Locals über besonders gut ausgebaute Radwege fahren heißt aktiv und nachhaltig eine Großstadt erleben. So lernt man übrigens auch – neben bekannten Highlights – versteckte Winkel der Stadt kennen, an die riesige Doppeldeckerbusse nicht herankommen. Auf der Wikinger-Reise „Radlerparadies Kopenhagen und Seeland“ kann man die Fahrradmetropole Kopenhagen in Begleitung einer deutschsprachigen Reiseleitung kennen- und lieben lernen.

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Mit dem Rad in Kopenhagen (© Nicolai Perjesi / Visit Denmark)

Lust auf eine Radtour in Kopenhagen?

Wikinger Reisen Kopenhagen nachhaltige Urlaubsziele
Kopenhagen (© Nicolai Perjesi / Visit Denmark)

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(10) Kommentare

  1. Ich schließe mich der Meinung von Sascha an. CO2 kompensieren – Bullshit! Wenn man konsequent ist, macht man Urlaub in der Region oder ausgedehnte Fahrradtouren.

  2. Ich finde die Aufstellung sehr lesenswert und interessant. Meine Frau und ich versuchen in vielen Bereichen des Lebens nachhaltig zu leben, soweit es uns möglich, aber auch nötig erscheint. Neben der veganen Lebensweise und allgemeinem Verzicht auf zu viel „unnützem“ Konsum (jedes Jahr ein neues Handy, neue Autos , neue Klamotten, nicht gleich alles Defekte wegschmeißen etc.) möchten wir aber auch unser Leben ein bisschen genießen (dürfen) und uns nicht dahingehend einschränken, uns bei jeder Gelegenheit selbst für unseren Unperfektionismus in Bezug auf Nachhaltigkeit zu geißeln. Wir haben Freunde in den USA und in verschiedenen anderen Ländern der Erde, die man einfach nur mir dem Flugzeug erreichen kann, aber auch die sehen wir nicht jedes Jahr. Dazu gibt es viele Orte, die wir gern besuchen möchten, da wir beide, wie so viele andere, sehr viel arbeiten und hiervon auch mal Abstand und vor allem „nachhaltige“ Erholung benötigen, Kraft für den Alltag sammeln und neue Eindrücke sowie „nachhaltige“ Freundschaften mit fremden Menschen aufbauen möchten. Natürlich kann man dies auch hier in den Alpen oder am nächsten Baggersee machen, aber nicht nur und nicht immer. Deshalb sind für mich die im Artikel genannten Reiseziele eine Inspiration, neben dem eigentlich Ziel ein wenig von den dort umgesetzten nachhaltigen Entwicklungsansätzen kennenzulernen und sicherlich auch finanziell durch meine touristische Anwesenheit zu fördern. Auch das ist für mich Nachhaltigkeit, und wenn das Mittel zum Zweck das Flugzeug ist, das ist es eben so. I do what I can… 🙂

  3. 1 mittelstreckenflug/jahr und dein ganzes öko/bio/was sonstnoch grünes gehabe sind für den a. deine co2-bilanz schiesst durch die decke…. kannst du nie mehr reinholen… auch nicht mit diesen „tollen“ kompensationslügen… natürlich: deine finanzielle touristische unterstützung… in ehren! danken werdens dir deine nachkommen, sofern du welche hast oder sonstwer, der dir wichtig ist. oder auch du selbst n bisschen älter halt… irgendwer zahlt den preis… herr morgen zb oder frau anderswo. treibhauseffekt, klimawandel wir grüssen dich…

  4. Niko Paech war ein echt guter Hinweis bzw. Ergänzung für mein Energie-Bewußtsein und meinen seit jahrzehnten fast verzweifelten Anstrengungen als Öko-Weltretter……je Depressiver man ist, desto mehr CO² spart man – weil man keine Flugreisen macht !!!…….wir sollten als Weltgemeinschaft also Wege klarbekommen – jeder für sich – ein Teil der Lösung zu werden….vor allem Wege ohne Flugzeuge oder Warentransport durch Flugzeuge…….und ein Lebensstil, der Glücklich macht bei gleichzeitiger sehr reduzierter Verschwendung ect…….Danke dafür!

  5. ihr wisst doch genau, dass diese kompensationsgeschichte nicht stimmt. ich verlier echt den glauben an euch, wenn ihr solchen – wahrscheinlich gesponserten – content bringt… (immerhin steht in den ersten zeilen, wohin die reise gehen sollt… trotzdem: shame shame shame! „convenient-öko“, heisst das bei uns…

  6. DANKE, das war´s dann, nachhaltigst…..
    Es gibt genügend Reiseziele, die mit sanfter Mobilität erreichbar sind und die keine Ressourcenzerstörung zur Folge haben. Leider gibt es hier nur ein entweder/oder – ein bisschen Zerstörung gibt es nicht. Das gilt natürlich auch für in Europa liegende Urlaubsziele. Die Zerstörungen, die durch den Tourismus an Landschaft und Menschen erfolgen, sind leider nachhaltig und nicht kompensierbar.

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