Outdoor-Bekleidung: Die besten Marken

Auf dieser Liste findest du kleinere und größere, etabliertere und jüngere Labels, die nachhaltige Outdoor-Mode herstellen.

Hier werden Marken und Hersteller von Outdoor-, Winter-, Ski- und Snowboard-Bekleidung vorgestellt, die bei der Produktion ihrer Mode besonders umweltschonend und nachhaltig vorgehen.

Dazu gehört zum Beispiel der weitgehende Verzicht auf – potentiell schädliche – per- und polyfluorierte Carbone (PFC) und andere Schadstoffe. Hersteller, die in diese Bestenliste aufgenommen werden, arbeiten beispielsweise mit Materialien, die Bluesign-zertifiziert sind, ein GOTS-Zertifikat tragen oder dem Ökotex-100-Standard entsprechen.

Mehr Informationen zu den Kriterien, um auf diese Liste aufgenommen zu werden, findest du weiter unten.

Bestenliste: Outdoor-Bekleidung: Die besten Marken

  • Bleed Logo
    Platz 1

    Bleed

    4,7

    von 22 Bewertungen

  • Pyua Logo
    Platz 2

    Pyua

    5,0

    von 14 Bewertungen

  • Engel-Sports-Logo

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Logo Jack Wolfskin

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Logo Klättermusen

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Odlo-Logo
    Platz 6

    Odlo

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Patagonia-Logo
    Platz 7

    Patagonia

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Picture-Organic-Logo

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Vaude-logo
    Platz 9

    Vaude

    0,0

    von 0 Bewertungen

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Nicht nur ökologisches Engagement ist entscheidend, um eine Outdoor-Marke auch wirklich zu einer nachhaltigen und fairen Outdoor-Marke zu machen, sondern auch soziale Belange.

Um sich als nachhaltig zu qualifizieren, sollte ein Label sich beispielsweise der Fair Wear Foundation angeschlossen haben oder mit der Fair Labor Association zusammenarbeiten. Einige, aber leider erst wenige, Unternehmen auf dieser Liste haben sogar zu den Zielen der Gemeinwohl-Ökonomie bekannt (beispielsweise Vaude) und veröffentlichen einen entsprechenden Gemeinwohlbericht bzw. einen Report zur CSR (Corporate Social Responsibility).

Wer kommt auf die Bestenliste für Outdoor-Bekleidung?

Ein Unternehmen ist ein komplexer, manchmal selbst für die Beteiligten kaum zu durchschauender Organismus. In die Herstellung, den Versand und schließlich den Verkauf auch nur eines einzigen Stücks Outdoor-Mode können schnell Dutzende Menschen in verschiedenen Ländern eingebunden sein.

Es ist also nicht möglich, eindeutig zu sagen, dass (und ob) ein bestimmter Hersteller von Outdoor-Bekleidung eher zu den ‚Guten‘ oder den ‚Bösen‘ gehört. Ganz abgesehen davon, dass einige Hersteller auf dieser Liste nicht ausschließlich Outdoor-Mode herstellen, sondern eine breite Palette von Bekleidungs-Artikeln anbieten, die vielleicht zu anderen Bedingungen und mit anderen Materialien produziert werden.

Auch ändern sich die CR-Richtlinien und die Schwerpunkte von Unternehmen, sodass z.B. ein Hersteller wie Jack Wolfskin in wenigen Jahren so viele Punkte im Nachhaltigkeits-Bereich sammeln konnte, dass er sich heute für diese Liste qualifiziert.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben wir einen Katalog von Bedingungen  erarbeitet, der darüber entscheidet, ob ein Hersteller von Outdoor-Bekleidung auf diese Bestenliste aufgenommen wird.

Wie Bestenliste auf Utopia generell entstehen, kannst du hier nachlesen.

Kriterien für Hersteller von fairer Outdoor-Bekleidung

Um auf diese Liste für faire und nachhaltige Outdoor-Bekleidung aufgenommen zu werden, muss ein Hersteller nachweislich mehrere der folgenden Kriterien erfüllen.

Der Outdoor-Hersteller …

  • … verwendet größtenteils Materialien, die das Bluesign-Siegel tragen und damit zahlreiche kritische oder verbotene Chemikalien aus der Produktion ausschließen. Das Bluesign-Zertifikat ist derzeit eines der relevantesten Textilsiegel für Outdoor-Mode.
  • … arbeitet mit dem Öko-Tex Standard 100 und stellt damit sicher, dass seine Outdoor-Bekleidung möglichst wenig Schadstoffe enthält.
  • … zeichnet seine Ware mit dem GOTS-Siegel (Global Organic Textile Standard) aus. Lies zu Siegeln und Zertifikaten im Textilbereich auch diesen Beitrag:
  • … trägt das Fairtrade-Siegel oder arbeitet mit anerkannten Fair-Trade-Organisationen zusammen.
  • … stellt Kleidung her, die sich vollständig oder fast vollständig  recyceln lässt (wie Pyua). Oder der Hersteller produziert ausschließlich Outdoor-Mode aus Materialien, die zuvor bereits recycelt wurden. Am besten ist natürlich beides.
  • … lässt besonderer Einsatz dabei erkennen, die Langlebigkeit seiner Produkte zu erhöhen, indem er beispielsweise Reparaturanleitungen anbietet, getragene Ware gegen neue Ware eintauscht oder mit gebrauchten Kleidungsstücken handelt bzw. dafür einen eigenen Shop anbietet (wie Patagonia und Vaude).
  • … verzichtet aufgrund seiner Öko-Standards fast vollständig auf potentiell schädliche PFC (wie Klättermusen und andere Outdoor-Hersteller). Lies hier mehr dazu:
  • … ist (wie rund die Hälfte der Modelabels auf dieser Liste) Mitglied der Fair Wear Foundation und weist damit nach, dass er sich für faire Arbeitsbedingungen in der globalen Textilproduktion einsetzt.
  • … hat die Orientierung an der Gemeinwohl-Ökonomie in seinen Zielen verankert und legt einen entsprechenden Bericht vor (wie Vaude).
  • … gibt regelmäßig einen Naturschutzbericht heraus.
  • … hat besonders strenge CSR-Richtlinien oder hat einen eigenen Code of Conduct (dt. Verhaltensrichtlinien) für seine Partner erstellt (wie Odlo).
  • … kann belegen, dass er seine CO2-Bilanz aktiv reduziert, z.B. durch die Verwendung von Ökostrom in der Produktion, durch Ausgleichszahlungen oder die Arbeit in einem Green Building.
  • … stellt ausschließlich vegane Produkte her.
  • … stellt zwar keine veganen Produkte her, achtet aber bei der Produktion darauf, dass Tier kein unnötiges Leid erfahren. Dazu gehört im Bereich der Outdoor-Mode vor allen die Verwendung von Gänsedaunen. Daunen dürfen nicht aus Lebendrupf oder Stopfmast stammen! Zertifizierungen in diesem Bereich sind beispielsweise der Globale Traceable Down Standard sowie der Responsible Down Standard (RDS). Lies auch diesen Beitrag:
  • … achtet nachweislich auf besonders kurze Transportwege bzw. hat seine Produktion nicht (oder nur zu geringen Teilen) ins Ausland verlagert.
  • … lässt auf irgendeine andere, hier nicht aufgeführte Weise einen überdurchschnittlichen Einsatz um Ökologie, gute Arbeitsbedingungen oder das Wohl der Allgemeinheit erkennen. Das kann zum Beispiel durch das Gründen einer Stiftung geschehen, durch besonderes Engagement in der Flüchtlingshilfe oder das Initiieren eigener Projekte, die die Umwelt und den Planeten schützen.

Siehe zum Thema Outdoor-Bekleidung auch folgende Artikel:

Dann kann der Spaß ja losgehen 😉