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Earth Day: Wenn dir 24 Stunden nicht genug sind

für den Umweltschutz Bäume pflanzen
© Treedom Deutschland GmbH

Auch in diesem Jahr rufen Umweltschützer und Aktivisten weltweit zum Tag der Erde auf. Doch wie löst man ein Problem nachhaltig – in nur 24 Stunden? Damit Umweltengagement am 22. April auch über Jahre hinweg etwas bewirken kann, bedarf es Ideen, die Lust auf mehr machen.

Der Earth Day startete 1970 in den USA und entwickelte sich von einem überschaubaren Event zu einem festen Termin, der uns alljährlich auf die Schutzbedürftigkeit des Planeten aufmerksam macht. Er soll uns alle anregen, unser Konsumverhalten zu überdenken.

Beim Tag der Erde soll es weniger darum gehen, mit erhobenem Zeigefinger eine Richtung zu diktieren. Vielmehr sollen mehr Menschen für Umweltengagement begeistert werden und den Anlass nutzen können, um auch selbst aktiv zu werden.

Der Tag der Erde macht auf die Schutzbedürftigkeit des Planeten aufmerksam
Der Tag der Erde macht auf die Schutzbedürftigkeit des Planeten aufmerksam (© Treedom Deutschland GmbH)

Bäume aus dem All

Auf seiner Reise zum Mond im Rahmen der Apollo-14-Mission nahm der US-Astronaut Stuart Roosa im Jahre 1971 einige Baumsamen mit in die Mondumlaufbahn. Das Experiment wollte herausfinden, ob die Samen dabei Schaden nehmen oder, zurück auf die Erde gebracht, wie gewohnt sprießen und wachsen würden.

Nach der Rückkehr wurden also die ersten Samen, die einen Flug um den Mond gemacht hatten, auf der Erde eingepflanzt. In den folgenden Jahren wuchsen auf diese Weise hunderte Bäume in die Höhe, einige davon gingen sogar an das Weiße Haus und an den Kaiser von Japan. Was ursprünglich als kleines Experiment begonnen hatte, motivierte immer mehr Menschen, Bäume zu pflanzen.

Für den Earth Day im Jahre 2009 pflanzte die NASA dann einen historischen Mondbaum und erinnerte uns auf diese Weise daran, dass man manchmal eben auch nach den Sternen greifen muss, um unseren Planeten zu schützen. Die Welt verändere man schließlich nicht in 24 Stunden.

Aber: Jeder Baum schreibt tagtäglich Geschichte – auch ohne auf den Mond zu reisen. Er absorbiert CO2, lebt Jahrzehnte lang, produziert Früchte, stärkt das lokale Ökosystem, schützt vor Bodenerosion und noch vieles mehr! Wäre es also nicht aufregend, einen eigenen Baum zu pflanzen und seiner Geschichte zu folgen?

Zum Earth Day dieses Jahr Bäume planzen
Kleinbäuerin bei einem Treedom-Projekt in Kamerun (© Treedom Deutschland GmbH)

Einen eigenen Baum pflanzen

Es gibt viele Initiativen, die es dir ermöglichen, Bäume zu pflanzen und dich auf diese Weise an globalen Aufforstungsprojekten zu beteiligen. Meist erhält man für diese Unterstützung ein Zertifikat, doch nur selten konkrete Informationen über den Baum – und damit auch nicht über den Beitrag, den man damit tatsächlich für die Umwelt geleistet hat.

Das Social Business Treedom hat gerade aus diesen Beweggründen einen innovativen Ansatz entwickelt. Die Vision ist es, eine engagierte Community aufzubauen, die gemeinsam Bäume pflanzt und verschenkt. Ursprünglich inspiriert vom Browsergame „Farmville“ schlägt Treedom damit eine Brücke zwischen der realen und virtuellen Welt und macht grünes Engagement digital erlebbar – mit der spielerischen Mission #LetsGreenThePlanet.

Durch die Anpflanzung ausgewählter Baum- und Pflanzenarten – beispielsweise Mangobäume in Haiti und Kakao in Kamerun – werden lokale Ökosysteme nachhaltig gestärkt sowie Einnahmequellen für Kleinbauern geschaffen. Dank einer wachsenden Community von mehr als 100.000 Mitgliedern und rund 24.000 Kleinbauern konnten bis dato bereits über 400.000 Bäume ökologisch sinnvoll gepflanzt werden – und das in Asien, Südamerika, Afrika und Italien.

Bäume Pflanzen für die Erde
Bäume pflanzen und ihnen online folgen. (© Treedom Deutschland GmbH)

Auf der spielerisch anmutenden Website kann jeder – aus der Ferne – einen Baum pflanzen und sein Umweltengagement mit Freunden teilen. Jeder Baum hat eine eigene Bedeutung, verfügt über eine eigene Profil-Seite, wird geolokalisiert und bei seiner Verpflanzung fotografiert. Der Baumpate erhält regelmäßig Updates über die agroforstwirtschaftlichen Projekte vor Ort.

Auf diese Weise kann man seinem Schützling online folgen, ihm einen Namen geben und sein Heranwachsen sowie seinen sozialen und ökonomischen Nutzen virtuell miterleben. Man bekommt Einblicke in das Leben vor Ort, erfährt Geschichten über die Communities und lernt die Kleinbauern kennen. Treedom setzt dabei einen hohen Fokus auf die Unterstützung kleinerer Communities, die sonst oft keine Fördermittel bekommen würden. Mehr Infos findest du hier.

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