Die besten Ökobanken

Grüne Banken wickeln ihre Geschäfte fair, ethisch und ökologisch ab. In Deutschland gibt es vier empfehlenswerte Ökobanken: die GLS Bank, die Triodos Bank, die Umweltbank und die Ethikbank. Hier erfährst du, was nachhaltige Banken bieten, warum sich der Bankwechsel lohnt und was du dabei beachten solltest. Unsere Nutzer berichten außerdem von ihren persönlichen Erfahrungen mit Öko-Banken.

Bestenliste: Die besten Ökobanken

  • Triodos Bank

    4,6

    von 14 Bewertungen

  • UmweltBank
    Platz 2

    UmweltBank

    4,5

    von 19 Bewertungen

  • GLS Bank
    Platz 3

    GLS Bank

    4,2

    von 110 Bewertungen

  • EthikBank
    Platz 4

    EthikBank

    4,1

    von 36 Bewertungen

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Wie funktionieren grüne Banken?

Nachhaltige Banken erbringen typische Finanzdienstleistungen wie ein grünes Girokonto, Tagesgeld-Konten und verschiedene Geldanlagen, Altersvorsorge-Produkte oder vergeben Kredite. Aber: Anders als konventionelle Banken investieren grüne Banken das Geld auf Basis strenger Nachhaltigkeitskriterien, sowohl im sozialen als auch im ökologischen Sinne. Diese alternativen Banken bieten außerdem ein hohes Maß an Transparenz, damit Kunden nachvollziehen können, an welchen Geschäften sich die Ökobank beteiligt.

Warum zur nachhaltigen Bank wechseln?

Anders als Ökobanken handeln große konventionelle Banken meist mit heiklen Finanzprodukten und investieren in Branchen oder Firmen, die man nicht guten Gewissens unterstützen kann. So kann es durchaus passieren, dass das angelegte Geld als Kredit an Firmen vergeben wird, die Atomkraftwerke bauen oder mit Waffen handeln. Als Kunde hat man hier kaum Möglichkeiten, auf die Geschäftspraktiken Einfluss zu nehmen. Lies dazu auch: 5 Argumente gegen konventionelle Banken.

Ökobanken: Beispiele

Zu den nachhaltigen Banken zählen in Deutschland die GLS Bank, die Triodos Bank, die Umweltbank und die Ethikbank. Bei der GLS Bank kann man zum Beispiel selbst mitbestimmen, welche Art von Projekten mit den Einlagen des eigenen Girokontos gefördert werden soll. Daneben bieten die Ökobanken oft besonders gute Konditionen für ökologische Projekte an. Darunter fallen zum Beispiel die günstigen Baufinanzierungen für ökologische Häuser, die bei der Umweltbank und der Ethikbank („ÖkoKredit“) angeboten werden. Die GLS Bank betreibt neben dem regulären Bankgeschäft auch eine Crowdfunding-Plattform für gemeinnützige Projekte.

Auch Kirchenbanken wie die Bank für Kirche und Diakonie oder die Styler Bank haben einen hohen Anspruch und geben an, wie grüne Banken vornehmlich im Sinne der Nachhaltigkeit zu investieren. Bei der Transparenz, der Kontrolle der eigenen Anlagen und der Strenge der Anlagekriterien sind die alternativen Banken dieser Bestenliste in der Regel aber schon deutlich weiter.

Vor dem Bank-Wechsel: Bedürfnisse prüfen

Vor dem Wechsel zu einer nachhaltigen Bank sollte man definitiv in Erfahrung bringen, wie die Bargeldversorgung geregelt ist. Bei den grünen Finanzinstituten Ethikbank und GLS Bank stehen den Girokonto-Kunden meist sämtliche Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken für das Geldabheben kostenlos zur Verfügung. Kunden der Triodos Bank können darüber hinaus auch noch die Automaten aller Großbanken kostenfrei nutzen, allerdings nur mit Triodos-Kreditkarte.
Lies dazu auch den Beitrag: Grünes Girokonto: Was Ökobanken den Kunden bieten.

Was muss ich beim Bank-Wechsel beachten?

Beim Wechsel zu einer Öko-Bank gilt es, wie bei jedem anderen Bankwechsel auch, auf ein paar entscheidende Formalitäten zu achten. Dazu gehört, alle Zahlungsaufträge und Einzugsermächtigungen auf das neue Konto umzustellen. Außerdem müssen alle Personen und Organisationen, von denen du Geld erwartest, rechtzeitig informiert werden, besonders der Arbeitgeber. Die Umstellung könnte sich früher durchaus zeitraubend hinziehen, seit dem 18.9.2016 hat sich das aber geändert, weil ein neues Gesetz den Bankwechsel erleichtert: lies dazu 7 Gründe, jetzt einfach die Bank zu wechseln.

Allerdings unterstützen auch die nachhaltigen Banken ihre Neukunden beim Wechsel in der Regel sehr zuverlässig. Die Ethikbank stellt sogar ein eigenes Online-Formular zur Verfügung, mit dem man seine Zahlungspartner erfassen und gleich direkt informieren kann. Um aber wirklich alle Missverständnisse auszuschließen, führt man am besten das alte Konto noch eine Zeit lang parallel zum neuen bei der Ökobank weiter.