Die essbare Stadt Andernach

Essbare Stadt
Foto © Christoph Mauerer

Was hier wächst, gehört allen: Das Rheinstädtchen Andernach hat aus brachliegenden öffentlichen Grünflächen herrliche Obst- und Gemüsebeete gemacht, an denen sich jeder bedienen darf.

Im Jahr 2010 hat Andernach mit 30.000 Einwohnern das bislang größte deutsche Urban Gardening Projekt gestartet: rund um die Schlossruine im Zentrum liegen heute Obst- und Gemüsebeete. Am Stadtrand ist eine rund 13 Hektar große Permakultur entstanden. Betreten der städtischen Anlagen erlaubt, pflücken und ernten ausdrücklich erwünscht!

Die essbare Stadt macht Schule

Die Idee trifft den Zeitgeist und wächst, Andernach ist Vorbild für viele andere „essbare Städte“ geworden: in knapp 40 deutschen Städten gibt es inzwischen Flächen zum kostenlosen Selbstbedienen.

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(3) Kommentare

  1. Dazu habe ich vor 1,5 Jahren einen sehr interessanten Vortrag gehört.
    Die Bedenken bei den Entscheidungsträgern der Stadt Andernach waren erst sehr groß.
    „Das lockt die Ratten an, die Beete werden von Vandalen zerstört, das wirkt bald ungepflegt“ u.s.w.
    Erst als ersichtlich wurde, wie toll das klappt und daß die essbare Stadt ein wahrer Touristen-Magnet ist, wollten alle sich als Initator der Idee profilieren. 😉
    Schön, daß es inzwischen so viele Nachahmer gibt.

  2. Wow, ein tolles Konzept. Das würde mir hier für Dresden auch gefallen. Vielleicht könnte man so etwas hier auch auf die Beine stellen. Ich wäre dabei.

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