Earth Hour 2019: Warum du am Samstag dein Licht ausmachen solltest

Foto © wwf

Öffentliche Gebäude, Privat-Haushalte, Sehenswürdigkeiten – tausende Städte versinken am Samstag wieder 60 Minuten lang im Dunkeln. Die WWF Earth Hour ist ein globales Zeichen für den Klimaschutz und soll dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben.

Rund um den Globus gehen am 30. März jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus – wie eine Welle entlang der Zeitzonen einmal um den gesamten Erdball.

Weltbekannte Bauwerke wie das Empire State Building in New York, die Oper in Sydney, der Pariser Eiffelturm oder die Akropolis von Athen werden zur Earth Hour in Dunkelheit versinken. In Deutschland werden zur Earth Hour 2017 unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom und die Frauenkirche in München ihre Beleuchtung ausschalten.

Earth Hour 2019: 60 Minuten ohne Licht für eine strahlende Zukunft

Die Earth Hour findet 2019 bereits zum zwölften Mal statt. Städte in über 180 Ländern werden am 30. März bekannte Bauwerke und Denkmäler in Dunkelheit hüllen, um ein Signal für mehr Umwelt-, Klimaschutz und Artenschutz zu senden. Auch unzählige Privatpersonen werden sich an der Aktion beteiligen. In Deutschland sind hunderte Städte und Gemeinden dabei. Auf dieser Karte kannst du sehen, welche Städe mitmachen.

„Wenn wir es nicht schaffen, die Erderhitzung auf 1,5° zu beschränken, wird das katastrophale Konsequenzen haben, für uns Menschen und für die Natur“, schreibt der WWF. „Durch die Erderhitzung droht jede sechste Art auszusterben. Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für unseren lebendigen Planeten.“

Mit der Earth Hour ruft der WWF dazu auf, sich gemeinsam 60 Minuten Zeit zu nehmen, um sich der Thematik bewusst zu werden, um zu diskutieren und sich auszutauschen über das, was wir tun können, um die Tiere, die Umwelt, Klima unserer Erde zu schützen. Natürlich nicht nur eine Stunde pro Jahr, sondern jeden Tag.

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(15) Kommentare

  1. Schlauer Kommentar! Hast offenbar blitzschnell festgestellt, dass es sich um den gleichen Initiator handelt? Kompliment!
    Ich halte im Übrigen Feste und Kulturveranstaltungen für wesentlich sinnvoller, als überflüssige Kommentare, die in Summe auch jede Menge Ressourcen verbrauchen.

  2. Guten Morgen, liebe Utopia-Mitarbeiter,
    da betreiben Sie so viel für den Umweltschutz und gleichzeitig gibt es am Ende dieser Seite eine Werbung für eine Flugreise mit Condor für 59,99 €. Für mich verlieren Sie dadurch an Glaubwürdigkeit. Schade.

  3. Hallo Frau Reinholz, die Werbung auf Utopia wird unabhängig von der Redaktion von einem externen Dienstleister eingespeist und verwaltet. Wir haben inhaltlich wenig Einfluss darauf, versuchen aber gerade den Dienstleister inhaltlich mehr auf Utopia einzustimmen.

    Ich hoffe das erklärt den Zusammenhang.

    Beste Grüße
    Stefanie

  4. Dafür laufen dann signifikant mehr Displays (TV, Monitor, Notebook, Handy, Tablet), weil die Leute Aktivitäten, die Licht benötigen, einschränken. Ob dies zu einer Netto-Energiersparnis führt?

  5. „Dafür laufen dann signifikant mehr Displays“
    Hast Du dafür auch Belege/seriöse Quellen?
    „Ob dies zu einer Netto-Energiersparnis führt?“
    Das kannst Du dir dann anhand der Angaben in deinen Quellen ganz leicht selbst ausrechnen.

  6. Und nicht nur das- in Deutschland wird für einen bestimmten Zeitraum mit einer bestimmten Menge Strom gerechnet und diese auch produziert. Wird diese Menge Strom wie in der Earth hour vom Netz nicht abgenommen, schlagt das Kraftwerk Alarm. Und damit es dann nicht knallt, wird der Strom „abgelassen“ – also quasi verschwendet. Eine Earth hour ohne diese mit den Kraftwerken abzustimmen ist also quasi absolut sinnlos. Solange sich das Gesallschaftssystem nicht verändert – ist das alles nur ein Tropfen auf den heißten Stein. Warum zum Beispiel frage ich mich, werden Konzernfilialen geschlossen, obwohl genug Arbeit da ist und genug Umsatz gemacht wird? – Weil die großen Bosse da oben noch mehr Profit machen müssen. Da ist doch was nicht richtig in der Welt. Und genauso ist es auch dem Strom und dem Klima. Niemand ist wirklich an weniger Verbrauch interessiert – weil dann nämlich kein Profit gemacht wird. Es geht nur ums Geld- alles andere ist eine LÜGE. Der kleine Bürger mit seiner Earth hour verkohlt sich nur selbst und die großen Bosse da oben lachen sich tot.

  7. Das halte ich für eine Alibi-Übung von Leuten, die sich zwar um die Umwelt sorgen, aber nicht wirklich etwas am Lebensstil ändern möchten. Durch eine Wohntemperatur-Senkung von nur ein oder zwei Grad, man braucht doch im Winter nicht zuhause im T-Shirt herumlaufen, hätte man eine wirklich messbare Energieeinparung. Das unnötige Anstrahlen von Gebäuden könnte man ja auch dauerhaft einstellen und nicht nur für ein Stündchen. Das wäre mal was Handfestes.

  8. „Das halte ich für eine Alibi-Übung von Leuten, die sich zwar um die Umwelt sorgen, aber nicht wirklich etwas am Lebensstil ändern möchten.“
    Und wie begründest Du diese Unterstellung?

  9. Das ist ein Riesenaufwand für eine kleine Stromeinsparung während einer Stunde. Ähnlich wie bei FdH-Diäten, hilft dies auch nur bei konsequenter Befolgung für eine lange Dauer, ein Stündchen bewirkt nichts.

  10. Ich finde es gut, das schonso viele Städte und Länder da mit machen. Das gibt mir etwas mehr Hoffnung und Spaß, weiter zu machen. Leider ist meine Stadt nicht dabei.
    Habe sie gleich mal angeschrieben und hoffe, das wir nächstes Jahr dann auch dabei sind 😀

  11. Die negativen Kommentare zu diesem Thema kann ich nicht nachvollziehen.
    Es wird doch gar nicht behauptet, dass diese Aktion selbst eine unmittelbare signifikante Energieeinsparung zur Folge hat. Das Ganze ist lediglich als Signalwirkung gedacht, um an das Bewusstsein der Menschen zu appellieren, damit sich in den Köpfen etwas ändert und wir alle bewusster mit den Ressourcen umgehen, die uns nur allzu selbstverständlich geworden sind. Das Ausschalten der Lichter soll doch in erster Linie heißen:
    Wir haben verstanden!
    Es sollte sich am besten wie eine Epidemie auf die gesamte Welt erstrecken und uns allen in jedem Augenblick unseres Lebens daran erinnern lassen, dass wir unnötigen Stromverbrauch vermeiden müssen, wann immer wir einen Lichtschalter betätigen oder ein elektrisches Gerät einschalten wollen.

    Uns droht der unaufhaltsame ökologische Kollaps, den wir angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums bestenfalls noch etwas hinauszögern können. Der gedankenlose Verbrauch an begrenzten Ressourcen trägt sein Übriges dazu bei.
    Wie Stephen Hawking schon sagte, ist die Menschheit aufgrund ihrer Habgier und Dummheit dabei, sich selbst zu vernichten und in den letzten Jahrzehnten hat sie zumindest in dieser Hinsicht leider nicht maßgeblich dazu gelernt…

    Wäre der Mensch nur für sich selbst eine Gefahr, dann wäre es in meinen Augen halb so schlimm. Dass wir allerdings ein Artensterben verursachen und somit die Vielfalt des Lebens auf der Erde vernichten und diesen wundervollen Planeten unwiederbringlich zerstören, der uns allen das Leben erst ermöglicht hat, macht mich wütend und traurig zugleich. Angesichts dessen muss man doch unweigerlich zu der Einsicht kommen, dass der Mensch der größte Parasit ist, den die Welt je hervorgebracht hat.

  12. Ich habe früher schon nicht teilgenommen und werde auch diesmal bei diesem Quatsch nicht mitmachen.
    Ja, wenn man für einen Tag oder auch nur für eine Stunde das Fliegen von Flugzeugen oder das Nichtbetreiben von Kreuzfahrtdreckschleudern stoppen würde, das würde ein klitzekleines Bisschen an Dreck einsparen, aber das Lichtausknipsen von Leuchten, wahrscheinlich auch noch LED-Leuchten, bringt nichts.