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Startpage, Ecosia & Co: 10 Suchmaschinen-Alternativen zu Google

Google-Alternativen | Bild: Utopia, Ecosia, Gexsi, DuckDuckGo

Alternative Suchmaschinen suchen grüne Produkte und Informationen oder empfehlen sich mit mehr Privatsphäre als Google-Alternativen. Utopia stellt private und grüne Suchmaschinen wie EcosiaQwant und DuckDuckGo vor – und auch den Stiftung-Warentest-Sieger Startpage.

Nach Google-Angaben verbrauchen 100 Google-Suchanfragen so viel Strom wie das Bügeln eines Hemdes. Deswegen und wegen der Datensammelwut von Google suchen immer mehr Nutzer nach Alternativen.

Eine schlägt Google

Einen Teil seines Stroms bezieht Google bereits aus erneuerbaren Energien und will hier 100% erreichen. So gesehen sucht Google schon ziemlich „grün“ und wurde vom Greenpeace-Report „Clicking Clean“ daher zuletzt mit A bewertet (Microsoft Bing und Yahoo immerhin mit B, siehe auch die Reports von 201720162015, 2014).

Alternative Suchmaschinen auszuprobieren lohnt sich trotzdem: Öko-Suchmaschinen wie Ecosia, aber auch sichere Suchmaschinen wie Qwant, Startpage oder MetaGer empfehlen sich als alltägliche Alternativen zu Google – spezielle Suchbedürfnisse bedienen Suchhilfen wie Veggiesearch, Goodjobs und Treeday als klar „grüne Suchmaschinen“.

Eine schlug Google: Stiftung Warentest testete im März 2019 Suchmaschinen. Aus Sicht der Tester war eine klar besser als Google, nämlich Startpage. Vor allem beim Datenschutz schneide diese deutlich besser ab als Google, hiess es. (Damals war Startpage allerdings noch nicht mehrheitlich im Besitz eines US_Unternehmens.)

Obwohl nachhaltige Kriterien beim Test leider wieder keine Rolle spielten, belegte Ecosia.org Platz 3 – für uns ist das die eine Suchmaschine, die Google (Platz 2) in Sachen Nachhaltigkeit abhängt. Auf diese und weitere Alternativen gehen wir im Folgenden genauer ein.

Alternativen zu Google

Schnell zu einem Abschnitt dieser Suchmaschinen-Liste springen:

Ecosia.org: Google-Alternative, die Bäume pflanzt

Ecosia: Google-Alternative
Ecosia: Umwelt-Charity-Suchmaschine (Screenshot: Ecosia.org)
  • Charity-Suchmaschine
  • zertifizierte B-Corporation
  • im Eigenbesitz („Purpose-Unternehmen“)
  • spendet 100% seines Gewinns
  • läuft zu 100% mit erneuerbarer Energie (u.a. eigene Solaranlage)
  • pflanzt Bäume („negative“ CO2-Bilanz)
  • nutzt Bing
  • bietet erhöhte Privatsphäre-Funktionen (keine Profilbildung, Anonymisierung der Suchanfragen nach 1 Woche)

Die „grüne Suchmaschine“ Ecosia arbeitet nicht nur CO2-neutral, auch gehen inzwischen ganze 100 Prozent des Einnahmeüberschusses aus Werbung plus Prozente aus Shopping-Einnahmen an ein Regenwaldprojekt. Trotz geringem Marktanteil reicht der Erlös, um beinahe im Minutentakt Bäume in Brasilien zu pflanzen. Ecosia ist außerdem eine B-Corporation, das ist eine neue, gemeinwohlorientierte Unternehmensform.

Unter der grünen Haube nutzt Ecosia allerdings eine normale Suchmaschine. Vorgabe ist Microsoft Bing, was gerüchteweise vor allem daran liegt, dass Google untersagt, dass man Charity-Suchmaschinen mit Google betreibt. Optional kann man aber mit wenig Aufwand auch eine Google-Suche verwenden, die dann aber direkt via Google arbeitet (Menü „Mehr“). Und natürlich fliesst nur dann Geld, wenn man bei Ecosia ab und zu auf eine Anzeige klickt – ohne diesen Klick ist Ecosia zu nutzen wenig sinnvoll.

Die Suchmaschine www.ecosia.org will schon über 74 Millionen Bäume gepflanzt haben. Die Alternative wäre übrigens, Bing und Google einfach so direkt zu nutzen – und keinen Baum zu pflanzen. Ecosia gibt es auch als App für iOS, Android, Windows mobile; sie funktioniert auch auf dem Fairphone 2 und Fairphone 3.

Stiftung Warentest kritisierte im März 2019 in einem Test von Suchmaschinen allerdings das Datensendeverhalten der Ecosia-Apps für iOS und Android und hatte auch Kleinigkeiten an der Datenschutzerklärung auszusetzen (www.test.de/suchmaschinen). Wem digitale Sicherheit wichtiger ist als Bäume zu pflanzen, der liest weiter im Abschnitt Sichere Google-Alternativen: Startpage und andere.

Gexsi.com: Google-Alternative, die SDG-Projekte unterstützt

Gexsi Suchmaschine SDGs
Gexsi: Social-Impact-Charity-Suchmaschine (Logo: gexsi.com)
  • Charity-Suchmaschine
  • zertifizierte B-Corporation
  • spendet 100% der Einnahmen aus Suchanfragen
  • unterstützt Projekte, die zu den 17 UN Nachhaltigkeitszielen (SDG) beitragen
  • umschaltbar zwischen Bing-/Google-Ergebnissen

Gexsi setzt auf ausgewählte Social-Entrepreneurship-Projekte, die das Unternehmen nach eigenen Angaben danach aussucht, ob sie auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs der UN) einzahlen. Als recht junges Startup kann Gexsi hier zwar noch nicht viele Projekte vorweisen, aber es sind oft interessante, weil unkonventionelle Projekte. Zugleich will Gexsi alle zwei Wochen ein Projekt vorstellen, dessen Story es aktiv kommuniziert.

Die Vision und auch der Name Gexsi gehen zurück auf eine Initiative aus dem Jahr 2001 (Global Exchange for Social Investment). Diese wurde unter dem Dach der gemeinnützigen Noah Stiftung als B Corp zertifiziertes Startup neu ausgegründet. Gexsi folgt den Standards der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, weist also zum Beispiel im Detail aus, wie das Geld jeweils ausgegeben wird.

Lilo.org: Spenden-Suchmaschine aus Frankreich

  • Charity-Suchmaschine
  • Privatsphäre-Funktionen
  • spendet 50% der Einnahmen aus Suchanfragen
  • neutralisiert seine CO2-Emissionen

Das etwa 2015 gestartete System search.lilo.org spendet die Hälfte seiner Einnahmen an Sozial- und Umweltprojekte, 30 Prozent decken die Kosten, 20% werden für Werbung aufgewendet. Die Nutzer können durch ihre Sucheingaben sogenannte Tropfen sammeln, die sie dann selbst in ausgesuchte Zwecke investieren können. Dazu ist allerdings ein Plugin nötig, was nicht jeder mag. Lilo.org speichert nach eigenen Angaben keine persönlichen Daten, verwendet Cookies nur für sich selbst, verwendet Piwik als Analysetool – räumt aber (sowas findet man selten) ein, dass es weder technisch noch rechtlich in der Lage ist, 100% Privatsphäre zu versprechen. Verwendet wird Bing. Seine CO2-Emissionen neutralisiert Lilo.org nachträglich, bleibt bei den Angaben hierzu aber leider etwas vage.

Qwant.com: sichere EU-Suchmaschine mit Ökostrom

  • viele Privatsphäre-Funktionen
  • Server in Frankreich (Europa)
  • verwendet erneuerbare Energien

Wo ist die europäische Suchmaschine, die der US-Übermacht im digitalen Raum Paroli bietet? Manche hoffen, dass Qwant.com aus Frankreich diese Rolle übernehmen könnte.

Als sicherere Google-Alternative verspricht Qwant vor allem mehr Privatsphäre: Qwant platziert keine Cookies oder Tracking Software, die es erlauben würden, unsere Browsing-Gewohnheiten und -Interessen zu verstehen. Die Google-Alternative speichert auch keine Historie der bisherigen Suchen. Werbeanzeigen blendet Quant auf Grundlage der Keywords ein, nach denen man sucht.

Allerdings weist die deutsche Datenschutzerklärung Mängel auf, von einer Datenschutzgrundverordnung hat man dort zum Beispiel noch nichts gehört (Stand März 2019). Die Server stehen in Frankreich. Nach eigenen Angaben verwendet Qwant erneuerbare Energien und ist Mitglied der Nachhaltigkeitsinitiative convergences.org.

Alternative Suchmaschinen

Hier einige besondere interessante Google-Alternativen für spezielle Zwecke:

TreeDay.net: Suchmaschinen-Alternative für Branchen

  • nachhaltiges Branchenbuch
  • übersichtliche Nachhaltigkeitsbewertung
  • mobile App

Wo man auch ist und was man auch braucht: Mit dem Utopia-Partner Treeday findest du stets nachhaltige Unternehmen in nächster Umgebung – Restaurants und Hotels, Lebensmittelgeschäfte und Modeshops, Friseure oder Fahrradläden.

Treeday macht klare Angaben zum Nachhaltigkeitsprofil der auf den Map gefunden Anbieter. Auch kann man nach Anmeldung bei der Community seinen nachhaltigen Lebensstil tracken und verbessern.

Greenya.de – die grüne Suchmaschine

  • nachhaltiges Branchenbuch

Die nützliche Suchmaschine greenya.de ähnelt Treeday, bietet aber nicht dessen Nachhaltigkeitsbewertungen. Ursprung von greenya.de sind grüne Branchenbücher, die schon 1989 starteten – entsprechend ist die grüne Suchmaschine auch eher ein durchsuchbares, klassisches Branchenbuch.

Codecheck.info: Öko-Suchmaschine für Inhaltsstoffe

  • Produkt-Inhaltsstoffe-Suchmaschine
  • zeigt Inhaltsstoffe mit schädlichem Potential an
  • mobile App mit Scanner

Was steckt eigentlich an Zusatzstoffen in diesem Joghurt? Welche Inhaltsstoffe für Kosmetik enthält diese Tube? Ist das Produkt vegan, enthält es Mikroplastik? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Produktsuchmaschine Codecheck.info. Bedenkliche Inhaltsstoffe sind rot markiert, unbedenkliche grün. Eine Nährwert-Ampel warnt vor Fett und Zucker. Passend dazu gibt es die Codecheck-App.

Goodjobs.eu: Grüne-Jobs-Suchmaschine

goodjobs.eu Logo Google alternative Suchmaschine für Jobs
Findet bessere Jobs (Logo: goodjobs.eu)
  • Job-Suchmaschine
  • zeigt Jobs im Bereich Nachhaltigkeit an

Wenn es um eine Jobsuchmaschine geht, möchten wir euch mal ganz unneutral die Seite unseres Kooperationspartners Good Jobs empfehlen: utopia.de/nachhaltige-stellenangebote.

Im Beitrag Grüne Jobs: die besten Jobbörsen für nachhaltige Berufe stellen wir dir darüber hinaus noch viele weitere Jobsuchmaschinen vor. Lies auch: Studiengänge Nachhaltigkeit, Weiterbildung Nachhaltigkeit.

Vegane Alternativen zu Google

Die meisten „veganen Suchmaschinen“ beschränken sich auf Rezepte oder Restaurants, weswegen wir hier auf grüne Apps und Smartphone-Apps für Veganer & Vegetarier verweisen. Hier zwei Vertreter, die es mit Produkten versuchen:

Vegane Suchmaschine VeggieSearch.de

veggiesearch.de – die vegane Google-Alternative
veggiesearch.de – die vegane Google-Alternative (Logo: veggiesearch.de)
  • Produkt-Suchmaschine
  • vegane Ausrichtung
  • Tierschutz / Bio / Fair / Plastikfrei-Filter

Die Suche nach nachhaltigen und veganen Produkten kann noch immer aufwändig sein und ziemlich nerven. Die 2018 gestartete vegane Suchmaschine VeggieSearch arbeitet nach eigenen Angaben mit verschiedenen Online-Shops und Portalen zusammen und kann so Suchergebnisse aus zahlreichen Shops mit tierleidfreien Lebensmitteln, Bekleidung, Kosmetik, Möbel und vielem mehr finden.

Vegi.style als vegane Suchmaschinen-Alternative

  • Produkt-Suchmaschine
  • vegane Ausrichtung

Die 2017 gestartete Suchmaschine vegi.style will vegane Produkte, Zutaten, Artikel, Rezepte, Fitness, Kleidung, Kosmetik, Reisen und Restaurants finden. Seiten mit tierischen Produkten sollen automatisch aussortiert werden. In der Praxis erscheinen uns die Ergebnisse dieser veganen Suchmaschine allerdings nicht immer hilfreich.

Alternative Reiseziel-Suchmaschinen

Wie findet man grüne Urlaubsziele? Vier Plattformen haben sich hier inzwischen auf dem Markt eingefunden: Bookitgreen, Ecobnb, Good Travel und TreedaySie helfen dir, grüne Locations und Anbieter zu finden. Details im Beitrag Unterkunft finden: Bookitgreen, Ecobnb, Good Travel & Treeday

Alternative Suchmaschinen in „schwarzem Design“

Suchmaschinen wie darkoogle.com (offline) oder blackle.com verwenden einen schwarzen Bildschirmhintergrund. Das basiert auf der Idee, dass die hellen Pixel am Bildschirm mehr Strom verbrauchen würden als die dunklen.

Bei den meisten Flachbildschirmen ist das leider Unsinn: Displays sind bis auf wenige Ausnahmen per se immer hell, die stets leuchtenden Pixel werden stattdessen durch Flüssigkristalle abgedunkelt. Als alternative Suchmaschinen taugen sie daher nichts.

Sichere Suchmaschinen: Google-Alternativen mit Privatsphäre

Wer nach alternativen Suchmaschinen sucht, hat oft auch einfach mehr Privatsphäre im Sinn. Das gibt es bei diesen Alternativen zu Google:

Startpage (vormals Ixquick)

  • sehr viele Privatsphäre-Features
  • Datenschutz-zertifiziert
  • Sieger Stiftung Warentest März/April 2019
  • keine ausdrücklich grünen Features
  • HINWEIS: Im November 2019 wurde Startpage von der US-Firma System1 übernommen (Quelle).

Die niederländische Suchmaschine startpage.com (hieß früher auch „Ixquick“) speichert keine IP-Adressen, auch gibt es einen Proxy-Server für den anonymisierten Aufruf von Suchergebnisseiten. Alternative Suchmaschinen gelten oft als Datenstaubsauger, Startpage hat als einzige eine offizielle Datenschutz-Zertifizierung.

Entsprechend wurde die Suchmaschine im März 2019 auch Testsieger bei Stiftung Warentest. Allerdings schnitt sie eigentlich in allen Bereichen schlechter ab als Google (und kaum besser als Ecosia.org), nur die hohe Gewichtung des Datenschutzes führte letztlich zum Testsieg.

Schade: Grüne Features bietet Startpage keine.

Schlimmer noch: Im November 2019 wurde Startpage mehrheitlich von der US-Reklamefirma System1 übernommen (Quelle). Kritiker hinterfragen daher, ob man Startpage in Sachen Datenschutz noch ebenso trauen kann wie zuvor (z.B. hier, hier, hier).

MetaGer

Metager – Suchmaschine und Google-Alternative
MetaGer (© Suma e.V.)
  • viele Privatsphäre-Funktionen
  • nutzt mehrere Suchquellen (reduzierbar)
  • Server in Deutschland
  • Server mit Ökostrom

Die deutsche Meta-Suchmaschine metager.de wird vom SUMA-EV Verein für freien Wissenszugang betrieben und arbeitet nicht gewinnorientiert. Die Server stehen in Deutschland und werden vom Provider Hetzner mit 100% Ökostrom betrieben (leider von der EnBW-Tochter NaturEnergie AG).

MetaGer bietet viele Privatsphäre-Funktionen: Es speichert keine IP-Adressen, die Verbindung ist verschlüsselt, ein Proxy-Server anonymisiert auf Wunsch. Die integrierte Produktsuche durchsucht auch nachhaltigere Anbieter wie Fairmondo oder Ecoshopper. Aus nachhaltiger Sicht ist schwer bedenklich, dass bei MetaGer jede Suchanfrage gleich mehrere Abfragen erzeugt – wobei MetaGer hier anbietet, deren Zahl zu reduzieren (via „Einstellungen„).

Stiftung Warentest zeigte sich im März 2019 sehr zufrieden mit den Datenschutz-Features von MetaGer. Dennoch war die Suchmaschine nur Testletzter: Beklagt wurde eine nur „ausreichende“ Qualität von Testergebnissen und zu viel Werbung.

DuckDuckGo

  • sehr viele Privatsphäre-Features
  • eigene Suchmaschine mit guten Ergebnissen
  • keine ausdrücklich „grünen“ Features

Die US-Suchmaschine duckduckgo.com erfreut mit einem lustigen Enten-Logo, das ist schon viel wert. DuckDuckGo beteuert, keine IPs zu speichern und verwendet eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung. Die Server stehen aber halt doch in USA und eine grüne Suchmaschinen-Alternative ist auch DuckDuckGo nicht.

Laut Stiftung Warentest ist immerhin das Datensendeverhalten der Apps unkritisch. Das Verbrauchermagazin kritisierte allerdings, dass die Datenschutzerklärung nur auf Englisch vorliege – allein deswegen kassierte DuckDuckGo ein „ausreichend“. Dennoch spannend für Google-Vermeider.

Qmeta.net

  • viele Privatsphäre-Funktionen
  • Server in Deutschland

Qmeta.net ist eine anonyme P2P-Suchmaschine mit Sitz in Deutschland. Qmeta erfasst nach eigenen Angaben keine IP-Adressen der Nutzer, nutzt keine Cookies zur Identifizierung der Nutzer und speichert keine personenbezogenen Daten. Priorisiert ist eine verschlüsselte Verbindung via TLS 1.3 und Suchergebnisse können per Proxy geöffnet werden.

Wie Metager ist Qmeta Mitglied im SUMA-EV Verein für freien Wissenszugang und arbeitet nicht gewinnorientiert. Das Projekt unterstützt Freifunk, eine Initiative für freie Funknetzwerke. Ökostrom-Webserver oder andere nachhaltige Features bietet Qmeta derzeit nicht.

Weitere Google-Alternativen mit Fokus auf Sicherheit gibts zum Beispiel hier.

Fazit: nutzt Google-Alternativen!

Diese und viele weitere grüne Google-Alternativen sind in den vergangenen Jahren gestartet, doch viele sind gescheitert (u.a. Afroo, Benefind.de, ecosearch.org, Forestle, Green Maven, greenseng.com, Hornvogel.de, Umlu.de, Truvert, Weegreen, znout.org) und nur wenige haben es wie Ecosia dauerhaft geschafft, sich zu halten.

Insofern sollte man sich weniger mit ihrer Kritik aufhalten als damit, sie zu unterstützen – also auch zu nutzen. Klar machen sollte man sich aber auch: Die gesamte Elektronik des Internets, vom Server bis zu Smartphone und PC, ist derzeit alles andere als nachhaltig.

Nutzt ihr diese Suchtools? Wie wichtig sind euch dabei Nachhaltigkeit vs. Privatsphäre? Habt ihr weitere alternative Suchmaschinen gefunden, die ihr gut findet? Schreibt uns in den Kommentaren, welche Google-Alternative ihr empfehlt, ob ihr Ecosia, Startpage, Qwant, DuckDuckGo, Metager & Co. nutzt und wie zufrieden ihr damit seid!

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(11) Kommentare

  1. „Fazit: nutzt Google-Alternativen!“….
    schön, dass – wenn es nicht (wie von mir) geblockt wird – z.B. genau auf dieser utopia-Seite aktuell drei Google-Tracker mein Surf-Verhalten versuchen zu analysieren:

    Google-AdServices, Google AJAX Search API, Google Tag Manager.
    Warum eigentlich ausgerechnet diese google-Dienste?

    Fehlt nur noch ein eingebettetes youtube-Video

    Nichts für Ungut 🙂
    jak

  2. CENTIL-Europe will Google die Marktmacht in Europa streitig machen, indem der Suchdienst bessere Resultate liefert. Offensichtlich sind die Betreiber auf dem besten Weg dorthin. Bereits die letzten Monate wurde ein enormer Anstieg der Suchanfragen festgestellt. Aktuell seien 640’000 Suchanfragen im letzten Monat verarbeitet worden. Bei einem aktuellen Datenbestand von 5.2 Millionen indexierten Websites. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vormonat um über 20%.
    Für Europa währe dies aus vielerlei Hinsicht nützlich, da die Wertschöpfung und der Kapitalfluss, in Europa blieben und die Datenmengen, welche zu Google und co. fliessen, etwas reduzier werden könnten.
    http://www.centil-europe.de

  3. Liebes Utopia-Team,

    ich habe meine Suchmaschine von google auf ecosia umgestellt, möchte aber weiterhin google statt dem voreingestellten Bing benutzten. Sie schreiben:

    „Unter der grünen Haube nutzt Ecosia natürlich ebenfalls normale Suchmaschinen. Vorgabe ist Microsoft Bing als Suchmaschine, optional kann man aber mit wenig Aufwand auch eine Google-Suche verwenden.“

    Nach über 10 minütigem Probieren und „googeln“ habe ich keine Funktion gefunden, wo ich die Umstellung von bing auf google vornehmen kann. Wie ist denn die Umstellung mit „wenig Aufwand“, wie Sie schreiben, vorzunehemen? Vielen Dank!

    Beste Grüße

    Peggy

  4. Das würde mich auch interessieren, wo das gehen soll.
    Aber noch mehr würde mich interessieren, warum ihr Google mit Umweg über Ecosia nutzen wollt?
    Ecosia spendet nur, wenn Ihr auf kostenpflichtige Anzeigen klickt.
    Eine reine Suche nützt dem Regenwald gar nichts.
    Deswegen benutze ich lieber direkt Google, weil das weniger Energie kostet, als der Umweg über Ecosia-Server.

  5. man kann zwar auf „mehr“ klicken und dort google auswählen, aber das startet ja einfach eine neue suchanfrage in einem neuen tab. glaube, daß stimmt nicht, lasse mich aber gerne belehren. außerdem denke ich mal, daß ecosia auch einen vertrag mit bing hat…

    ecosia schreibt:
    Wir verwenden die Einnahmen aus deinen Suchanfragen, um dort Bäume zu pflanzen, wo sie dringend benötigt werden.

    da steht nix von anklicken, aber ich tue das hin und wieder trotzdem, obwohl ich die seite direkt wieder schließe.

  6. CLIQZ – Der anonymere Browser mit anonymerer Suche ist noch ganz wichtig.
    Ökologisch kann nämlich auch heißen, zusätzliche und werbende Suchergebnisse zu meiden oder ganz wegzuschalten! Tracker adé!