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Bunt statt grau: So hellst Du Deinen Alltag auf

Foto: Dariia / stock.adobe.com

Der Himmel ist in müdes Grau gehüllt und die Bäume stehen ohne Blätterkleid da. Wie schön! Der Winter hat so viel Schönes zu bieten. Gönn´ dir die Zeit, um etwas Neues auszuprobieren und deinen Alltag mit ein wenig Abwechslung bunter und spannender zu machen.

Wir möchten dir mit dieser Top-Liste ein paar Anregungen für einen bunten Winter geben, um mehr Abwechslung in deinen Alltag zu bringen, und ihn damit fröhlicher und entspannter zu gestalten. Durch Lockdown, Home-Office oder Arbeitsdruck tun gerade jetzt Ideen gut, die ganz einfach umzusetzen sind und gleichzeitig eine enorme Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Mit diesen Tipps verwandelst du graue Tage in ein farbenfrohes Alltagsabenteuer.

Tanke Sonnenlicht

Während wir uns im Sommer Sorgen machen, dass unsere Haut zu viel Sonne abbekommt, ist es in der dunklen Jahreszeit eher andersherum: Wir brauchen das Sonnenlicht. Doch drinnen gibt es ja so viel Schönes: Die Spielekonsole, gutes Essen und eine gemütliche Coach.

Allerdings reicht das bisschen Sonnenlicht, dass wir in den wenigen hellen Stunden in geschlossenen Räumen abbekommen nicht aus, um ausreichend Vitamin D3 herzustellen. Das Vitamin reduziert Entzündung, unterstützt die Knochengesundheit und hilft bei der Zellerneuerung. Da wir das Vitamin kaum über unsere Nahrung aufnehmen können, raten Mediziner zu einem einfachen Trick: raus gehen.

Nur 10 bis 15 Minuten Sonnenlicht auf Arme und Beine ein paar Mal pro Woche reichen, damit unser Körper die nötige Menge an Vitamin D herstellen kann. Außerdem sorgt Sonne für gute Laune: 40 Minuten an der frischen Luft sogar bei bedecktem Himmel können gegen Depressionen helfen. Damit ist die Sonne der einfachste und günstigste Stimmungsaufheller, den wir haben.

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Kreative Aktivitäten lenken ab und machen Spaß. (CC0 Public Domain / Unsplash – Alice Dietrich)

Werde kreativ

Mach dein Leben bunt – im wahrsten Sinne des Wortes: Probiere dich an der Leinwand aus. Verschiedene Zeichen-Challenges auf Instagram locken dich mit einer täglichen Challenge. So wird Kreativität im Laufe eines Monats zur Gewohnheit.

Dabei ist besonders spannend, dass alle Teilnehmer zum selben Begriff ein Bild malen und es posten. Auch Forscher:innen wissen: Kunst zu schaffen, kann uns glücklich machen. Der britische TV-Sender BBC stellte sich die Frage, was Kreativität mit uns macht. Fast 50.000 Menschen nahmen am BBC „Arts Great British Creativity“ -Test teil.

Dabei kam heraus, dass 76 Prozent der Teilnehmer kreative Aktivitäten als Ablenkungsinstrument nutzen, um Stress und Angst zu bekämpfen. 69 Prozent nutzten sie zur Selbstentwicklung, um ihr Selbstwertgefühl und ihre innere Stärke aufzubauen. Und 53 Prozent benutzten sie als Kontemplations-Instrument, um dem Kopf freizubekommen und ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen.

Den besten Effekt auf die Laune hatte es, wenn die Teilnehmer:innen sich gemeinsam mit anderen kreativ austobten, etwa in gemeinsamen Malklassen oder im Chor. So kann etwas bunte Farbe auch das Grau aus unserem Leben vertreiben.

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Lass uns puzzeln

Auch wenn Puzzeln vielleicht nur wenig spannend klingt – unser Gehirn liebt es. Beim Puzzeln arbeiten beide Hirnhälften zusammen, was für dein Gehirn ein echtes Workout ist. So verbessert Puzzeln zum Beispiel dein Kurzzeitgedächtnis und hilft deinem Gehirn dabei, neue neuronale Verbindungen herzustellen. (Quelle: webmd.com). Doch vor allem auf unsere Laune, haben die bunten Teile einen Effekt: Wenn wir nach den richtigen Teilen suchen, sind wir achtsam, vielleicht sogar richtig im Flow. Diese Form des Fokussierens hebt, so die Wissenschaft, unsere Stimmung und reduziert Stress.

Wenn du lieber rätselst als zu puzzeln, kannst du Hinweise, wie Puzzle-Teile zusammenfügen: in einem Escape-Room. Das ist auch eine gute Methode, um wieder etwas mit deinen Freunden zu unternehmen – und das ganz Corona-konform über das Internet. Denn Escape-Room geht mittlerweile auch online: Log dich mit vier bis acht Freunden ein – und löse kniffelige Rätsel. 70 Prozent der Befragten einer Studie sagten, dass sie mehr Spaß haben, wenn sie eine spannende Freizeitaktivität mit ihren Freunden teilen.

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Kaffeepause hat in Schweden einen eigenen Namen: Fika. (CC0 Public Domain / Unsplash – Freestocks)

Fika – Kultur der Kaffeepause

Denke an den Geruch von frischen, noch warmen, fluffigen Zimtschnecken. Vielleicht noch Kaffee dazu? Und ein nettes Gespräch mit Freunden oder Kollegen? Diese Kombi ist die Kaffeepause der Schweden, dort heißt sie Fika. Sie bringt etwas mehr Köstlichkeit und Wärme in deinen Alltag. Die positive Wirkung auf die Stimmung belegen sogar wissenschaftliche Studien. Auch wenn der nachmittägliche Plausch momentan vor dem Computer und via Video-Chat stattfindet, kannst du mit einer gepflegten Fika etwas mehr Wärme in deinen Alltag bringen.

Lies dazu auch: Wie du stressfreier durch die neue Arbeitswelt kommst

Geh´ doch mal wandern

Seit das Reisen eingeschränkt ist, müssen Stadtbewohner:innen in ihrer Freizeitgestaltung etwas umdenken. Das ist die perfekte Zeit, um das Wandern für dich zu entdecken. Denn was vor wenigen Monaten noch als Rentnerhobby verschrien war, wird zum heimlichen Renner im Freizeitsektor.

Mehr als 50 Prozent der Menschen leben heute in städtischen Gebieten. Bis 2050 wird dieser Anteil 70 Prozent betragen. Die Urbanisierung geht mit einer Zunahme psychischer Erkrankungen einher. Um dem entgegenzuwirken, suchten Wissenschaftler:innen Anfang 2020 nach einem günstigen und gesunden Ausweg aus dem Grau der Großstädte.

Dafür schickten die Forscher:innen ihre Proband:innen auf einen 90-minütigen Spaziergang durch die Natur. Dabei zeigte sich, dass die Wander:innen deutlich weniger grübelten und ihre Gedanken positiver und optimistischer wurden. Im Gegensatz zu den Teilnehmer:innen, die 90 Minuten durch eine städtische Umgebung wanderten, wiesen die Naturwander:innen eine geringere neuronale Aktivität in einem Hirnbereich auf, der mit einem Risiko für psychische Erkrankungen verbunden ist.

Wenn du durch den Wald spazieren gehst, lockern die immergrünen Farbtupfer das winterliche Grau auf. Einige Studien konnten sogar zeigen, dass Menschen, die mehr Zeit in der Natur verbringen, weniger aggressiv auf andere reagieren und sich mehr in die Gesellschaft einbringen.

Und wer über die Woche verteilt 120 Minuten in der Natur verbringt, darf sich über eine bessere Gesundheit und größeres Wohlbefinden freuen als die durchschnittliche Couchpotato. Eine Wanderung am Wochenende kann deine Laune also schon positiv beeinflussen.

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Den Regenbogen essen – klingt das nicht wundervoll? (CC0 Public Domain / Unsplash – Sigmund)

Koche bunt und lecker

Du wolltest schon immer mal lernen, wie man ein richtig gutes Curry kocht? Oder mal vegane Burger-Pattys selber machen? Je bunter die Dinge auf deinem Teller ist, desto glücklicher machst du deinen Gaumen. Studien zeigen, dass vor allem das gemeinsame Essen der selbst gekochten Speisen das Alltagsgrau vertreiben und uns zufriedener machen.

Im englischsprachigen Raum raten Ernährungswissenschaftler:innen „den Regenbogen zu essen“. Damit ist gemeint, dass auf unserem Teller möglichst viele unterschiedliche Farben und damit ein gesunder Mix an Nährstoffen landen soll. Manche Forscher:innen nehmen sogar an, dass die Farbe unseres Essens einen großen Einfluss darauf hat, wie wir dessen Geschmack wahrnehmen.

Bei bestimmten Farben erwarten wir einen entsprechenden Geschmack. So denken wir, dass das rote Gummibärchen bestimmt nach Himbeere, Kirsche oder Erdbeere schmecken wird, da wir bei Rot an die Vorbilder aus der Natur denken. Vor allem an grauen Tagen können wir etwas experimentieren und schauen, wie welche Farbe schmeckt, indem wir bewusst essen.

Lust auf einen Tapetenwechsel?

Du wünschst dir mehr Farbe in deinem Leben? Wenn wir einen Tapetenwechsel brauchen, gehen wir für gewöhnlich auf Reisen und Erleben etwas Neues, das uns vom Alltag ablenkt. Aber: Das geht momentan nicht.

Dann ist genau jetzt der perfekte Zeitpunkt, für einen ganz klassischen Tapetenwechsel. Also nichts wie ran an Tapetenkleister und den Farbtopf. Freund:innen von Fototapeten können sich ein Strandpanorama oder einen Dschungel einfach an die Wand kleben oder sie auf eine Spanplatte kleben. So kann man Räume nach Lust und Laune umdekorieren und die Szenerie schnell wechseln.

Wenn es noch mehr Farbe sein darf, kannst du dich auch in ein DIY-Projekt stürzen. Auf dem Sperrmüll oder in den Kleinanzeigen warten ausrangierte Möbel darauf, in echte Kunstwerke verwandelt zu werden. Dass sich etwas mehr Farbe positiv auf unsere Laune auswirken, zeigen sogar wissenschaftliche Studien.

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Ein Musikinstrument zu lernen kann unsere mentale Gesundheit fördern. (CC0 Public Domain / Unsplash – Gabriel Gurrola)

Die Macht der Musik

In wenigen Dingen können sich Menschen so sehr verlieren: Wenn wir musizieren, gehen wir ganz im Moment auf. Ein Musikinstrument zu spielen, kann unsere mentale Gesundheit fördern: 89 Prozent der in einer Studie befragten Erwachsenen gaben an, dass ihnen das Musizieren ein Gefühl von Sinn vermittele.

Während der Pandemie helfen dir Online-Angebote und Apps dabei, wenn du ein Instrument lernen möchtest. Aber auch zu Harmonie-Lehre und Stimmbildung gibt es mittlerweile viele hilfreiche Online-Tools.

Und, wenn du völlig unmusikalisch bist? Dann kannst du immer noch durch dein Wohnzimmer tanzen und zu deinen Lieblingssongs eine starke Performance hinlegen. Dabei ist die Auswahl deiner Musik wichtig: Denn Studien zeigen, dass fröhliche Upbeat-Musik die Stimmung und das allgemeine Glücksempfinden deutlich verbessern kann.

Es grünt so Grün

Fast jeder Mensch hat zu Hause ein paar mehr oder weniger frische Zimmerpflänzchen. Und das ist auch gut so: Denn die grünen Farbkleckse in deiner Wohnung sind gut für deine Gesundheit: Die NASA fand heraus, dass Zimmerpflanzen bis zu 87 Prozent der in der Raumluft befindlichen Schadstoffe absorbieren.

Doch sie machen nicht nur unsere Luft besser – sondern uns auch entspannter. Denn genauso, wie wenn wir durch den Wald wandern, so macht uns auch das Grün in der eigenen Wohnung ein bisschen glücklicher.

Damit es in deiner Wohnung grüner wird, brauchst du nur ein paar Töpfchen, Blumenerde – und die richtigen Freunde. Denn von vielen Zimmerpflanzen kannst du auf einfache Weise Ableger ziehen. Vielleicht haben deine Freund:innen Pflanzen, von denen du dir ein Stück abzwacken kannst, damit sie in deiner Wohnung weiter wachsen. Frage deine Freunde, ob du dir einen Ableger abholen darfst – und schon wird es bei dir zu Hause immer grüner. Denn Grün macht glücklich und Leben beim Wachsen zuzusehen kann uns ein gutes Gefühl geben.

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Draußen ist es grau? Gestalte dein Leben bunt! (CC0 Public Domain / Unsplash – Sigmund)

Bastel die Welt bunt

Du hast seit dem Kindergarten nichts mehr gebastelt? Dann wird es höchste Zeit, Zickzackschere, Buntpapier oder Washitape zu besorgen:

Auf Pinterest und diversen Blogs warten zahlreiche DIY und Upcycling-Ideen darauf, von dir ausprobiert zu werden. Dieses Hobby kannst du auch gut mit Kindern teilen. Denn Kinder, die basteln, sind zufriedener und entspannter. Das liegt, so die Forscher:innen, vor allen daran, dass Malen und Basteln Kinder ablenkt und sie sich nicht in Grübeleien verlieren. Mit buntem Papier und Glitzerstiften wird es richtig bunt statt grau.

Wenn es draußen also grau und kalt wird, ist das die perfekte Zeit, um sich das Leben bunter zu gestalten. Ob ein farbenfrohes Essen, eine neue Diele in Dschungel-Optik oder der Vorsatz endlich mit dem Klavierunterricht zu starten – schon mit kleinen Veränderungen kannst du dein Leben ganz einfach fröhlicher und bunter machen.

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