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Costa Rica – Traumziel für nachhaltigen Tourismus

Wikinger Reisen – Costa Rica, die reiche Küste, ein Reisebericht. nachhaltig Reisen
Foto: © Wikinger Reisen

Mit Costa Rica war es schon im Vorfeld seltsam: Niemand wusste etwas Negatives über dieses mittelamerikanische Land zu berichten. Stattdessen Ermunterungen hier und neidvolle Blicke dort, wenn jemand von unseren Reiseplänen erfuhr. Costa Rica verfügt über eine Menge Vorschusslorbeeren und wir konnten nur hoffen, dass es sich darauf nicht ausruhen würde.

In jedem Ort auf unserer Reise, befand sich ein für uns ausgewähltes, wunderschönes Mittelklassehotel und/oder -lodge mit dem Zertifikat für nachhaltigen Tourismus. In unseren Zimmern, quasi in unseren „kleinen Oasen“, konnten wir entspannen und das Erlebte Revue passieren lassen.

Das war auch gut so, denn wir hatten zwar keine Langstreckenwanderungen auf dem Programm, aber dafür umso mehr Abwechslung. Mit den Bergen, den Temperaturen und manchmal auch mit den Niederschlägen – aber von einem REGENwald hatten wir auch nichts anderes erwartet. In Costa Rica herrscht tropisches Klima, es regnet ganzjährig, jedoch anders als bei uns. Nach 30 Minuten ist es wieder trocken und es kühlt sich maximal um 2 Grad ab.

Zumeist aber war das Wetter genauso schön wie die Landschaft, und diese wiederum so abwechslungsreich wie die Pflanzen- und Tierwelt drum herum. Von der Hauptstadt San Jose ging es in die Nebelwaldregion von Monteverde und weiter zum ausgesprochen wohlgeformten Vulkan Arenal, wo wir auch erste Bekanntschaft mit den Hängebrücken machten, über die man in Costa Rica gerne geleitet wird.

Nachdem wir in den äußersten Norden zur Laguna del Lagarto übergesiedelt waren, verschwand die Landschaft unter dichtem Dschungel, dafür punkteten jetzt Flora und Fauna. Allerdings nicht in gleichem Maße: Vögel, Reptilien und Amphibien wussten sich zu präsentieren.

Pazifikfeeling, Dschungelromantik und freche Bewohner

Wir verließen die fantastisch (einsam) gelegene Laguna Lagarto Lodge, bevor jemand auf die Idee kam, sie als unser Dschungelcamp zu bezeichnen, Richtung Pazifik. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir abermals die Hauptstadtregion (mit Kathedralen-Besichtigung), eine der stattlichen Bergkette (Cordillera) sowie eine Kakaoplantage inklusive Tasting.

Die Pazifikküste mit dem Manuel Antonio-Nationalpark, empfing unsere kleine Gruppe mit den erwarteten grandiosen Stränden, kombiniert mit wohliger Wärme. Manche Gegenden werden hier von niedlich aussehenden, aber ganz schön frechen Äffchen kontrolliert, die sich nur allzu gerne unbewachter Frühstücksteller oder Rucksäcke annehmen. Die meisten nahmen es mit Ruhe und Humor, offenkundig inspiriert von einem der Anderen, etwas ruhigeren Baumbewohner Costa Ricas.

Costa Rica – die „reiche Küste“ Zentralamerikas ist tatsächlich so reich, wie sie genannt wird. Das Land verfügt über eine Fülle von unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten, verschiedensten Vegetationen und ist reich an Kontrasten, wie sie in dieser Form kein anderes Land auf der Welt aufweist.

In der Vergangenheit war die einzigartige Flora und Fauna Costa Ricas immer wieder bedroht. Damit dies heute nicht mehr passiert und die besonders schützenswerte Natur intakt bleibt, wurden schon früh Nationalparks errichtet. Das Land gilt als Pionier in der Errichtung von Nationalparks und ist bis heute „Vorzeigedestination“ für nachhaltiges Reisen.

Zahlreiche Flächen des Landes sind UNESCO Weltnaturerbe: etwa 35% der Gesamtfläche stehen unter Naturschutz oder sind privat geschützte Reservate. Costa Rica, welches sich die unberührte Natur zum Markenzeichen gemacht hat, hat weltweit den höchsten Natur-Schutzanteil. Und nicht nur das: Das Land versorgt sich seit einigen Jahren komplett selbst mit 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel Wasserkraft und Geothermie.

Pura Vida!

10 things to do in Costa Rica

  • Über Hängebrücken im Monteverde-Nationalpark wandeln
  • Eine frisch geknackte Pipa fria (grüne Kokosnuss) trinken
  • Mit dem Kajak durch die weit verzweigten Kanäle des Tortuguero-Nationalparks gleiten
  • Morgens um 5 Uhr von den Lauten der Brüllaffen geweckt werden
  • Sich wie Superman fühlen und mit dem Canopy durch die Lüfte sausen
  • Eine frisch zubereitete Ceviche (roher marinierter Fisch) in einer traditionellen Marisqueria (Fischlokal) essen
  • In einer der zahlreichen heißen Quellen im Vulkangebiet die müden Knochen entspannen
  • Bei einer Nachtwanderung selbst ein Faultier erspähen
  • Einen Tukan beim Früchte knacken beobachten
  • Frisches Obst probieren wie z. B. eine fruchtige Ananas – Vorsicht Suchtgefahr

Bericht von Marzena Horsch, Mitarbeiterin von Wikinger Reisen

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(1) Kommentar

  1. Also Leute… jetzt bin ich aber wirklich enttäuscht! Was hat denn Nachhaltigkeit mit Langstreckenflügen zu tun? Erst werden 1,75 Tonnen; bzw 889.000 Liter CO2 pro Person für den Flug verpulvert um dann 200 KG einzusparen, weil man ja ach so nachhaltig in Costa Rica reist. Das gehört wirklich nicht zu meiner Vorstellung von UTOPIA. Das ist für mich linksliberale Dekadenz. Sorry!

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