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Burger King macht pflanzenbasierte Produkte günstiger als Fleisch

Burger King macht pflanzenbasierte Produkte günstiger als Fleisch
Foto: Carsten Hoefer/dpa

In Deutschland will Burger King „First Choice in Sachen Plant-based in der Systemgastronomie“ sein. Dafür senkt die Fastfood-Kette ab März die Preise für ihr pflanzenbasiertes Angebot.

Burger King Deutschland senkt seine Preise für Veggie-Produkte, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Demnach sind die pflanzenbasierten Angebote in den rund 750 Schnellrestaurants ab März um jeweils zehn Cent günstiger als das Fleisch-Pendant.

„Wir wollen den Impuls setzen, dass mehr Gäste probieren, ob ihnen pflanzenbasiert nicht auch schmeckt“, wird Geschäftsführer Jörg Ehmer am Dienstag von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert.

Burger King begründet den Schritt

In einer Pressemitteilung sagt Ehmer außerdem: „Wir sind die First Choice in Sachen Plant-based in der Systemgastronomie und treiben den wachsenden Trend zu alternativen Proteinquellen in Deutschland weiter voran. Dafür entwickeln wir nicht nur unsere Produkte und Prozesse weiter, sondern setzen auch auf mehr Produktvielfalt und einen einfachen Zugang.“

Tatsächlich haben sich Burger-Patties und andere Fastfood-Produkte aus Soja, Erbsen oder Weizen inzwischen etabliert.

Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2022 gut 104.000 Tonnen Fleischersatzprodukte in Deutschland hergestellt. Laut dpa sind das 6400 Tonnen mehr als noch 2021. Oftmals sind die pflanzlichen Alternativen aber teurer als Rind, Schwein oder Huhn. Zum Ärgernis der Menschen, die weniger oder kein Fleisch essen wollen.

„Nicht Gewinnoptimierung, sondern ein klares Signal“

Im Einzelhandel hatte die Supermarktkette Lidl im Herbst die Preise ihrer veganen Eigenmarke für pflanzliche Lebensmittel auf das Niveau der jeweils vergleichbaren Fleischprodukte gesenkt. Utopia berichtete.

Für Burger King bestehe das wirtschaftliche Kalkül darin, dass sich mehr Gäste infolge des neuen Angebots für die Produkte entscheiden. „Das hat nichts mit der Preiskalkulation zu tun. Da geht es nicht um Gewinnoptimierung, sondern um ein klares Signal“, so Ehmer laut dpa.

Zahlen zu den jeweiligen Umsatzanteilen von pflanzenbasierten und Fleischprodukten nennt Burger King nicht.

Weitere Quelle: PM Burger King

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