Die grünsten Promis

Nina Hoss von Siebbi unter CC-BY-3.0, Beginner von Wikipedia / Tobias Klenze unter CC-BY-SA-3.0, Heike Makatsch von Siebbi unter CC-BY-3.0

„Öko“ ist in, keine Frage. Zum Glück gibt es mittlerweile auch eine ganz Menge Prominenter, die ihre Bekanntheit für die „gute grüne Sache“ nutzen. Doch welchen berühmten Persönlichkeiten ist es wirklich ernst um ihr Engagement? Utopia stellt dir deutsche Stars vor, die sich mit Herzblut für eine klimafreundliche Zukunft einsetzen.

Prominent und dekadent, Klimaschutz oder Eigennutz? Hollywood-Stars wie Leonardo DiCaprio, Natalie Portman und Daryl Hannah nimmt man ihr öffentliches Engagement für Klima-, Umwelt- und Tierschutz mittlerweile gerne ab. Leonardo DiCaprio etwa drehte die Doku „The 11th Hour“, der die großen Umweltprobleme dokumentiert. Der Schauspieler Robert Redford ist im „National Resources Defence Center“ aktiv und gründete das „Institute for Resources Management“, um einen Dialog zwischen Industrie und Umweltschutzorganisationen zu ermöglichen. Das Engagement der amerikanischen Stars ist lobenswert –  aber wie sieht es eigentlich bei uns in Deutschland aus? In der Utopia Galerie findest du deutsche Promis, die sich ehrlich und mutig für „grüne“ Anliegen wie Klima- und Umweltschutz, Tierschutz und Menschenrechte einsetzen.

Sind deine grünen Vorbilder dabei – oder haben wir jemanden vergessen? Sag es uns in einem Artikel-Kommentar.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

(21) Kommentare

  1. Nichts persönlich gegen die genannten Leute, sondern grundsätzlich muss ich schon beim Wort „Promis“ (oder „Prominente“ etc) an die großteils berechtigte Kritik des Starkults denken, wie sie schon vor ein paar Jahrzehnten Th. W. Adorno zu Papier gebracht hat.

    Ich vermute ‚mal wohlwollend, dass durch diese Beispiele andere Promis dazu motiviert werden sollen, auch ‚grüner‘ zu werden. Für wie effizient ich den Versuch halte, sag ich vielleicht besser nicht, zumal ich mich ja vielleicht irre ;`)

  2. Ich fand es etwas seltsam das Thomas D als Mitglied der Fanta 4 Werbung für Nintendos Wii gemacht hat. Dabei schneidet diese Elektrofirma bei Indikatorentests zur Umweltfreundlichkeit mit am schlechtesten ab. Für „heranwachsende“ (nicht Alter, sondern Wissen) Utopisten, geben diese vielleicht eine gute Orientierung, ansonsten sind mir auch die lieber, die sich wirklich Nachhaltigkeit als Lebensinhalt machen, z.B. die „Köpfe der Nachhaltigkeit“.

  3. Der Unterschied zwischen Prominenten und Nicht-Prominenten, also sog. Normal-Menschen, ist: Die Prominenten sind prominenter. Ich verlange einfach von jemandem, der in der Öffentlichkeit steht, dass er sich seiner Vorbildfunktion bewusst ist und entsprechend handelt. Jedenfalls bei den Promis, die „Not so far from knowledge“ sind (es soll ja auch andere geben).

  4. also wenn das die 10 gruensten promis sind, dann kann ich mir ja den wohnraum in quadratmetern, die geheizt werden, die autos, die letzte urlaubsreise, die schoenen hobbies und die was weiss ich noch alles der anderen promis nicht mehr vorstellen.
    gruen und promi das schliesst sich bei mir irgendwie schon von vornherein aus.

    warum stellt man denen nicht mal die echten utopisten gegenueber?
    mein vorschlag von nebenan, oma 81 jahre, nur ein ofen zu schüren in der stube, isst winters über die kartoffeln aus ihrem garten, kauft nie klamotten sondern flickt und leistet sich als einzigen luxus ab und zu eine flasche klosterfrau melissengeist. kein auto, weiteste reise nach kloster weltenburg mit dem bus…usw und so fort…

    lgm markus

  5. Ja klar, ständig Werbung machen z.B. für T-Dingsbums und tausende Menschen als kostenlose Werbeträger mit verpflichten und dann „grün“ sein..
    Vor allem, was ist denn nun genau „grün“?
    Kann sich nicht hier jeder selbst Gedanken machen und entscheiden, was er oder sie unterstützt?

    Es soll auch Prominente geben, die was sinnvolles nebenbei machen und kein großes Gewese darum veranstalten.

    Vielleicht gehts ja auch nicht um irgendeine Farbe, sondern darum, sich einfach Gedanken zu machen, was wir tun und welche Folgen unser Tun hat…

    P.S: ich spare im Jahr z.B. 5 Millionen Liter Wasser !!!
    Wie?
    In dem ich vegan lebe.
    Interessant, oder?

    Hier das Video dazu:
    http://motivation.erhoehen.de/weihnachten/

    Nochmal die Frage:
    Was ist wirkich „grüen“?

  6. Also bis auf Silbermond ist das für mich auch eher „blabla“.

    Dagegen, dass ein Promi werbewirksam (Nachmacher…) sein ökologisches Verhalten darlegt habe ich überhaupt nichts. Manche Menschen benötigen „prominente“ Vorbilder. Es sollten dann aber auch wirklich Leute sein, die etwas tun.

    Die hier Genannten fallen für mich dabei nicht positiv auf.
    Höchstens, dass sie vielleicht (?) nicht auf ganz so großem, verschwenderischen Fuß leben, wie sie könnten oder ihre Kollegen es tagtäglich tun. Zum Vorzeigen reicht das aber nicht aus.

    Alleine deren (angeblich notwendige) Flüge zwischendurch machen jegliches Öko-Konsum-Verhalten wieder wett.

    Andere (hier nicht Gelistete) gleichen ihr tatsächliches Öko-Verhalten dafür mit negativer Werbung wieder bestens aus:
    Jean Pütz & Co. werben für jeden Scheiß, solange die Kohle stimmt.
    Seit Bastewka Yello bewirbt, ist sein Ansehen bei mir auch gut gesunken.
    Frau Schweins denkt, sie sei Öko mit Ihrem Palmöl-Waschmittel aus dem Hause Henkel.

    „Grün“ ist dabei sowieso der falsche Begriff, denn für nicht wenige gründe Politiker muss man sich heute schämen.

  7. Wer entega als den GRÜNEN Stromanbieter sieht, sollte die Firmenverflechtung hin zu E.O.N aufspüren. Auch zum entega Engagement Off-Shore Parks in das Meer zu stellen, würde Hermann Scheer deutliche Worte finden! Wo liegt denn der Unterschied zwischen zentralistischen Lösungen in der Wüste oder im Meer? Ganz zu schweigen vom Umeltschutz etc. pp
    Die entega Leute scheinen gute Marketing Spezialisten etabliert zu haben. Alle Achtung. Gute Arbeit!

  8. Was geht denn hier ab? Werd ich heute per email auf die grünsten Promis Deutschlands aufmerksam gemacht mit einem Artikel, dessen Kommentare bis 2010 zurückreichen. Es mag ja durchaus nachhaltig sein Wieder-aufgewärmtes zu essen, aber wenn mir etwas als Neuigkeit angeboten wird, bitte nicht. Ich frag mich ab was dass soll? Sind die Leute überhaupt noch Promis? Geschweige denn grün?
    Tut mir leid, aber ich kann diesen Beitrag nicht ernst nehmen – und Utopia auch bald nicht mehr.

  9. Naja, trotzdem.
    Die Kommentare waren schon 2010 eher in die Richtung, daß ein Artikel über die 10 grünsten Promis reichlich überflüssig ist.
    Der wird nicht wieder frisch….

    Gibts keine aktuellen Themen mehr?