Heizkörper streichen und lackieren: Einfache Anleitung und Tipps

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Deine Heizkörper zu streichen und zu lackieren, ist gar nicht so schwer. In dieser Anleitung verraten wir dir, wie du am besten vorgehst und welche Fehler du vermeiden solltest.

Heizkörper streichen: Die richtige Farbe finden

Zunächst solltest du die richtige Farbe auswählen:

  • Wähle einen speziellen Heizkörperlack aus. Diesen findest du im Baumarkt. Herkömmliche Lacke oder andere Farben verfügen nicht über die notwendige Hitzebeständigkeit und vergilben daher schnell. Sie eignen sich daher nicht für deine Heizkörper.
  • Wir empfehlen dir, zu einem Acryllack zu greifen. Diese sind umweltfreundlicher als andere Lacksorten. Acryllacke haben einen höheren Wasseranteil und weniger Zusätze wie Lösemittel, weshalb sie auch geruchsärmer sind. Weiterhin vergilben sie weniger schnell und haften auf nahezu allen Untergründen.
  • Bei der Auswahl besonders umweltfreundlicher Lacke kann dir der Blaue Engel helfen. Es gibt auch eine Palette von nachhaltigen Lacken.
  • Die Standardfarbtöne sind weiß und beige. Grundsätzlich kannst du dir aber natürlich jeden Farbton im Baumarkt oder im Fachhandel anmischen lassen.

Heizkörper lackieren: Die richtige Vorbereitung

Heizung vor dem Streichen ausschalten
Heizung vor dem Streichen ausschalten (Foto: CC0 / Pixabay / ri)

Wenn du deine Heizkörper lackierst, können unangenehme Dämpfe entstehen. Somit sollte das Fenster also stets geöffnet sein. Stelle die Heizung aus, damit sie nicht heiß ist. Lackiere deine Heizungen also außerhalb der Heizperiode, zum Beispiel im Frühling.

So bereitest du die Heizkörper vor:

  1. Decke die Umgebung mit Malervlies ab, damit keine unschönen Lackspritzer entstehen.
  2. Schleife die Heizkörper mit einem Schleifpapier ab und entferne abgeplatzten Lack und rostige Stellen.
  3. Reinige die Heizkörper gründlich, damit der Lack besser hält. Entferne Schmutz und Staub.
  4. Lackiere anschließend blanke Stellen (etwa da, wo vorher Rost war) mit einer Rostschutz-Grundierung. Trage diese dünn mit einem kleinen Pinsel auf (ansonsten solltest du nachschleifen) und lasse sie etwa zwölf Stunden einwirken. Die Grundierung schützt davor, dass diese Stellen nach einer gewissen Zeit wieder anfangen, zu rosten.

Heizkörper streichen/lackieren: die finalen Schritte

Ordentlich lackiert speichert die Heizung die Wärme besser.
Ordentlich lackiert speichert die Heizung die Wärme besser. (Foto: CC0 / Pixabay / ri)

So bringst du die Lackierung zum Abschluss:

  1. Arbeitete dich stückweise vor. Du kannst dir die Heizung zum Beispiel in Rippen aufteilen und von rechts nach links anfangen, zu lackieren. Verwende dazu einen kleinen Pinsel, mit dem du an alle Ecken und Kanten kommst. Größere Flächen kannst du auch mit einer Rolle lackieren.
  2. Wenn du deine Heizkörper zu dick lackierst, stört der Lack die Wärmeübertragung und es wird im Zimmer nicht richtig warm. Wertvolle Energie und somit bares Geld ginge dir dadurch verloren. Streiche daher eher dünn als dick.
  3. Lasse den Lack trocknen und schleife anschließend den Lack leicht an, damit die zweite Lackierung besser hält.
  4. Streiche anschließend ein zweites Mal darüber. Dies erhöht die Langlebigkeit der Lackierung, schützt vor Rost und sorgt dafür, dass du nicht so schnell neu lackieren musst.

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