Video: The World We Need

Foto © POC21

Das Projekt POC21 will nicht weniger als unsere Konsumkultur revolutionieren: In einem fünfwöchigen Innovationscamp auf einem Schloss bei Paris sollen die Protoypen einer postfossilen, ressourcenschonenden Zukunft entstehen. Ein spektakuläres Video zeigt, warum wir diese Welt dringend brauchen.

Utopia hat bereits ausführlich über POC21 (Proof of Concept) berichtet: Auf dem dem Innovationscamp sollen keine Produkte entstehen, die viel Geld einbringen; man soll sie schnell und einfach kopieren und dezentral herstellen können. Kurz gesagt: es geht um ein Gegenmodell zur kapitalistischen Produktion mit ihrem ewigen Immer-Mehr und Immer-Billiger.

Am 15. August 2015 quartieren sich rund 100 kreative Menschen (Maker, Designer und Sozialunternehmer) auf Schloss Millemont bei Paris für fünf Wochen ein, um bereits existierende Produkte zu Ende zu denken und sie massentauglichzu machen. Z.B.: eine Küche, in der kein Abfall anfällt; eine Dusche, deren Wasser fast unendlich wieder genutzt werden kann und  Bausätze für Urban Farming.

Die Macher von POC21 haben ein spektakuläres Video gedreht, in dem sie zeigen, worum es ihnen geht. „The Word We Need“ haben binnen einer Woche knapp 25.000 Menschen gesehen. Wir zeigen es euch hier.

 Weiterlesen auf Utopia.de

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(1) Kommentar

  1. All das Gute in uns wird durch das hier erschwert und verunmöglicht: Vor unserer Menschlichkeit -der Verwirklichung unseres Bedürfnisses nach Harmonie und Frieden- türmt sich eine riesige Barriere auf, die bis heute als solche nicht erkannt wird: Unser Nichtschuldseinwollen am Leid anderer. Diese große Kraft als immense Verdrängungsgewalt in jedem menschlichen Wesen ist durch die Erfolge unseres Menschenhirns mit entsprechenden Populationszuwächsen außer Kontrolle geraten. Damit provozierten unsere Auseinandersetzungen als Folge der Tatsache, dass nie jemand schuld ist, wenn was schief gelaufen ist, immer mehr Streit, Schuld und Leid, was uns noch mehr daran hinderte, diese Barriere als wesentlichen Teil des Kernproblems unseres „Unmenschseins“ zu erkennen. WIR KÖNNTEN ALSO SEHR VIEL BEWEGEN IN RICHTUNG ENTLASTUNG, WÜRDEN WIR UNS MIT DIESEM VERDRÄNGUNGSPHÄNOMEN BESCHÄFTIGEN. Doch dazu müssten wir über unseren Schatten springen und erkennen, wie oft unsere eigenen Selbsttäuschungen und damit produzierte Denkfehler am Misslingen von Gemeinsamkeiten beteiligt sind …

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.