Filmtipp: „Before the Flood“ kostenlos streamen (englisch)

Filmtipp: Before the flood
Screenshot: © National Geographic

Seit Jahren engagiert sich Leonardo DiCaprio öffentlich im Kampf gegen den Klimawandel. Für den Dokumentarfilm „Before the Flood“ reiste er zwei Jahre lang um die Welt.

Der Schauspieler sprach mit Politikern, Wissenschaftlern, Unternehmern und anderen Persönlichkeiten, unter anderem Barack Obama, Ban Ki-Moon, Tesla-Chef Elon Musk und sogar Papst Franziskus. Herausgekommen ist ein beeindruckender Film über Ursachen und Folgen des Klimawandels – und ein Appell an die Menschheit.

Before the Flood auf YouTube ansehen: Ursachen für den Klimawandel

Regisseur Fisher Stevens, der bereits mit „The Cove“ (2009) für Aufsehen gesorgt hat, schickt Leonardo DiCaprio für „Before the flood“ auf eine Reise in die unterschiedlichsten Länder der Welt, von den giftigen Teersand-Gebieten Kanadas bis zu den abgebrannten Wäldern Indonesiens. Der Schauspieler und UN-Friedensbotschafter führt uns Zuschauern deutlich vor Augen, wo die Ursachen für den Klimawandel liegen und welch verheerende Folgen dieser schon heute hat – „on a scale that no one should deny“, „in einem Ausmaß, das keiner leugnen sollte“, schreibt das Toronto International Filmfestival. Dort feierte „Before the Flood“ am 9. September Premiere. In Deutschland wurde der Film auf National Geographic ausgestrahlt.

Auch um diese Leugnung und Untätigkeit geht es in dem Dokumentarfilm: „Wir wissen seit Jahrzehnten davon. […] Wenn du versuchst, mit irgendjemandem über den Klimawandel zu sprechen, schalten die Leute einfach ab“, sagt DiCaprio im Film-Trailer.

„Die Hälfte der Leute in [politischen] Ämtern glauben immer noch nicht an den Klimawandel“.

Doch DiCaprio geht es weniger um das Anprangern von untätigen Politikern, sondern vor allem darum, die Menschen aufzurütteln, Politik, Wirtschaft und jeden von uns zu motivieren, etwas zu tun – unsere womöglich letzte Chance zu nutzen, gegen die Ursachen des Klimawandels vorzugehen:

„Dies ist das wichtigste Problem unserer Zeit. Die Frage ist: Können wir unseren Kurs noch rechtzeitig ändern?“Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(7) Kommentare

  1. Hab mich schon nach fünf Minuten so krass geärgert…was zum Teufel macht in so einem Film über Klimawandel eine Plastikflasche der Firma Gerolsteiner, die für viel Geld über die Weltmeere geschippert wird in Kanada auf dem selben Tisch, auf dem de Cabrio über sein Klimaprojekt philosophiert? Solange die Produzenten solcher Filme nicht verstehen, dass Klimawandel nicht immer bei den Anderen anfangen muss, sondern erstmal bei sich selber, solange kann ich mir solche Dokus nicht anschauen. Das ist Selbstbeweihräucherung für mich…mehr nicht. Schade für die vertane Chance ?

  2. Sehe ich ebenfalls so! Wieviele Flüge waren für diese Doko nötig? Warum wurde nicht auf schon vorhandenes Material zurückgegriffen?
    Al Gore läßt grüßen.
    Schade drum, verursacht nur noch mehr Umweltverschmutzung und gibt den Leuten ein „grünes Image“. Merkel und Gabriel waren im ewigen Eis unterwegs, mit vielen Journalisten. Sind sie dorthin zu Fuss hingegangen? Anstatt die großen NGO,s oder Wissenschaftler zu unterstützten und zu tun was diese vorschlagen, müssen sie ihre Dumpfbacke selbst in die Kamera halten.

  3. Es gibt eben viele Politiker die den Schuss nicht gehört haben und da hilft ein Film von einem berühmten Hollywood Star durchaus.
    Und auch wenn es wichtig ist, den eigenen Konsum mit einzubeziehen liegt der Hund leider auch bei den Politikern begraben, die durch ihre Entscheidungen unsere Konsumgesellschaft begünstigen. Wenn ich daran denke, wie viele Menschen damit noch erreicht werden können, war es die Flüge wahrscheinlich wert.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.