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(10) Kommentare

  1. Das Fairphone 2 kann nur mit einer 32GB-Speicherkarte erweitert werden; der Controller ist nicht für 64GB-Karten geeignet, diese werden nicht vom Gerät erkannt.
    Da das Gerät aber bereits einen internen Speicher von 32GB hat (von denen etwa 28GB genutzt werden könnten), kann man insgesamt auf ordentliche 60GB kommen.

  2. Also die Idee finde ich gut, aber so ein klobiges Gerät würde ich mir nicht kaufen. Eigentlich hätte doch auch ein modularer Aufbau wie im iPhone gereicht, dort ist ja nur das Problem, dass die Komponenten nicht fair hergestellt wurden und man nicht an original Ersatzteile herankommt.

    Hätte Apple nicht das Betriebssystem von meinem iPhone 4S mit der Zeit so fast schon unbenutzbar verbuggt, langsam gemacht und den Zugriff auf den Appstore quälend lahm gemacht (geplante Obsoleszenz), würde ich noch heute gut damit klarkommen.

    Ich finde den Ansatz das Fairphone reparieren zu können gut, aber sobald es ein neueres Fairphone gibt wird dann wohl doch jeder wieder das neue schickere Modell bevorzugt kaufen, anstatt noch Geld in ein altes klobiges Gerät zu stecken, dass schon bei Verkaufsstart keine Augenweide ist. Zumal sich Android glaube ich auch mit der Zeit zumüllt, ohne dass man da groß etwas machen kann, wenn man nicht gerade technisch versiert ist.

    Anstatt die Reparierbarkeit bis ins Detail mit so Schiebern zu vereinfachen hätte ich mir lieber ein langlebiges schickes dünneres Gerät gewünscht, dass gar nicht erst repariert werden muss. Abgesehen von der ständig verschlechterten Software würde mein iPhone 4S auch hardwaremäßig noch gut darstehen, würde Apple nicht mit wohl brüchigen Lötzin dafür sorgen, dass der Wifi-Chip nach der Garantiezeit und einigen Updates, für die das iPhone natürlich schön heiß wird, sich wohl löst und die Verbindung verliert.

    Meiner Meinung nach wird die Umwelt nur geschont wenn man ein Gerät möglichst lange benutzt, daher ist für mich unverständlich, warum Fairphone nicht ausschließlich das beste vom besten verbaut und lieber etwas mehr Geld von den wohlhabenden Ökos verlangt, damit man an seinem Smartphone lange Freude hat. Ich mein was bringt ein fair hergestellte Smartphone, dass man auch alle 2 Jahre tauscht, weil es wieder etwas besseres gibt. Etwas mehr in langlebigere Produkte zu investieren zahlt sich aus Verbrauchersicht und fürs Image von Fairphone auf Dauer wohl eher aus.

  3. „Zumal sich Android glaube ich auch mit der Zeit zumüllt, ohne dass man da groß etwas machen kann, wenn man nicht gerade technisch versiert ist.“

    Einmal Cyanogen MOD installieren bzw. fertige Gerät mit Cyanogen OS kaufen und man hat als Android Benutzer vollen Zugriff auf das Startverhalten inkl. RAM Nutzung der installierten Apps.

    „… für mich unverständlich, warum Fairphone nicht ausschließlich das beste vom besten verbaut und lieber etwas mehr Geld von den wohlhabenden Ökos verlangt, damit man an seinem Smartphone lange Freude hat.“

    Finde das FP2 bereits teuer, obwohl Öko Grundhaltung vorhanden. Die wohlhabenden Ökos haben m.E. eher geringere Leistungsansprüche als die wohlhabenden Technikfreaks, die in erster Linie nach Eckdaten kaufen.

    Die angesprochene Obsoleszenz durch Vernachlässigung von Updates und Versionupgrades der Android Betriebssysteme hat einen einfachen Grund: Kosten. Es kostet Geld für so viele verschiedene Geräte auf dem Markt neue Software Versionen zu entwicklen, zu prüfen und zu supporten. Zu einem Zeitpunkt X eine Android Lizenz auf einer China Hardware auf den Markt zu werfen ist hingegen einzig auf gute Vermarktung angewiesen. Die Chinesen kommen zunehmend mit eigenen Geräten und konkurrieren mittlerweile in allen Preisklassen mit den bekannten Marken.

    Smartphones sind derzeit noch eine Speerspitze der Technologie, die in andere Technikbereiche zunehmend eindringt, mit Innovation punkten und Umsatz generieren will, neue Standards erforderlich macht und in der neuen Welt der Internet of Things die Brücke schlechthin sein wird. Angefangen von bargeldlosen Zahlungsverfahren, der Bedienung von TV, Druckern, Haushaltsverneutzung, PKWs bis hin zum Bestellen bzw. Kontrollieren von Verbrauchsgütern wie Zahnpasta, Klopapier etc., Stichwort Dash Button. Das Smartphone wird eine zentrale Rolle spielen, die Zyklen für Weiterentwicklung sich beschleunigen, wer da am Ball bleiben will, wird gezwungen sein noch früher neue Geräte zu kaufen.

    Ob da die Fairphone Entwickler Schritt halten können?

  4. Ich finde es nicht klobig, ich finde sogar das rel. große Display super. Aber das ist vermutlich Geschmackssache. Der Grund für die Baugröße ist ja die Reparierbarkeit und die ist wiederum eben wichtig dafür, dass man das Gerät lange benutzen kann!

    Für unsere Zwecke ist es super, bis auf dass die Kamera doch etwas besser sein könnte. Und den Akku haben wir vermutlich durch ein paarmal Tiefentladung (??) leider so weit gebracht, dass ein Austausch mittlerweile doch in Erwägung gezogen wird.

  5. Irgendwie kann ich mich noch nicht dazu durchringen mir ein fairphone zu bestellen, ohne es auch nur einmal life gesehen zu haben. Ich muss es Inder hand haben, und nach den Beiträgen hier, werde ich dann wohl bei apple bleiben….mal sehen wie es weitergeht, vielleicht das faiphone 3 dann?

  6. Großes Problem aus eigener Erfahrung: Ist das Display gebrochen, könnte man es austauschen, faktisch ist es seit Oktober das Displaymodul nicht mehr zu kaufen, und es gibt keine Aussicht ab wann dies wieder der Fall sein wird.
    Hier die Antwort meiner Nachfrage von 28. Dezember:
    „We apologize for the inconvenience and the long wait for a replacement display module. Unfortunately there is no date available on when the parts will be in stock again. We ask you to keep and eye on our website and to subscribe to our newsletter for information about stock.“
    Als verlässliche Alternative rate ich ab.
    🙁

  7. „… faktisch ist es seit Oktober das Displaymodul nicht mehr zu kaufen…“

    Das ist der Service GAU in meinen Augen!

    Sie könnten doch einfach ein komplettes Fairphone zerlegen, dazu sind modulare Teile doch da, und es dir zuschicken. Bei einem >500 Euro Produkt würde ich von einem Öko-Hersteller etwas Flexibilität erwarten. Das treibt die Kunden doch sofort zur Massen-Konkurrenz zurück. 🙁

  8. „… Mir geht es tatsächlich so, brauche ich das Telefon doch für berufliche Zwecke. Nun war ich schon kurz davor mir ein anders Telefon (eben inklusive den strittigen Punkten; kein Fairphone,) zu besorgen. Auf diesen Post hier auf Utopia.de hatte ich die Rückmeldung bekommen, dass ich das Display mittlerweile bei dem Wiederverkäufer vireo.de bekomme. Natürlich habe ich sofort bestellt.
    Drückt mir die Daumen das nun alles klappt!

    Und liebe Fairphone-Company: Bitte sorgt hierzu für mehr Information auf dem Shop eurer Homepage, z.B. mit einer Umleitung zu den Wiederverkäufershops und örtlichen Ladengeschäften, bei welchen die Ersatzteile vorrätig sind!

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