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(24) Kommentare

  1. klaus reiter 86556 radersdorf

    Die Idee ist sehr gut und es ist nicht einfach auf so wenig Platz das Notwendigste unterzubringen. Selber hab ich mich auch damit Beschäftigt es ist eigentlich ein Ausgebautes Carport mit Anbau . Schlafzimmer, KL Wohnküche und Bad ca.40m2.

  2. Mir ist gerade aufgefallen, in dem Wohnhaus, wo die Module nebeneinander sind, geht das mit den Fenstern ja garnicht. Das verfälscht ja das Gefühl, ob man sich da eingeengt fühlt. Ich finde das Projekt aber super.
    Da ich Rückenprobleme habe, würde ich nicht immer da hochklettern wollen, nur als Lagerraum. Dann vielleicht doppelter Platz und dafür Bett unten und eine kleine Badewanne.

  3. Die Idee und dieser „Innovationsgeist“ sind ja schön und gut aber da frage ich mich doch, wo diese Tiny Houses in den Städten denn noch hin sollen? Anstatt diesen einfachen Weg zu gehen und nach einer neuen Lösung zu suchen könnte man ja erst einmal die vorhandenen Probleme komplett beseitigen. In den meisten Städten gibt es rein von der Quadratmeterzahl her genügend Wohnraum aber leider wird dieser nicht so aufgeteilt, dass er für alle reicht. Da hat der Architekt mit Frau und Kind eine 100 qm Wohnung, während die Alleinerziehende sich kaum ihre zwei Zimmer leisten können. Anstatt also weiterhin die richtigen Wohnungen den schönen und reichen zu überlassen und daneben hunderte von diesen Tiny houses auf die grüne Wiese zu setzen sollte man eher die Bildung von Wohn- und Hausgemeinschaften fördern. Wenn ein Mensch ein 10-15qm großes Zimmer mit Küche und Bad Mitbenutzung mietet verbraucht er auch nicht viel mehr Platz als in so einem Tiny House und dieser Platz ist schon vorhanden!

  4. Liebe Hanna,
    ich schließe mich Deiner Argumentation voll an und möchte sie noch ergänzen:
    100 € hören sich zunächst toll an, teil ich sie aber durch die qm, sind es immerhin über 15 €/qm. So teuer wohne ich jetzt noch nicht mal!
    Sollte ich in 5 Jahren noch keine nette Gemeinschaft von Menschen zum Zusammenwohnen gefunden habe (mit denen was zum Zusammenwohnen z. B. über das Mietshäusersyndikat finanziert werden könnte), würde ich von meiner 2021 auszuzahlenden Direktversicherung ein TINY HOUSE kaufen, um es auf Pachtland aufzustellen und mein eigenes Gemüse in meinem Gärtchen drumrum anbauen. Das wäre auch was für das Tempelhofer Feld, da die TINY HOUSES – anders als eine Datscha eben bewegt werden können, sollte mal der „Boden wegbrechen“.
    Herzliche Grüße aus momentan Hamburg
    Charlotte

  5. Ich finde die Idee ansprechend.
    Leider finde ich allerdings auch Fehler in der Planung.
    Ein Mensch mit einer Körpergröße über 1,85m könnte dieses Haus in keinem Fall länger bewohnen ohne Haltungsschäden davonzutragen.
    Ganz zu schweigen von Menschen über 2,00m.
    Wenn in dem Haus jeder – aber auch ausnahmslos jeder – wohnen können soll, müssen auch die möglichen Abmessungen der Zielgruppe in Betracht gezogen werden.
    Und Körperhöhe um die 2,00m sind heute keine Seltenheit mehr.
    Leider ist das noch nicht bei allen in den verschiedenen Industriezweigen angekommen.
    Kleidung, Möbel, Wohnraum und Mobilität sind nur in absoluten Ausnahmefällen auch für große Menschen ausgelegt.

  6. Also, man muß nicht gleich übertreiben. Ich finde das Tiny-House ja ganz schnuckelig, aber mehr auch nicht.

    Warum sollen eigentlich die den A. noch mehr zusammen kneifen, die schon jetzt viel weniger haben?

    Für mich wäre der Mensch genial und sozial, dem es gelingt, die Leute, die heute zu zweit auf >200qm leben (und das sind viele) davon zu überzeugen, daß das nicht sozial ist.

    Ich wohne mit meinem Mann auf 100qm inklusive unseren zwei Büroräumen.
    Das ist nicht viel und bei der Vorstellung auf 6qm zu leben, kriege ich Platzangst.
    Aber es ist vollkommen OK, mehr möchte ich nicht haben.

    Eine Alternative zur Beseitigung der Wohnungsnot wäre z.B. eine zusätzliche Steuer für alle, die mehr als xy qm Wohnfläche beanspruchen.

    Und dieses Geld könnte man in sozialen Wohnungsbau stecken und damit bezahlbare Wohnungen mit vernünftiger Energiebilanz bauen, in denen man sich auch bewegen kann.

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