Kleiderkreisel: clevere neue Lokal-Funktion

Bild: Screenshot http://www.kleiderkreisel.de/nearby; © Kleiderkreisel

Mit der neuen „In deiner Nähe“-Funktion ist die Secondhand-Plattform Kleiderkreisel jetzt noch ein bisschen besser – und die Käufer können Versandkosten sparen.

Kleider gebraucht zu kaufen und nicht mehr getragene Klamotten zu verkaufen ist an sich schon ziemlich nachhaltig. Denn so landen die Kleider nicht im Müll und es muss weniger neu produziert werden. Kleiderkreisel hat Secondhand revolutioniert, indem es eine allen und überall zugängliche Plattform geschaffen hat.

Mit der Lokal-Funktion ist die Plattform noch ein Stückchen nachhaltiger geworden. Denn damit kann man gezielt nach Verkäufern in seiner Nähe suchen – und die Kleider können beim persönlichen Treffen den Besitzer wechseln, anstatt quer durch die Republik verschickt zu werden. Davon profitieren nicht nur Umwelt und Klima: der Käufer spart sich auch die Versandkosten und Kleiderkreisler haben die Möglichkeit, Kontake zu anderen Mitgliedern in der Nachbarschaft zu knüpfen.

So funktionierts: Beim Stöbern im Feed einfach den Filter „Finde Artikel in deiner Nähe“ aktivieren und dann nach Artikel in der eigenen Umgebung suchen. Beim Klick auf ein Angebot wird auf einer Karte angezeigt, wo es sich ungefähr befindet – um Verkäufer zu schützen, ist der genaue Standort nicht öffentlich sichtbar. Verkäufer, die ihren Standort lieber gar nicht anzeigen möchten, können die Funktion in ihren Privatsphäre-Einstellungen ganz einfach ausschalten. (Mehr Infos auf kleiderkreisel.de)

In diesem Video erklärt Kleiderkreisel die „In deine Nähe“-Funktion selbst:

Utopia meint: Secondhand-Kauf macht am meisten Sinn, wenn er auf der lokalen Ebene stattfindet. Je weiter gebrauchte Waren transportiert werden, desto schlechter ist ihre Ökobilanz. Kleiderkreisel schafft es mit seinem neuen „In deiner Nähe“-Feature, die Vorteile der digitalen Plattform zu nutzen, um lokale Strukturen zu stärken – und gleichzeitig den Gebrauchtkauf zu fördern und die Umwelt zu schonen. Wir finden: viel besser geht die Vernetzung von digital und lokal nicht.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(6) Kommentare

  1. Ihr macht ernsthaft noch Werbung für diese furchtbare Seite, die langjährige, aktive User bedroht und nach Willkür sperrt, gerne auch mitten in Transaktionen? Ich kann Utopia nicht mehr ernst nehmen.

  2. PS.: Am meisten freuen sich über die neue Funktion sicher die Fetschisten und Stalker, die sich auf Kleiderkreisel in Massen herumtreiben, und gegen die so gut wie nichts unternommen wird.

  3. Wirklich traurig, dass ihr einer Plattform, die eine solche 180°-Wendung hin zum reinen Kommerz vollzogen habt, noch die Stange haltet. Utopia ist auch nicht mehr, was es mal war. Hier habe ich irgendwie das Bauchgefühl von Bezahl-Journalismus, aber es ist eben nur ein Bauchgefühl. Ansonsten ist es eben reichlich naiv von Utopia, hier eine Plattform wi den heutigen KK so zu hypen.Infomieren geht über die App-Bewertungen ganz einfach – und auch wenn man bei Kleiderkreisel im Forum querliest, bekommt man schnell einen Eindruck. Und ob man dann noch so euphorisch schreiben würde?!

  4. Von mir auch ein PS: Pelze scheinen neuerdings auch wieder erlaubt zu sein, es wird nicht mehr so viel wie früher dagegen unternommen – und Lammfellschuhe wie Uggs werden sogar teilweise noch beworben.

    Gegen Fakes wird auch viel zu wenig übernommen. Fake-Verkäuferinnen melden sich nach Sperrungen immer wieder unter neuen Namen an und können so ihre Plagiate relativ leicht über Kleiderkreisel loswerden. Eine Anmeldungsgebühr oder eine verpflichtende Identifizierung (beides wurde immer wieder von vielen Mitgliedern angeregt) hätte diese Multiaccounts für Fake-Verkäufe massiv eingedämmt. Und auch die vielen Trollen und Fetischisten, die sich bei Kleiderkreisel tummeln, hätte das vergrault.

  5. Liebes Utopia-Team, nach der Verwandlung einer ursprünglich auf Nachhaltigkeit ausgelegten Plattform hin zu reinem Kommerz und der Einführung eines völlig überteuerten Gebührensystems fliegt Kleiderkreisel der Laden gerade völlig um die Ohren. Und ihr von Utopia habt nichts anderes zu tun, als diesen Mist auch noch zu bewerben? Ich bin enttäuscht. Genauso enttäuscht wie die vielen Kleiderkreisel Mitglieder, die seit Einführung der Gebühren bei der Löschung eines Artikels aus ihrem Katalog von Kleiderkreisel bedroht werden, eine Verkaufsgebühr zu entrichten! Die Beweispflicht, dass der gelöschte Artikel nicht verkauft wurde, liegt laut Kleiderkreisel beim Mitglied, und wer das „Kommando“ nicht überzeugen kann, muss zahlen. Absurdes Theater!

  6. Ich bin total enttäuscht darüber, dass gerade „Utopia“ weiterhin Werbung für Kleiderkreisel macht. Da hat sich doch inzwischen gewaltig was geändert. Von wegen Nachhaltigkeit (ständige Bewerbung der User um Mehrverkauf wie zum Beispiel hier: “ Und wenn du nicht nur Top-Verkäufer, sondern auch Powershopper auf KK werden willst, dann hilft dir PayPal, damit du noch schneller deine neuen Styles tragen kannst!), Tierschutz (Megawerbung für Ugg-Boots), Verkauf von neuen Luxusartikeln … Die „alte“ KK-Führung in engagierten Sinne gibt es nicht mehr. Leider wird viel zu wenig auf die neue Wendung hingewiesen. Schade, dass ihr da mit macht.
    🙁