Geranien überwintern: die besten Tipps bei Frost

Foto: CC0 / Pixabay / RitaE

Wer seine Geranien im Winter vor dem Frost schützt, kann sie im Frühjahr erneut einpflanzen. Die Blumen vom Balkon oder aus dem Garten zu überwintern, ist gar nicht schwer.

Geranien vor dem Überwintern zurückschneiden

Die richtige Zeit, um deine Geranien in ihr Winterquartier zu bringen, ist Ende September oder spätestens im Oktober. Auf jeden Fall musst du dich um sie kümmern, bevor der Frost einsetzt. Also am besten, wenn die Temperaturen unter fünf Grad zu fallen beginnen. Bevor die Geranien für den Winter eingelagert werden können, solltest du die Pflanzen zurückschneiden.

  • Entferne dafür zuerst alle Reste von Blüten, Blättern und Knospen. Bleiben diese an der Pflanze, entziehen sie ihr im Winter Feuchtigkeit und machen sie anfällig für Schädlinge.
  • Schneide die Pflanzen so, dass von den Trieben über der Erde etwa acht Zentimeter übrig bleiben. Jetzt kannst die Geranien für den Winter einlagern.

Bevor der Winter kommt – Blumenkästen vor dem Frost schützen

Die pflegeleichten Geranien gehören zu den beliebtesten Balkonpflanzen überhaupt.
Die pflegeleichten Geranien gehören zu den beliebtesten Balkonpflanzen überhaupt.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Wenn in deinen Blumenkästen keine anderen Pflanzen wachsen und du genug Platz hast, kannst du die Geranien im Winter in der Erde lassen.

  • Zum Überwintern stellst du den Blumenkasten mit den Pflanzen an einen kühlen und hellen Ort. Dafür eignet sich zum Beispiel der Dachboden, ein Kellerraum mit Fenster oder die Garage.
  • Die Temperaturen im Winterquartier sollten zwischen fünf und zehn Grad liegen. Dort darf es im Winter nicht zu warm oder zu dunkel sein. Sonst kann es passieren, dass die Geranien zu früh austreiben.
  • Achte darauf, dass auch in der kalten Jahreszeit die Erde nicht komplett austrocknet. Stark gießen solltest du die Geranien aber auf jeden Fall nicht.

Überwintern ohne Blumenkasten

Hast du im Winter drinnen keinen Platz für deine Blumenkästen oder willst du Geranien aus dem Garten überwintern, geht das alternativ auch ohne Erde.

  • Dazu schneidest du die Pflanzen ebenfalls zunächst bis auf die Triebe zurück.
  • Danach nimmst du sie aus dem Kasten heraus und entfernst gründlich die Blumenerde von den Wurzeln.
  • Lasse die freigelegten Pflanzen etwas trocknen und wickele sie dann einzeln in Zeitungspapier ein.

Wichtig ist, dass du, im Gegensatz zum Überwintern im Blumenkasten, für die nackten Pflanzen einen dunklen Ort wählst. Ein Kellerraum ohne Fenster eignet sich dafür am besten. Auch hier sollte die Temperatur zehn Grad nicht überschreiten.

Einpflanzen im Frühjahr

Am besten pflanzt du deine Geranien an einem sonnigen Ort ein.
Am besten pflanzt du deine Geranien an einem sonnigen Ort ein.
(Foto: CC0/ pixabay/ Hans)

Wenn der Winter vorüber ist und keine Gefahr für Frost mehr besteht, kannst du deine Geranien wieder ins Freie bringen.

  • Hast du sie im Blumenkasten überwintert, entferne jetzt die Erde vom Vorjahr.
  • Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, die Größe der Wurzelballen vorsichtig zu reduzieren. Bei der Überwinterung ohne Erde kann das auch schon im Herbst geschehen.
  • Nun kannst du die Geranien im Blumenkasten oder im Garten einpflanzen.

Wenn du die Jungpflanzen mit ausreichend Erde und Dünger versorgt hast, ist es in den ersten Wochen vor allem wichtig, dass sie sehr viel Licht bekommen. Werden die Geranien jetzt noch regelmäßig mit Wasser versorgt, bilden sie bald neue Blätter und Blüten, an denen du dich bis zum nächsten Winter erfreuen kannst.


(Foto: Getty Images Pro / kornyeyeva)

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