Kratzbaum selber bauen: Einfaches Katzenspiel aus Naturmaterialien

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Einen Kratzbaum selber zu bauen ist gar nicht so schwierig. Wir verraten dir, wie du mit Naturmaterialien eine Wohlfühloase für deine Katze schaffst.

Wenn du dich entschließt, selber einen Kratzbaum zu bauen, sparst du damit nicht nur Geld. Du kannst den Kratzbaum an die individuellen Bedürfnisse deiner Katze und an die Gegebenheiten deines Wohnraums anpassen. Hier erfährst du, wie du aus Naturmaterialien und mit etwas handwerklichem Geschick einen Kratzbaum baust.

Kratzbaum selber bauen: Diese Materialien brauchst du

Eine Baumscheibe kann als Fuß für deinen Kratzbaum dienen.(Foto: CC0 / Pixabay / rikkerst)
Eine Baumscheibe kann als Fuß für deinen Kratzbaum dienen.

Für den DIY-Kratzbaum brauchst du:

  • dünnen Baumstamm
  • Sisalseil
  • Bodenplatte oder Baumscheibe
  • Kunstfell / Stoffreste / alte Plüschtiere
  • eine Holzplatte

DIY Kratzbaum: Werkzeugliste

Um einen Kratzbaum selber zu bauen, benötigst du außerdem folgende Werkzeuge:

  • Akkuschrauber
  • Säge
  • Tacker
  • Schrauben
  • Teppichmesser

1. Vorbereitungen

Bevor du anfängst, den Kratzbaum zu bauen, musst du einige Vorbereitungen treffen. Zuallererst benötigst du einen passenden Baumstamm. Diesen könntest du bei einem Spaziergang durch den Wald entdecken, zum Beispiel in Form von Treibholz. Solltest du nicht fündig werden, sind Sägewerke, Holzhändler oder Förster gute Anlaufstellen, um geeignetes Material zu bekommen.

Hast du einen passenden Stamm gefunden, solltest du ihn schälen. Einerseits wird das Holz so besser trocknen und andererseits werden deine Katzen nicht die Rinde abkratzen und in deiner Wohnung verteilen.

2. Die Bodenplatte anbringen

Hast du den Stamm geschält, ist es Zeit die Bodenplatte anzubringen. Wichtig ist dabei, dass die Platte stabil genug ist, um dem zukünftigen Kratzbaum ausreichend Halt zu geben. Wenn du einen natürlichen Look bevorzugst, bietet sich eine Baumscheibe als Fuß an.

  • Bevor du die Bodenplatte befestigst, kannst du sie nach deinen persönlichen Vorstellungen gestalten. Neben Kunstfell bieten sich vor allem Stoffreste oder ausrangierte Plüschtiere zum Gestalten an. 
  • Säge das Ende des Stammes gerade ab.
  • Lege den Stamm anschließend hin und schraube die Bodenplatte beziehungsweise die Baumscheibe von unten an.
  • Um dem Kratzbaum die notwendige Stabilität zu gewährleisten, ist es wichtig, dass du ausreichend viele und lange Schrauben nutzt.

3. Die Liegeflächen und das Sisalseil anbringen

Hast du einen alten Kratzbaum, verwerte dessen Sisalseil.(Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)
Hast du einen alten Kratzbaum, verwerte dessen Sisalseil.
  • Wickle das Sisalseil um den Baumstamm.
  • Um es zu fixieren, solltest du es zumindest am Anfang und am Ende festtackern. Falls du noch einen alten Kratzbaum übrig hast, kannst du dessen Sisalseil verwerten und für den neuen Kratzbaum nutzen.
  • Nun ist es Zeit, die Liegefläche anzubringen. Es ist dir überlassen, ob diese rund oder viereckig sein soll. Du kannst die Holzplatte auch im Baumarkt auf dein Wunschmaß zuschneiden lassen.
  • Bevor du die Liegefläche anbringst, hast du auch hier die Möglichkeit, sie nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Wieder bieten sich Stoffreste zum Beziehen oder alte Plüschtiere zum Polstern an. Auch Korbmatten kannst du auf der Holzplatte befestigen.
  • Bringe die fertigen Plattformen mit mehreren Schrauben auf dem oberen Ende des Baumstammes an.

4. Erweiterungsmöglichkeiten für deinen Kratzbaum

Glückliche Katze mit neuem Kratzbaum.(Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)
Glückliche Katze mit neuem Kratzbaum.

Der Kratzbaum ist nun bereit, um von deinen Lieblingen in Beschlag genommen zu werden. Wenn du möchtest, ist er jedoch beliebig erweiterbar. Du kannst beispielsweise verknotetes Sisalseil als Spielzeug aufhängen oder aus Holz eine kleine Hütte als Rückzugsort für deine Katzen bauen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Kreativsein!

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