Laub rechen: Mit diesen Tipps geht es einfach und nachhaltig

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Im Herbst müssen Gartenbesitzer das Laub ihrer Bäume zusammenrechen – sonst kann das bestimmten Pflanzen schaden. Wir verraten, wie du die Blätter in deinem Garten einfacher und nachhaltiger rechen kannst.

Laub rechen ohne elektrische Geräte

Sammele Laub am besten mit dem Rechen – das ist die nachhaltigste Methode.
Sammele Laub am besten mit dem Rechen – das ist die nachhaltigste Methode. (Foto: CC0 / Pixabay / Bru-nO)

Laub rechen ist eine unbeliebte Gartenarbeit, aber doch notwendig. Gerade auf Rasenflächen beginnen die toten Blätter schnell zu faulen. Auf Steinen hinterlassen sie unschöne Flecken und bieten Pilzen und Moos beste Vorraussetzungen, sich auszubreiten. Zudem kannst du im Herbst auf Laub schnell ausrutschen.

Die komfortabelste Lösung ist wohl, die Blätter mit einem Laubbläser zusammenzublasen. Diese Methode kostet dich weniger Zeit und Anstrengung, als das Laub mit einem Rechen auf einen Haufen zu fegen. Der Laubbläser erfordert allerdings nicht nur eine Menge Energie, es ist auch deutlich lauter als die Arbeit mit einem Rechen. Zudem verscheucht der Lärm tierische Bewohner wie Igel. Aus ökologischer Sicht raten wir dir daher davon ab.

Aus den selben Gründen solltest du gefallenes Laub auch nicht mit dem Rasenmäher entsorgen: Das ist zwar praktisch und bequem, aber auch laut und eine ziemliche Energieverschwendung.

So entfernst du das Laub leichter

Auf den Bäumen sehen Herbstblätter schön aus – wenn sie auf deinen Rasen fallen, solltest du sie aber unbedingt zusammenrechen.
Auf den Bäumen sehen Herbstblätter schön aus – wenn sie auf deinen Rasen fallen, solltest du sie aber unbedingt zusammenrechen. (Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Folgende Tipps erleichtern dir das Laub rechen:

  • Du musst das Laub nicht überall entfernen: Auf Blumenbeeten und unter Sträuchern schützen die Blätter vor Bodenfrost und dienen nebenbei noch als Dünger. Mit der Zeit verrotten sie und versorgen den Boden mit wertvollen Nährstoffen.
  • Auch größere Laubhaufen in ruhigen Ecken deines Gartens kannst du getrost belassen. Die Igel in der Nachbarschaft werden es dir danken und die Haufen als Rückzugsorte nutzen.
  • Viele Gartenbesitzer nutzen auch Schaufeln und Harken, um Laub zu rechen. Wenn du stattdessen eine  mittelgroße Schneeschaufel nimmst, kannst du viel mehr Laub gleichzeitig aufnehmen und die Schubkarre deutlich schneller füllen. (Ein nachhaltiges Modell aus Holz gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore.)

Nachdem du die Blätter gesammelt hast, stellt sich die Frage: Wohin damit? Tatsächlich kannst du Herbstlaub leicht verwerten und wertvollen Dünger daraus herstellen:

  • Laub und kleine Äste kannst du häckseln und das Gemisch als Mulch verwenden.
  • Wenn du Eschen, Linden, Haselnussbäume, Weiden, Birken, Ahornbäume oder Obstbäume im Garten hast, kannst du ihr Laub auf dem Kompost entsorgen. Sie eignen sich später gut als Dünger.
  • Das Laub von Walnussbäumen, Eichen und Rosskastanien zersetzt sich langsamer – lagere es auf einem separaten Komposthaufen.

Hier findest du mehr Tipps dazu, wie du das Laub am besten verwertest: Herbstlaub sinnvoll nutzen: mehr als nur Kompost

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