Resteverwertung per App: Diese 3 zeigen dir Rezepte

resteverwertung app
Foto: CC0 / Pixabay / TeeFarm

Du willst Lebensmittelverschwendung zu Hause vermeiden, weißt aber nicht, was du aus den Resten kochen sollst? Wir stellen dir drei Apps vor, die Rezeptideen zur Resteverwertung liefern.

Lebensmittelverschwendung ist häufig vermeidbar: Statt Reste verkommen zu lassen und wegzuwerfen, kannst du sie meist noch in anderen Gerichten weiterverwenden. Allerdings stellt sich bei Übriggebliebenem im Kühlschrank nicht selten die Frage, was du damit am geschicktesten anfängst. Um dieses Problem zu lösen, gibt es mittlerweile einige Apps, die dir bei der Entscheidung helfen und passende Rezepte vorschlagen.

Wir stellen dir im Folgenden drei verschiedene Apps zur Resteverwertung vor.

1. Restegourmet

So sieht die Einkaufsliste bei "Restegourmet" aus.
So sieht die Einkaufsliste bei "Restegourmet" aus.
(Foto: Screenshot: Restegourmet App)

Die erste App, die wir dir vorstellen wollen heißt „Restegourmet„. Sie ist kostenlos im Google Play Store verfügbar.

  • Zuerst einmal legst du in der App deinen „Vorrat“ an. Dort trägst du alles ein, was du aktuell zu Hause hast. So behältst du den Überblick über deine Lebensmittel. Natürlich solltest du die Vorratsliste ständig aktualisieren.
  • Daneben kannst du noch deine eigene „Einkaufsliste“ erstellen. Hier trägst du Lebensmittel ein, die du einkaufen möchtest.
  • Wenn es jetzt an die Resteverwertung und ans Rezeptefinden geht, hast du zu Beginn zwei Auswahlmöglichkeiten. „Inspiration“ und „Direkt loslegen“. Bei der ersten Option schlägt die App dir Rezepte vor, für die du eventuell noch etwas zusätzlich einkaufen musst. Bei der zweiten Option werden dir Rezepte vorgeschlagen, für die du wirklich nur das brauchst, was du an Lebensmitteln daheim hast.
  • Wenn du dich für eine von beiden Optionen entschieden hast, kannst du noch die Rezeptkategorie wählen: Entweder „Alle Rezepte“, „Hauptspeisen“, „Salate“, „Desserts“, „Getränke“ oder „Cocktails“.
  • Bei diesen Funktionen handelt es sich um die Grundeinstellungen. Zusätzlich kannst du über „mehr Suchoptionen“ noch eine bevorzugte Ernährungsweise angeben – zum Beispiel vegan, vegetarisch, laktosefrei, glutenfrei oder kalorienarm.
  • Außerdem kannst du auswählen, wie schwer oder einfach die Rezepte sein sollen und ob sie mit Bildern oder Videos versehen sind.
  • Falls dir bestimmte Zutaten fehlen, kannst du das auch angeben.

Es ist natürlich nicht erforderlich, alle Optionen zu nutzen. Je genauer deine Angaben aber sind, desto passender sind auch dir Rezepte, die die App dir für deine Reste vorschlägt. Wenn du mit der Auswahl fertig bist, gibst du in der obersten Zeile die Zutaten ein, mit denen du gerne kochen würdest und die App schlägt dir Rezepte dazu vor.

Drei Features, die die App außerdem beinhaltet, sind „Meine Kochbücher“, „Verlauf“ und ein Blog. Über „Meine Kochbücher“ und „Verlauf“ kannst du Rezepte in deinem Kochbuch speichern und deinen Kochverlauf ansehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du dich registrierst. Die Registrierung ist kostenlos. Du musst dazu nur deine Email angeben.

In dem Blog findest du auch ohne Registrierung Kochtipps und Ratgeberartikel zu Lebensmitteln. Zum Beispiel gibt es Artikel dazu, wie man richtig Reis kocht oder zur Lebensmittelverschwendung in Deutschland.

2. Zu gut für die Tonne!

Hier siehst du, wie du Rezepte bei "Zu gut für die Tonne!" findest.
Hier siehst du, wie du Rezepte bei "Zu gut für die Tonne!" findest.
(Foto: Screenshot: Idalina Kopp/Utopia)

Die nächste App heißt „Zu gut für die Tonne!“ Sie wurde vom Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entwickelt. Die App ist ebenfalls kostenlos im Google Play Store und im App Store verfügbar.

  • Auf der Startseite der App kannst du unter dem Reiter „Rezepte finden“ zuerst bis zu drei Zutaten angeben, nach denen dir dann Rezepte angezeigt werden.
  • Zusätzlich kannst du eine Kategorie auswählen: Entweder Beilage, Frühstück, Gebackenes, Getränk, Hauptgericht, Partygericht, Salat, Suppe, Süßspeise oder Vorspeise. „Zu gut für die Tonne!“ liefert dir dabei also mehr konkrete Auswahlmöglichkeiten als „Restegourmet“.
  • Unter dem Reiter „Rezepte finden“ kannst du dir Kochpaten anzeigen lassen. Das können zum Beispiel bekannte Köchinnen oder Köche wie Christian Rach sein. Wenn du dann auf ihre Namen klickst, erscheinen Rezepte von ihnen, die in der App enthalten sind.
  • Zusätzlich kannst du auch Rezepte teilen, also eigene Rezeptvorschläge machen.
  • Über das Drei-Punkte-Symbol in der oberen rechten Ecke kannst du außerdem eine Merkliste aufrufen und darauf deine Lieblingsrezepte vermerken.
  • Unter demselben Symbol findest du auch den Punkt „Planen“. Hier kannst du eine Einkaufsliste oder eine Planerliste erstellen. Die Planerliste ist für künftige Rezepte gedacht. Hier kannst du also Rezepte vormerken, die du noch kochen möchtest.
  • Neben den Rezepten liefert die App dir auch Informationen zu Lebensmitteln. Du bekommst zum Beispiel Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit von Lebensmitteln und dazu, wie du Lebensmittelabfälle grundsätzlich vermeidest.

Aktuell sind in der App fast 600 Rezepte verfügbar. Allerdings solltest du sie immer wieder aktualisieren, da neue Rezepte hinzukommen.

3. Plant Jammer

Bei "Plant Jammer" werden dir auch ohne eine Zutatenauswahl schon Rezepte vorgeschlagen, wie du hier siehst.
Bei "Plant Jammer" werden dir auch ohne eine Zutatenauswahl schon Rezepte vorgeschlagen, wie du hier siehst.
(Foto: Screenshot: Idalina Kopp/Utopia)

Die letzte App, die wir dir vorstellen, heißt „Plant Jammer„. Sie ist im Google Play Store und im App Store verfügbar.

  • Wenn du die App das erste Mal benutzt, wählst du zuerst dein Ernährungsziel aus. Auswahlmöglichkeiten sind beispielsweise „Iss mehr Gemüse“, „Leere deinen Kühlschrank“ oder auch „Ich weiß noch nicht“.
  • Danach kannst du angeben, ob du irgendwelche Diäten machst oder Allergien hast. So kannst du die Suche zum Beispiel auf Rezepte beschränken, die glutenfrei sind, keine tierischen Produkte oder keinen Zucker enthalten. Du kannst aber natürlich auch ohne Einschränkungen suchen.
  • Als Nächstes wählst du deine „Klassiker“ aus – also einfach Rezepte, die dir besonders gut schmecken oder die du häufig kochst. Als Beispiele sind hier Gerichte wie Pasta, Salat oder Suppe angegeben.
  • Anschließend erstellst du ein Benutzerkonto. Dazu musst du einen Namen und deine Emailadresse angeben.
  • Wenn du dein Konto angelegt hast, wirst du auf deine Startseite weitergeleitet. Unten siehst du dort eine Leiste mit den Optionen „Suche“, „Ordner“, „Start“, „Planen“ und „Liste“.
  • Das grundsätzliche Prinzip von Plant Jammer ist, dass du auf Basis von Grundrezepten deine eigenen Rezepte für die Zutaten erstellst, die du zu Hause hast. Unter „Suche“ kannst du von A bis Z die Lebensmittel auswählen, die du verwerten möchtest. Danach werden dir verschiedene passende Rezepte vorgeschlagen.
  • Wenn du ein Rezept ausgewählt hast, kannst du es im nächsten Schritt noch anpassen und verbessern. Du drehst dazu am „Gastro-Rad“ und wählst zum Beispiel Gewürze aus. Und dann ist dein eigenes Rezept auch schon fertig.
  • Unter „Ordner“ kannst du alle Rezepte aufrufen, die du schon erstellt hast.
  • Unter „Planen“ findest du einen Kalender, dem du für jeden Tag ein Rezept hinzufügen kannst.
  • Und schließlich hast du auch bei „Plant Jammer“ eine Einkaufsliste, auf die du alle benötigten Lebensmittel schreiben kannst. Deine Einkaufsliste kannst du in dieser App auch verschicken, was praktisch ist, wenn du mal nicht selbst einkaufen gehst.

Neben der kostenlosen Standardversion von „Plant Jammer“ gibt es noch die Prime-Version. Dabei sind die ersten 7 Tage kostenlos, danach kostet die Prime-Version 3,69 Euro im Monat. Sie enthält noch mehr Rezepte als die normale Version.

Zusätzlicher Tipp zur Resteverwertung: Die Speisekammer-App

Auch wenn du nicht auf der Suche nach Rezptideen bist, gibt es eine praktische App für dich: Die Speisekammer-App. Sie ist nützlich, wenn du weniger Lebensmittel wegschmeißen möchtest. Die App verschafft dir digital einen Überblick über die Lebensmittel, die du zu Hause hast. So hilft sie dir, besser zu planen und weniger zu verschwenden. 

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