15 Supermarkt-Produkte, die die Welt nicht braucht

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Wer denkt sich sowas aus? Und wer kauft das ein? Utopia zeigt Fundstücke aus der verrückten Welt unserer Konsumgesellschaft und gibt Tipps, wie Sie auch im Supermarkt nachhaltig einkaufen können.

Der Supermarkt ist für uns ein ganz normaler Ort. Dort gibt es Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Fertiggerichte, Getränke, Kosmetikprodukte und Artikel für den Haushalt – eben alles, was man so zum Leben braucht. Stopp, der letzte Teil des Satzes ist im besten Fall halbrichtig. Wer sich gedanklich davon löst, dass das alles normal ist und die Regale im Supermarkt mit einem kritischen Blick betrachtet, sieht schnell ziemlich viele Dinge, die überhaupt niemand braucht.

Einige Produkte enthalten so viele Zusatzstoffe, dass sie die Bezeichnung „Lebensmittel“ kaum verdienen, manches Gemüse wird vom anderen Ende der Welt zu uns gebracht, obwohl es auch bei uns hervorragend wächst, unnötiger Verpackungsmüll lauert an jeder Ecke und viele Artikel gibt es nur, weil wir moderne Menschen oft unglaublich faul sind. Kein Witz: wir haben sogar geriebene Zitronenschale im Plastiktütchen entdeckt.

Das ist gleichermaßen zum Lachen, zum Weinen und zum Verrücktwerden – aber dabei wollen wir es nicht belassen. Stattdessen wollen wir zeigen, dass man auch im Supermarkt nachhaltig einkaufen kann.

Die wichtigsten Tipps für den nachhaltigen Einkauf im Supermarkt

Der vielleicht naheliegendste, aber dennoch wichtigste Tipp dafür lautet: Kaufen Sie Bio-Produkte. Für Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau dürfen keine Pestizide und synthetischen Düngemittel verwendet werden. Das ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit, sondern auch für Böden und Gewässer. Kaufen Sie außerdem so regional wie möglich. Im Supermarkt ist das nicht immer ganz einfach, aber viele Läden geben sich inzwischen Mühe, ein entsprechendes Angebot zu schaffen. Denn ein zentrales Problem der Supermärkte sind unnötige Transportwege. Ob Sie es glauben oder nicht: Das Spargelland Deutschland importiert tatsächlich Spargel aus China.

Vermeiden Sie es außerdem, stark verarbeitete Lebensmittel zu kaufen. Es gilt folgende Faustregel: je stärker ein Produkt verarbeitet ist, desto mehr ungesunde Zusatzstoffe enthält es. Und lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen: Auch wenn ein Gepansche aus Wasser, Zucker, Aroma und Vitaminzusätzen einen Nutzen für die Gesundheit verspricht – es ist bestimmt keine 1,80 Euro Wert und bringt bei einer ausgewogene Ernährung mit frischen (Bio-)Lebensmitteln keinen Mehrwert für Ihre Gesundheit.

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(27) Kommentare

  1. @mikschel…. Genau das hab ich auch gedacht. Ich mag voelkel sehr, kaufe ich auch gern wenn ich Saft möchte, da Bio und oft demeter, aber das ist, gar nicht neudeutsch ausgedrückt, Beschiss. Schade hätte ich von denen nicht erwartet

  2. Wer nimmt’s mit??…oft sind mir schon an Wochenendabenden Kleingruppen, rosaverzierter, oft übergwichtiger, manchmal singender/quiekender, mehr oder weniger alkoholisierter, auch leicht bekleideter, mit Motto T-Shirts ausgestatteter Frauen/Mädchen/Hasen begegnet (wobei das Alphaweibchen ein Krönchen trug) und das Ganze nannte sich dann Junggesellinenabschied.
    In der Hand oder im Gepäck sehr oft dabei: Hugo oder auch Prosecco (seine böse Schwester !!) to Go. Was danach bleibt ist oft ne Schweinerei – passt dann auch wieder zum rosa und quieken.

    Aber die Männer sind ja auch net besser….

  3. Z.T. ziemlich populistische Argumente zu den Produkten und ein Aha-Effekt bzgl. Dingen, die man noch nicht weiß bleiben im Grunde aus.

    Bspw. Lachgas (in Sprühsahne) … ist natürlich ein Treibhausgas aber die Belastung durch Sprühsahne in der Umwelt wohl ein müder Furz in der Treibhausgaslandschaft. Die Masse der Lachgasbelastung entsteht durch die Landwirtschaft und durch die Industrie.