TV-Tipp: ARTE Themenabend „Planet außer Kontrolle“

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Foto: Karl Greer/USFS (via ARTE)

Der ARTE Themenabend „Planet außer Kontrolle“ widmet sich aus aktuellem Anlass den Waldbränden in Australien und den Folgen des Klimawandels. Drei Dokumentationen zeigen Ursachen und Folgen der Klimakrise.

Die Folgen des Klimawandels sind inzwischen überall in der Welt sichtbar. Drei Dokumentationen gehen beim ARTE-Themenabend „Planet außer Kontrolle“ den Ursachen auf den Grund. In Australien und im Amazonas zerstören Megafeuer die grünen Lungen der Erde. In den USA sind es oft Wirbelstürme, die ganze Städte verwüsten. Eine ganz andere Bedrohung geht vom steigenden Meeresspiegel aus: Viele Metropolen auf der Welt könnten schon in wenigen Jahrzehnten überflutet sein. Diesen drei Themen greifen die Dokumentationen bei Arte am Dienstagabend (28. Februar) auf. Du kannst alle Filme außerdem bis zum 27. März 2020 online streamen.

1. Megafeuer: Der Planet brennt

Waldbrände: Ein Feuerwehrmann rettet ein Kind (nachgestellte Szene)
Waldbrände: Ein Feuerwehrmann rettet ein Kind (nachgestellte Szene) (Foto: Istock/Getty Images (via ARTE))

Wie lassen sich Megafeuer wie das in Australien verhindern? Wissenschaftler, Feuerwehrleute und Sachverständige aus der ganzen Welt erforschen, warum Waldbrände immer häufiger außer Kontrolle geraten und was sich dagegen tun lässt. Denn solche Brände gefährden die Gesundheit und verstärken den Klimawandel. Das Filmteam hat Experten und Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit begleitet und Städte besucht, die vom Feuer vollständig zerstört wurden. Die Wissenschaftler in der Doku haben einen ungewöhnlichen Rat: Der Mensch müsse lernen, mit dem Feuer zu leben. Denn Feuer sei ein natürlicher Prozess und wichtig für die Ökosysteme…

  • Titel: Megafeuer: Der Planet brennt
  • Ausstrahlung: 28. Februar um 20.15 Uhr
  • Dauer: 93 Minuten
  • Online streamen: zur Arte Mediathek

2. Unter Wasser: Megacities in Gefahr

Flugzeuge stehen auf dem Flughafen von Bangkok aufgrund einer Überschwemmung im Wasser.
Flugzeuge stehen auf dem Flughafen von Bangkok aufgrund einer Überschwemmung im Wasser. (Foto: AP (via ARTE))

Bangkok, New York,… – viele Millionenstädte sind immer wieder Opfer von Flutkatastrophen. Zum einen, weil sich Klimakatastrophen seit dem letzten Jahrzehnt häufen, zum anderen wegen des ansteigenden Meeresspiegels. Mindestens 130 Küstenmetropolen sind gar nicht oder nur unzureichend gegen die Fluten geschützt. Doch nicht nur der Meeresspiegel steigt, die Städte sinken auch immer weiter ab. Denn die Menschen pumpen immer mehr Grundwasser ab und bauen Staudämme. Für einige Wissenschaftler steht schon jetzt fest: Millionen Menschen müssen diese Städte eines Tages verlassen – sie können nicht gerettet werden.

  • Titel: Unter Wasser: Megacities in Gefahr
  • Ausstrahlung: 28. Februar um 22.00 Uhr
  • Dauer: 92 Minuten
  • Online streamen: zur Arte Mediathek (schon jetzt verfügbar)

3. Klimafluch und Klimaflucht

In dem ausgetrockneten Flussbett in Kamerun kann dieser Mann nur noch nach dem letzten Tropfen Wasser graben.
In dem ausgetrockneten Flussbett in Kamerun kann dieser Mann nur noch nach dem letzten Tropfen Wasser graben. (Foto: SWR)

Der UN-Menschenrechtsausschuss hat erst im Januar 2020 erklärt, dass auch Klimaflüchtlinge Anspruch auf Asyl haben können. Dass schon heute Millionen Menschen aufgrund des Klimawandels auf der Flucht sind, zeigt die Doku „Klimafluch und Klimaflucht“. Sie greift das Beispiel des Tschadsees in der Sahelzone auf. Der See ist heute aufgrund der extremen Temperaturen nur noch ein Zehntel so groß wie 1960. Viele Millionen Menschen sind bereits in den regenreicheren Süden geflüchtet. Doch noch immer leben rund 40 Millionen Menschen vom See.

Die Doku zeigt Orte, die besonders von Klimaflucht betroffen sind und prangert an: „Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden“.

  • Titel: Klimafluch und Klimaflucht
  • Ausstrahlung: 28. Februar um 23.35 Uhr
  • Dauer: 59 Minuten
  • Online streamen: zur Arte Mediathek

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