Klimawandel: So sehen beliebte Wahrzeichen im Jahr 2100 aus

Foto: © Climate Central

Was passiert, wenn wir die Klimakrise nicht aufhalten und die Temperaturen weiter steigen? Eine amerikanische NGO hat errechnet, wie stark der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 ansteigen würde – und erschreckende Bilder von bedrohten Wahrzeichen der Welt veröffentlicht.

Die Temperaturen werden immer höher, Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt – so viel ist schon lange bekannt. Trotzdem kann man sich nur schwer vorstellen, was das eigentlich bedeutet. Wenn man sich die Bilder der Organisation „Climate Central“ ansieht, wird die Gefahr jedoch begreifbar.

Climate Central ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Journalisten, die sich mit der Klimakrise auseinandersetzen. Schon vor vier Jahren hat die NGO Bilder veröffentlicht, die berühmte Orte der Welt im Jahr 2100 zeigen. Mit dabei sind unter anderem Wahrzeichen in London, Shanghai, Mumbai, Sydney, Rio de Janeiro und New York.

Klimawandel: Diese Wahrzeichen stehen 2100 unter Wasser

Die Bilder zeigen, wie die Städte im Jahr 2100 aussehen, wenn die Temperatur weiter steigt. Climate Central hat jeweils zwei Szenarien entworfen: In einem ist zu sehen, was passiert, wenn es bis dahin zwei Grad wärmer wird. Das andere zeigt die Städte bei einem Temperaturanstieg von vier Grad Celsius:

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Sydney: Temperaturanstieg von zwei Grad (links) und vier Grad (rechts) (Foto: © Climate Central)
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Der „Gateway of India in Mumbai“: Links bei zwei Grad wärmerer Temperatur, rechts bei vier Grad. (Foto: © Climate Central)
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Miami wird schon bei zwei Grad Temperaturanstieg (links) überschwemmt, bei vier Grad sind fast nur noch die Hochhäuser sichtbar. (Foto: © Climate Central)
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London liegt zwar nicht am Meer, aber auch die Themse würde stark steigen – sowohl bei zwei Grad (links) als auch vier Grad (rechts) höheren Temperaturen (Foto: © Climate Central)
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Die berühmte Harvard-Universität stünde bei einem Temperaturanstieg von vier Grad (rechts) komplett unter Wasser. (Foto: © Climate Central)
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Die Candelaria Kirche in Rio de Janeiro ist bei vier Grad Temperaturanstieg (rechts) gefährdet. (Foto: © Climate Central)

Katastrophe bei vier Grad, aber auch zwei Grad sind kritisch

Was auffällt: Wenn die Temperaturen um vier Grad steigen, stehen viele Wahrzeichen komplett unter Wasser. Von der Stadt Miami wäre bis auf die Wolkenkratzer nicht mehr viel übrig.

Aber auch bei einem Temperaturanstieg von nur zwei Grad ist der Wasserstand an einigen Orten bedrohlich hoch. Der Triumphbogen in Mumbai („Gateway of India“) beispielsweise steht selbst dann bis zur Hälfte im Wasser. Das im Pariser Abkommen erklärte Ziel der Weltgemeinschaft ist, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen – wie die Bilder von Climate Central zeigen, ist jedoch selbst das nicht genug.

Wir müssen etwas gegen den Klimawandel tun

Auch im Pariser Abkommen ist vermerkt, dass ein Temperaturanstieg von nur 1,5 Grad Celsius besser wäre. Bislang sieht es allerdings nicht danach aus, dass die Welt dieses Ziel verwirklichen kann. Viele Staaten werden ihre Klimaziele nicht erfüllen, darunter auch Deutschland.

Wichtig wäre vor allem, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Dafür sind politische Maßnahmen nötig. Aber auch jeder Einzelne von uns sollte etwas tun, um seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mehr Informationen dazu: 7 Ideen, wie du jetzt das Klima schützen kannst.

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