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5 Gründe für Verpackungen aus Graskarton – der Holzkartonersatz der Zukunft

© AlmaWin

Verpackungen aus konventionellem Karton kosten uns Wald und Bäume, belasten die Umwelt mit Chemie und verschlingen Unmengen an Wasser und Energie. Dabei wächst eine zukunftsfähige Lösung sozusagen direkt daneben: Gras! Denn Graskarton bietet erstaunliche Vorteile.

Verpackungen haben einen schlechten Ruf: Wir empfinden sie zunehmend als Einweg-Abfall, den wir loswerden wollen. Dabei haben Verpackungen ihren Sinn: Sie sollen das Produkt schützen, das in ihnen verpackt ist. Ohne Verpackungen gingen viele Waren beim Transport zu Bruch oder würden anderweitig beschädigt. Einige Warengattungen lassen sich ohne Verpackung gar nicht lagern, etwa viele Wasch- und Reinigungsprodukte. 

Entsprechend arbeiten nachhaltige Unternehmen fieberhaft an umweltschonenderen Verpackungen. Da gibt es viele Baustellen: Eine ist beispielsweise, Plastik durch Materialien zu ersetzen, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren (Kunststoffe basieren meist auf fossilem Öl) und sich gut entsorgen lassen. Plastik wird noch zu wenig recycelt, in freier Natur belastet es die Umwelt über sehr, sehr lange Zeiträume hinweg. 

Papier, Pappe und Kartons gelten daher als spannende Kandidaten für nachhaltige Verpackungen. Und viele Verbraucher:innen würden eine Verpackung aus Karton wohl einer aus Plastik vorziehen. Aber sind solche Kartonagen denn tatsächlich besser? Jedenfalls nicht automatisch: Zum Beispiel ist an der Obst- und Gemüse-Theke eine Einweg-Plastiktüte umweltfreundlicher als eine Einweg-Papiertüte. Das ergab eine Untersuchung des renommierten ifeu-Instituts im Auftrag des NABU, die erneut zeigt, dass man genau hinsehen muss

Doch was stimmt denn nun mit den scheinbar „natürlichen“ Verpackungsmaterialien Papier, Pappe und Karton nicht? Die Antwort ist komplex, denn ihre Vorteile sind ja nicht zu leugnen. So basieren Kartons auf nachwachsenden Rohstoffen. Sie lassen sich sehr gut recyceln und anders als Plastik verrotten sie, wenn sie ohne Entsorgung in die Umwelt gelangen, vergleichsweise sehr schnell. 

Verpackungen basieren oft noch auf Holz – besser wäre es, auf Gras und Heu umzusteigen. (@ Richard Schrade)

Doch in anderen Disziplinen gibt es eben Probleme:  

  • Konventionelle Papiere und Kartons basieren noch immer auf Frischfasern aus Holz, oder anders gesagt: Wir fällen Bäume für Verpackungen, und zwar nicht wenige. Laut WWF wird jeder zweite industriell gefällte Baum zu Papier verarbeitet. Holz wächst zwar nach, aber dafür brauchen Bäume mehrere Jahrzehnte. Hier benötigt man also ein Ersatzmaterial, das deutlich schneller nachwächst. 
  • Die konventionelle Papierherstellung verschlingt enorme Mengen an Wasser und Chemie. Grund dafür ist das sogenannte „Lignin“ in Holz, letztlich der Stoff, der „Verholztes“ so stabil macht. Für die Papiergewinnung muss das Lignin thermochemisch entfernt werden, was pro Tonne Papier mehrere Tausend Tonnen Wasser erfordert und dazu noch jede Menge Energie und Chemikalien verbraucht. Hier benötigt man ein Ersatzmaterial ohne Lignin. 
  • Die Papierbranche ist in Deutschland eine der energieintensivsten Industrien. Ein Zahlenbeispiel dafür: Die Produktion einer Tonne Papier benötigt für die Herstellung eines Frischfaserkopierpapiers genau so viel Energie wie die Herstellung einer Tonne Stahl (Quelle: Umweltbundesamt). Auch der Transport des Ausgangsmaterials setzt viel CO2 frei. Gesucht ist also ein regionales Ersatzmaterial, das viel weniger Energie verbraucht und damit auch klimafreundlicher ist.  

Die gute Nachricht: Es gibt den gesuchten, nachwachsenden Rohstoff ohne Lignin, der deutlich weniger Wasser, Chemie und Energie verbraucht. 

Graspapier und Graskarton

Laut Umweltbundesamt bestanden 2019 die meisten Verpackungen mit Abstand aus Papier, Pappe und Karton: 8,34 Millionen Tonnen allein in Deutschland. Wer dieses Material nachhaltiger gestalten kann, hat also einen wirksamen Hebel in Sachen Nachhaltigkeit in der Hand. 

Gras ist ein nachwachsender Rohstoff, der ähnlich wie Zellulose aus Holz verwendbar ist. (© AlmaWin)

Die Antwort heißt: Gras als Alternative zu Holz. Gras meint hierbei eigentlich Heu, also gemähtes und getrocknetes Gras, das zum Beispiel von nicht bewirtschafteten Flächen stammt. Für Graspapier und Graskartons wird Gras meist geerntet, getrocknet, gereinigt, gehäckselt und gemahlen und ist danach ähnlich wie Zellulose aus Holz verwendbar. 

Diese fünf Gründe sprechen für Graspapier und Graskarton:  

  1. Gras enthält anders als Holz kaum Lignin. Dieses muss nicht erst unter hohem Einsatz von Energie, Wasser und Chemikalien entfernt werden. Gras hat daher einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck
  1. Gras ist die klimafreundlichere Zellstoff-Alternative. Schon für den überwiegend mechanischen Zerkleinerungsvorgang für Graskarton ist deutlich weniger Energie nötig als bei Holz für konventionellen Karton. Regionaler Grasbezug reduziert außerdem die Transportaufwände. So reduziert Graspapier die CO2-Emissionen bis zu 95% Prozent (Quelle: creapaper GmbH). 
  1. Auch beim Wasserverbrauch überzeugt Gras enorm: Während bei konventioneller Holz-Zellulose pro Tonne Zellstoff bis zu 40 Kubikmeter Abwasser anfallen können (Quelle: UBA), sind es bei Grasfasern nur zwei Liter pro Tonne grasbasiertem Zellstoff (Quelle: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg). 
  1. Und nicht zuletzt verbraucht Graspapier nur sehr geringe Mengen an Prozesschemikalien, weil im Rohmaterial eben kaum Lignin enthalten ist, das entfernt werden müsste. 
  1. Graspapier ist im wesentlichen Gras, könnte also auch einfach kompostiert werden. Allerdings ist es sinnvoller, Graspapier in einem Kreislauf so häufig wie möglich zu recyceln.  

Graskarton ist in der Regel ungebleicht und hat daher eine schöne Optik und eine angenehme Haptik: Man kann das Gras beim Anfassen förmlich fühlen und die Fasern auch sehen. Und im Prinzip kann auch alles, was aus Papier gemacht werden kann, auch aus Graspapier gemacht werden – nur eben mit geringerem ökologischem Impact.  

Papier und Karton für Verpackungen sind mit Gras deutlich klimafreundlicher.  (@ Richard Schrade)

Allerdings kann Gras noch nicht zu 100 Prozent für Kartonverpackungen eingesetzt werden. Für bestimmte Materialeigenschaften ist es nicht vermeidbar, konventionelle Zellstoffe beizumischen. Aber auch hier können umweltbewusste Verpackungen aus Graskarton punkten, indem sie gezielt auf Recycling-Zutaten setzen, denn auch diese reduzieren beispielsweise den Wasserverbrauch erheblich. 

Umwelthelden im Graskarton bei AlmaWin 

Grasverpackungen sind relativ neu und AlmaWin geht mit gleich vier ressourcenschonenden, umweltfreundlichen Faltschachteln aus Graskarton ins Rennen. Diese bestehen zu 30 Prozent aus Gras und zu 70 Prozent aus Recycling-Karton. Die Herstellung des Graspapiers verbraucht dabei nur ein Zehntel der Energie von holzbasiertem Papier, und nur zwei Liter Wasser pro Tonne (statt 6000). Das sonnengetrocknete Gras stammt von landwirtschaftlich ungenutzten und auch ungedüngten Flächen, die dort Insekten mit zusätzlichem Lebensraum versorgen. 

Die AlmaWin Graskartons für zum Beispiel Fleckensalz, Sauerstoffbleiche, Bio-Entkalker und Spülmaschinen-Reiniger sind zu 100 Prozent recyclingfähig. Sie können wie herkömmliche Kartons ins Altpapier entsorgt werden. Theoretisch dürfen sie sogar in den Kompost, weil sie mit wasserlöslichen, mineralölfreien Farben bedruckt werden. AlmaWin empfiehlt dennoch die Entsorgung in den Altpapierkreislauf, weil so wertvolle Ressourcen weiter genutzt werden können.

Grüne Wiese als Verpackung: Die Faltschachteln der AlmaWin Umwelthelden setzen auf Graskarton. (© AlmaWin)

Umwelthelden jetzt entdecken

Der Einsatz von Papier- und Kartonverpackungen aus Graspapier und anderen nachhaltigeren Verpackungsformen gehört zu AlmaWins ganzheitlichem Blick auf seine Umweltverantwortung. So verwendet das Unternehmen für seine Wasch-, Spül- und Reinigungsprodukte seit jeher natürliche, gut biologisch abbaubare Inhaltsstoffen. Diese sind vegan und ökologisch zertifiziert (Ecogarantie, Ecocert, Vegan Society). 

Bereits seit 2015 setzt AlmaWin bei flüssigen Produkten auf Flaschenkörper aus recyceltem Altplastik. Wo dies noch nicht möglich ist, wird darauf geachtet, dass das Verpackungsmaterial zumindest recyclebar ist. Die bisherigen konventionellen Kartonagen sind FSC-zertifiziert und bestehen zu 90 Prozent aus Recycling-Material. AlmaWin-Produkte sind außerdem Konzentrate: Auch dadurch fällt weniger Verpackungsmaterial an und das geringere Volumen reduziert den Energieverbrauch beim Transport. 

Mit all diesen Maßnahmen konnte AlmaWin seine CO2-Emissionen bereits stark verringern. Verbleibende unvermeidbare Emissionen werden seit 2021 durch Emissionsausgleich klimaneutral gestellt. 

Du willst die Umwelthelden im Graskarton kennenlernen?

Hier gehts zu AlmaWin

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