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(18) Kommentare

  1. Ich habe mir vor ein paar Jahren passende Beutel aus Fliegennetz das eigentlich für Fenster gedacht ist für meinen Obst- und Gemüseeinkauf genäht die halten bis heute. Käse lasse ich mir in mitgebrachtes Backpapier einpacken (da kann man auch mehrere mal das gleiche nehmen) und fülle ihn zu Hause in einen Glasbehälter. Brot oder Brötchen in mitgebrachte Stoffbeutel einpacken lassen ist bei den meisten Handwerksbäckern auch kein Problem eher im Gegenteil dort wird es sogar ausdrücklich befürwortet. Der etwas höhere Preis eines Handwerkbäckers gegenüber den Ketten ist mir der Geschmack auch allemal wert.
    Selbst wenn man die vollkommen Sinnfreien Umverpackungen im Supermarkt lässt ist und bleibt es Müll und nur wenn immer mehr Leute diese Dinge nicht mehr kaufen wird sich etwas ändern, den kein Händler produziert oder verkauft Waren die er nicht los wird.

  2. Mich hat schon immer gestört, dass ausgerechnet Bioobst- und Gemüse aufwändig verpackt verkauft wird. Begründung: Damit der Kunde nicht mogeln kann. Und mich nervt außerdem, dass die Verpackungseinheit so vorgegeben ist, Bananen gibt es fast nur in 5er-Bündeln oder größer, Zucchinis liegen mindestens zu zweit in ihrer Schale, ebenso Paprika in ihren Plastikhüllen, Zwiebeln gibt es ab 500 g aufwärts im Säckchen usw.. Aber so langsam tut sich etwas. Statt Plastik gibt es immer öfter Klebeetiketten auf den einzelnen Stücken. Ein Wunder, dass man erst jetzt darauf kommt, schließlich macht uns „Chiquita“ das schon seit Jahrzehnten vor, um ihre „Markenbananen“ von den „No Names“ zu unterscheiden. Ich vermute, dass endlich reagiert wird, weil sich nahezu jeder Biokunde am Verpackungswahnsinn stört und sich die Händler sicherlich oft genug Beschwerden dazu anhören dürfen. Ansonsten ein Tipp: Wer keinen vernünftigen Markt vor Ort hat, kann sich vielleicht von einem Biokistenanbieter beliefern lassen. Für gewöhnlich wird dort nur minimal verpackt, das Meiste landet ohne Verpackung in der Kiste. Gerade für kleinere Haushalte ist das interessant, weil man auch kleinste Mengen kaufen kann (nur 2 Zwiebeln statt gleich 500 g im Sack, nur 1 Banane statt 5er-Bündel usw..). Das, was ich pro kg mehr bezahle, spare ich wiederum ein an dem, was ich nicht wegschmeißen muss.

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