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Ethische Banken: Warum sie wichtig sind, um die Welt zu verändern

Foto: Unsplash.com - Kat Yukawa

Die Welt verändern – aber wie? Welcher Hebel bewegt wirklich viel? Geld ist natürlich einer davon. Darum sind ethische Banken eine wichtige Voraussetzung für Nachhaltigkeit. Aber was ist eine ethische Bank überhaupt?

Geld regiert die Welt – das kann spätestens seit der letzten Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft niemand mehr abstreiten. Das kann gut positive, aber auch negative Folgen haben:

  • Geld kann in dubiose Investitionen fließen, hochriskante und moralisch fragwürdige Spekulationen anheizen, sich in astronomischen Banker-Gehältern niederschlagen und vieles mehr – und so die Welt verschlechtern.
  • Geld kann aber sinnvolle Projekte voranbringen, Nachhaltigkeit ausbauen und verbessern, Innovationen und Unternehmen stärken, die sich für das Gemeinwohl einsetzen – und so die Welt verbessern.

Das Problem: Kontrolle über Geld haben scheinbar nur die großen Player des Finanzmarktes.

Ist aber in Wirklichkeit gar nicht so! Denn jeder von uns hat die Macht – auch du! Zumindest die Macht über das eigene Geld. Und genau diese Macht sollte jeder Einzelne auch nutzen. Indem wir unser Geld nur dort einsetzen, wo es nachhaltig wirken kann – eben bei ethischen Banken.

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Ethische Banken – sind sie die Ausnahme?

Warum müssen wir überhaupt von „ethischen Banken“ sprechen? Vielleicht haben wir uns schlicht daran gewöhnt, dass Banken nicht von selbst im Sinne des Gemeinwohls handeln. Aber ist das wirklich so?

Wahr ist: Große, konventionelle Banken streben hauptsächlich danach, ihr Kapital zu vermehren. Soziale und Umweltaspekte bleiben dabei außen vor und sind keine Unternehmensziele; es ist allein die Rendite, die zählt. In erschreckend gut dokumentierten Fällen wie dem der Deutschen Bank wird noch nicht einmal diese Rendite ökonomisch nachhaltig gedacht, sondern nur versucht, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gewinn auszuschütten.

Schlimmer noch: Viele der international operierenden Finanzinstitute machen regelmäßig Geschäfte mit der Rüstungsindustrie, vergeben Kredite an autoritäre oder korrupte Regimes, spekulieren mit Nahrungsmitteln und investieren in Unternehmen, die mit Tabak, Glücksspiel oder Pornografie ihr Geld machen.

Immerhin: Genossenschaftsbanken oder öffentlich-rechtliche Kreditinstitute gehen etwas verantwortungsvoller vor. Doch auch sie arbeiten in erster Linie gewinnorientiert und stellen ethische und ökologische Kriterien nicht zwingend in den Vordergrund – bei Banken, die ausdrücklich ethisch wirtschaften, sieht das anders aus.

Auch ethische Banken vermehren Geld – nur eben nachhaltiger.
Auch ethische Banken vermehren Geld – nur eben nachhaltiger. (Foto PD/CC0 / Pixabay / Nattanan Kanchanaprat)

Was macht eine ethische Bank aus?

Eine ethische Bank möchte mit ihrem Geschäftsgebaren nicht nur Gewinne erzielen. Stattdessen steht der verantwortungsvolle Umgang mit Geld an erster Stelle.

Deswegen nehmen ethisch handelnde Banken auch Abstand von Investitionen, die keinen Nutzen für Umwelt oder Menschen haben, diesen im schlimmsten Fall sogar schaden können. Auch bei Unternehmen und Staaten, die Kredite von einem ethischen Geldinstitut erhalten, wird mehr überprüft als nur die Frage, ob das geliehene Geld irgendwann zurückgezahlt werden kann.

Klare Ausschlusskriterien umfassen dabei beispielsweise Menschenrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung oder Tierversuche. Dazu arbeitet eine ethische Bank möglichst transparent, versteckt sich nicht hinter irgendwelchen Scheingeschäften und vermehrt ihr Geld nicht im Dunkel von Schattenmärkten.

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Woran man eine ethische Bank erkennt

Wer nachhaltig leben will, tut also gut daran, nicht nur im Alltag verantwortungsvoll mit seinem Geld umzugehen, sondern auch seine Finanzgeschäfte einem Geldinstitut anzuvertrauen, das ebenso handelt.

Eine ethische Bank lässt sich am einfachsten an folgenden Punkten erkennen:

  • Keine Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln: Nahrungsmittelspekulation bedeutet, darauf zu wetten, dass Agrarprodukte, zum Beispiel Getreide, aufgrund von Umwelteinflüssen knapp und damit teurer werden. Ein solcher Preisanstieg hat aber zur Folge, dass sich Menschen in den Entwicklungsländern nur noch wenig oder kein Essen mehr leisten können und hungern müssen. Mit dem Hunger anderer Menschen Gewinn zu machen, ist für eine faire Bank undenkbar.
  • Krieg ausbremsen, nicht fördern: In der Waffen- und Rüstungsindustrie steckt extrem viel Geld. Kriege sind starke Wirtschaftsmotoren, verursachen aber auch Tod und unendliches Leid. Eine ethische Bank wird daher niemals in Waffengeschäfte investieren oder die Armee und kriegerischen Auseinandersetzungen eines Staates finanzieren.
  • Ausschlusskriterien für Unternehmen: Ein Konzern kann noch so finanzstark und mächtig sein: Wenn Teile davon die Umwelt zerstören, Kinderarbeit dulden, die Menschenrechte verletzen, Tierversuche durchführen oder Lebensmittel in großem Stil gentechnisch manipulieren wollen, wird eine ethische Bank mit diesem Konzern keine Geschäfte abschließen.
  • Förderung der Energiewende: Eine ethische Bank möchte auch in Sachen Energie möglichst viel zur Nachhaltigkeit beitragen. Statt Geld in Kohle- oder Atomkraftwerke zu stecken, wird der Einsatz von erneuerbaren Energien gefördert, beispielsweise Wasser- oder Windkraft.
  • Investition in ökologische und soziale Projekte: Natürlich muss auch eine faire Bank mit dem Geld ihrer Kunden arbeiten, aber das „Wie“ macht den Unterschied. Ethische Banken investieren unter anderem in ökologische Landwirtschaft, die Herstellung nachhaltiger Produkte oder soziale Projekte wie die Errichtung von Schulen. Oft werden Kredite auch nur zweckgebunden verbunden, um sicherzustellen, dass Gelder auch dort ankommen, wo sie hingehören.
  • Eine ethische Bank ist transparent: Ein wichtiges Kennzeichen einer ethischen Bank ist auch, dass sie möglichst transparent handelt. Kreditvergaben und Investitionen werden offengelegt, die Kunden können jederzeit nachvollziehen, was mit ihrem Geld geschehen ist, und woher ihre Zinserträge stammen.
  • Ethische Banken sind persönlich: Direktbanken können nicht mehr so persönlich auf ihre Kunden zugehen wie einst die Filiale um die Ecke. Doch die Zahl der Filialbanken wird weiterhin sinken – ethische Banken erkennt man daran, dass sie trotzdem per Telefon und online sehr persönlich auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen und langfristige Beziehungen zu diesen entwickeln möchten.

Im Grunde genommen geht eine ethische Bank also genauso mit ihrem Kapital um wie ein nachhaltig lebender Mensch.

Wer seine Finanzgeschäfte einer fairen Bank überlässt, leistet so einen weiteren Beitrag zu einer besseren Welt – und bekommt weit mehr als nur ein paar Zinsen zurück.

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