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Wie du mit dem Kauf von Obst und Gemüse heimische Vögel schützen kannst

© Christian Giese, pixtura

Um unsere heimischen Vögel steht es nicht gut: Die Rote Liste des NABU bezeichnet drei Viertel der Feldvögel als gefährdet. Doch was kannst du selbst dagegen machen, und was hat eigentlich dein Obst und Gemüse damit zu tun?

Bedrohte Vogelarten und Lebensräume

Vogelgezwitscher lässt wahrscheinlich (fast) jedes Herz höherschlagen – es macht uns fröhlich, leicht und unbeschwert. Und Vögel spielen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem, unter anderem als Blütenbestäuber, Samenverbreiter und Schädlingsvertilger. Doch viele Vogelarten sind gefährdet. Nach der Roten Liste der Brutvögel des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) sind drei Viertel der sogenannten Offenlandarten gefährdet – das sind Vogelarten, deren natürlicher Lebensraum offene Felder sind.

Alle sechs Jahre erhebt die Bundesregierung die Bestandsentwicklungen der Vogelarten – und die Zahlen sind besorgniserregend: War die Zahl der Vögel zwischen 1990 und 1998 noch fast stabil, sind zwischen 1998 und 2009 in Deutschland 15 Prozent aller Vogelbrutpaare verschwunden. Besonders betroffen war dabei der Star mit einem Rückgang um 42 Prozent. Und auch der neueste Vogelschutzbericht dokumentiert einen weiteren Rückgang der Bestände.

Die Gründe für das Vogelsterben sind vielfältig. Unter anderem finden Vögel immer weniger Nahrung. Zudem verkleinert sich ihr nötiger Lebensraum, um ihre Jungen groß zu ziehen. Als Folge überleben immer weniger Vögel.

REWE Heimische Vögel
Der Lebensraum heimischer Vögel ist bedroht. (© NABU - CEWE - Folkert Christoffers)

Was kannst du für die heimischen Vögel tun?

Auch wenn wir das nicht von heute auf morgen ändern können, kann jeder einzelne von uns zum Schutz der Vögel beitragen.

Vogelfreundlicher Garten und Balkon

Deine privaten Flächen kannst du selbst so Insekten- und Vogelfreundlich wie möglich gestalten. Von der Gestaltung, über die Bepflanzung, bis hin zur Pflege hast du einen Einfluss darauf, ob sich Insekten und Vögel wohlfühlen oder deinen Garten eher meiden. Stelle beispielsweise vogelfreundlichen Wasserquellen sicher, hänge Nistkästen auf, füttere die Vögel richtig oder verwende schadstofffreie Mittel in der Gartenpflege – mit all dem trägst du bereits zum Schutz der heimischen Vögel bei.

Organisationen unterstützen

Organisationen wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) setzen sich für den Schutz der Vögel ein. Mach doch einfach mal mit. Mit Spenden, einer (aktiven) Mitgliedschaft oder als freiwillige Helfer:in kannst du deinen individuellen Beitrag leisten. Je größer ein Verein, eine NGO oder eine Organisation ist, desto mehr Einfluss kann sie nehmen und desto eher werden die Forderungen gehört.

Bewusste Konsumentscheidungen

„An apple a day keeps the doctor away”, ein Sprichwort, dass du vielleicht kennst. Aber wusstest du auch, dass nicht nur der Apfel sondern auch anderes Obst und Gemüse, das du kaufst, gut für Vögel und Insekten sein kann?

Neben Obst und Gemüse aus ökologischer Landwirtschaft, kannst du bei REWE und PENNY auch zu Obst und Gemüse mit dem PRO PLANET-Label „Für mehr Artenvielfalt“ greifen. Diese stammen von Landwirt:innen, die sich durch konkrete Maßnahmen vor Ort für den Erhalt und Ausbau der Biodiversität einsetzen. Du kannst also bei jedem Einkauf bewusst für dieses Obst und Gemüse entscheiden.

REWE Bienen Apfelernte
Die REWE Group setzt sich seit Jahren für den Schutz und Erhalt der Biodiversität im konventionellen Obst- und Gemüseanbau ein. (© REWE Group)

REWE und PENNY: Nachhaltigen Konsum fördern

Für eine nachhaltigere Ernährung bedarf es eines entsprechenden Angebotes. Die REWE Group, zu der auch REWE und PENNY gehören, bietet hierfür mit dem PRO PLANET-Label eine verlässliche und nachvollziehbare Orientierung beim Einkauf. Denn das Label kennzeichnet Produkte, die soziale, ökologische und Aspekte des Tierwohls berücksichtigen.

Nachhaltigkeit bei der REWE Group

Obst und Gemüse aus Biodiversitäts-Projekten

Die REWE Group setzt sich seit Jahren mit konkreten Projekten und Maßnahmen für den Schutz und Erhalt der Biodiversität im konventionellen Obst- und Gemüseanbau ein. Obst- und Gemüseprodukte aus Biodiversitäts-Projekten erhalten bei REWE und PENNY das Label PRO PLANET „Für mehr Artenvielfalt“, wenn sie von Obst- und Gemüseanbaubetrieben stammen, die beim Anbau Maßnahmen für den Erhalt und Ausbau der biologischen Vielfalt umsetzen.

Durch die gute Zusammenarbeit von Landwirt:innen und Naturschützer:innen wird so nicht nur Nahrung und Lebensraum für Insekten geschaffen, die für die Bestäubung relevant sind, sondern auch für Vögel und andere Tiere.

Das PRO PLANET-Label „Für mehr Artenvielfalt“

Über 530 Landwirt:innen setzen in Kooperation mit dem NABU und weiteren lokalen Naturschutzorganisationen konkrete Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt im Obst- und Gemüseanbau um. Mittlerweile werden in dem Gemeinschaftsprojekt regionale Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Heidelbeeren, Brombeeren, Kartoffeln, Zwiebeln, Broccoli, Chinakohl, Möhren sowie Eisberg- und Romanasalat angebaut und mit dem PRO PLANET-Label „Für mehr Artenvielfalt“ ausgezeichnet

Nistkästen für Turmfalken

Einer der 530 Landwirt:innen ist der rheinische Obstbauer Hubertus Wolf. Er setzt sich im Rahmen des Projektes besonders für den Turmfalken ein – für diesen zählen die regionalen Obstanlagen nämlich zum bevorzugten Lebensraum.

Die Landwirt:innen stellen schon seit langem Ansitzstangen für die Greifvögel auf, welche ihnen die Jagd erleichtern sollen. Außerdem werden in der Region Falkenkästen aufgebaut – mit Erfolg: In mehr als jedem vierten der 80 kontrollierten Kästen wurde Turmfalken-Nachwuchs gefunden. Auch Hubertus Wolf hat seit 2015 einen Nistkasten, um es den Vögeln in seinen Anlagen so bequem wie möglich zu machen.

„Vor fünf Jahren haben wir damit begonnen, Totholzhaufen anzulegen, mehrere Blühstreifen zu säen und Zieräpfel zu pflanzen. Die kleinen Früchte dienen Vögeln in den Wintermonaten als Nahrungssicherung“,

Bei Obstbauer Wolf kannst du dem Turmfalken-Nachwuchs dank der vom NABU installierten Kamera sogar live beim Aufwachsen zuschauen.

REWE Turmfalke
Turmfalken ernähren sich von Wühlmäusen, Käfern, großen Insekten, Eidechsen, Regenwürmern und kleinen Vögeln. (© NABU - Hartmut Mletzko)

Gemeinsam zu mehr Artenvielfalt

Durch die erfolgreiche, langjährige Partnerschaft mit den engagierten Landwirt:innen vor Ort und dem NABU konnte die REWE Group den Bienen-, Insekten- und Vogelschutz bereits vielfach unterstützen. Dabei sind es stets die Erzeugerbetriebe, die vor Ort die eigentliche Arbeit leisten. Die Landwirt:innen sind die zentralen Akteure und ihnen sind die großartigen Erfolge zu verdanken. Und die können sich sehen lassen:

  • Unter anderem konnten fast 800 Nistkästen und Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse installiert werden, sowie über 1.900 Sitzstangen für Vögel.
  • 420.000 Quadratmeter ein- und mehrjährige Blühflächen wurden angelegt und aufgewertet. Zudem sind insgesamt mehr als 24.900 Hecken, Bäume und Sträucher gepflanzt.
  • Zusammen mit den 530 beteiligten Landwirt:innen und dem NABU unterhält die REWE Group die größte Artenschutzförderung Deutschlands in bereits 33 Anbauregionen (im konventionellen Obst- und Gemüseanbau, bzgl. Zusammenarbeit von Handel, Naturschutz und Landwirt:innen).

Alle diese Maßnahmen tragen maßgeblich zum Schutz und Erhalt der Biodiversität bei. Achte daher beim Kauf von deinem Obst und Gemüse darauf, dass es von landwirtschaftlichen Betrieben kommt, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Bei REWE und PENNY erkennst du die Produkte unter anderem an dem PRO PLANET-Label „Für mehr Artenvielfalt“.

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