Wer hier seinen Teller nicht leer isst, muss zahlen

Foto: Facebook / N24

Das Restaurant Himalaya in Menden (Sauerland) setzt sich mit einer ungewöhnlichen Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung ein: Ab 100 Gramm Rest werden zwei Euro extra kassiert.

Heftige Bevormundung oder eine sinnvolle Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung – was meint ihr?

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(9) Kommentare

  1. Aprilscherz vom 01.04.2016 ? Oder doch schon älterer Beitrag, siehe die Daten der Kommentare.

    Völlig gerechtfertigt bei hohen Entsorgungskosten auf Expedition im Himalya. Doch in Deutschland? Gängelung, was mache ich wenn´s mir nicht schmeckt, runterwürgen weil mir die 2 Euro zuviel sind? Einpacken lassen mit dem Kommentar „war so lecker, das muss ich X zuhause probieren lassen“?

    Wahrscheinlich kostet das Einpackenlassen 4 Euro. Falls ich eine Reservierung telefonisch absagen will: 10 Euro.

    Da muss man dankbar sein, dass die überhaupt für einen kochen. 😉

    100 Gramm Reste. Ist das eine gekochte Kartoffel? Die sollen mal lernen so zu kochen, dass ihre Gäste aufessen WOLLEN, weil es schmeckt.

    Schlecht kochen verursacht die meisten Reste auf dem Teller. Dafür gibt´s eine Strafzahlung durch entgangene Stammkunden.

  2. ich schließe mich meinem vorredner an. in den meisten restaurants sind einfach auch die portionen sehr groß. die angst, der gast könnte nicht satt werden stammt doch aus omas zeiten. da sollte man sich ausnahmsweise bei den fast food anbietern orientieren: small – medium – large. mit option auf nachschlag oder so.

  3. Auch ich habe den Vorredner nicht mehr viel hinzuzufügen. Aber erst musste ich mir noch das Video ansehen. Doch eine Speisekarte tauchte da leider nicht auf. Dafür ganz kurz der abgebildete Bon vergrößert. Und was lesen da meine müden Augen? Coca-Cola? Ist das denn etwa wirklich ein Nahrungsmittel??? Was ich eigentlich sehen wollte, das war die Speisekarte, mit den errechneten Kalorien pro Gericht, mit den beinhalteten Fetten, Eiweißen und KH, den aufgezählten hochwertigen verarbeiteten Nahrungsmitteln, selbstverständlich aus der Region, … Ich bin dann gespannt auf Kommentare von Erlebnis-Gourmets, die sich diese Gaststätte bereits selbst angetan haben. Ich habe eine Weile zwischen der Wertung Gaststätte oder Restaurant geschwankt, aber das Prädikat ‚gehoben‘, das würde ich da nicht vergeben ;-).

  4. Also mir scheint es als wäre es hier darum gegangen, dass es ein All-you-can eat Buffet war. Und dann finde ich diese Aktion mehr als gerechtfertigt.
    Steht auch auf dem Bon: Mittagsbuffet.
    Dann kann jeder erstmal ein Probierhäppchen nehmen, und wenns nicht schmeckt sind das dann keine 100gr.
    Es soll nur vermieden werden, dass am Buffet so viel aufgehäuft wird, was keiner Essen kann! Das sieht man leider all zu oft und in diesem Fall ist das mit den 2 Euro auch gut so!

  5. es ist sinnvoll, erst einmal in sich zu gehen um zu erfühlen, wie groß der Hunger ist und das Befüllen des Tellers nicht den Augen alleine überlassen. Es ist eine gigantische Achtlosigkeit, den Teller zu befüllen bis er überläuft und dann die Hälfte zurück gehen zu lassen, als hätte dieser „Abfall“ nichts gekostet. Das ist mit Sicherheit auch der Bweggrund der Geschäftsleitung dieses Lokals. Lebensmittel sind kostbar und die Verarbeitung kostet auch eine ganze Menge – viel zu teuer, um im Müll zu landen.

  6. ganz klar bevormundung.
    wir leben in einem land, wo die kinder dazu erzogen werden aufzuessen, damit es morgen nicht regnet, „und noch ein löffelchen für papa“ (ö.ä. unfug). resultat dessen ist, dass viele immer dicker werden.
    daran erinnernt mich das und würde mir den appetit verderben …

  7. bei diesem Beispiel handelt es sich ja ganz offensichtlich um ein Selbstbedienungsrestaurant. Bevor man sich den Teller randvoll füllt ists doch kein Problem, die angebotenen Sachen zu probieren.

    Es ist doch völlig unverständlich, wenn sich in vielen solcher Etablissements, die Leute bis zum geht-nicht-mehr den Teller füllen, als ob die nächste Hungersnot bevorsteht und dann nur ein paar Löffel davon reinstopfen und der Rest geht in die Tonne.

    Vielleicht wäre es aber psychologisch besser, gleich von allen zwei Euros mehr zu nehmen und dann diejenigen mit 2 Euro Rückzahlung zu belohnen, die schön leergegessen haben.
    Das andere wirkt wie Bestrafung, die keiner gerne hat- eine Belohnung wirkt dagegen viel netter.

  8. Falls es sich, wie von einigen hier schon angesprochen, tatsächlich um ein Selbsbedienungsrestaurant handelt, ist das für mich völlig nachvollziehbar. Sich den Teller vollpacken und danach die Hälfte stehen lassen finde ich nicht gut. Falls das Essen á la carte angeboten wird, sollte das Restaurant die Speisen doch alternativ in verschieden Größen anbieten. Ich war auch schon in Restaurants die den Teller so dermaßen voll machen, dass selbst ich nicht alles geschafft habe. Obwohl ich ein ganz guter Esser bin. Dafür dann 2 EUR bezahlen zu müssen finde ich unangebracht.

  9. das Video zeigt klar- es handelt sich um ein Selbstbedienungsmittagstisch. Und auch meine Beobachtung ist, dass sich viele Menschen gerade hier die Teller so voll häufen, als gäbe es keinen Nachschlag und ab morgen nichts mehr zu essen. Und weil man ja viel für sein Geld haben möcht. Also: in diesem Fall eine gute Idee