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Logo: Tomorrow
  • Girokonten: Gebühren zw. 3 und 15 Euro/Monat
  • reines Smartphone-Banking
  • Banking-App, keine echte Bank (keine Bafin-Lizenz)
  • Girokonto "Now": 2 Euro pro Bargeldabhebung, Girokonto "Change": 5 kostenfreie Abhebungen (Visa-Automaten) pro Monat, danach 2 Euro pro Abhebung, Girokonto „Tomorrow Zero“: unbegrenzt kostenlose Abhebungen
  • Debitkarte: Visa
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Beschreibung: Tomorrow

Tomorrow bezeichnet sich als erstes nachhaltiges Smartphone-Konto. Das nachhaltige Fintech-Unternehmen existiert seit 2018. Bislang bietet das Start-up nur Girokonten an, die über eine eigene App verwaltet werden, die es sowohl für iOS als auch für Android gibt. Mit der App kannst du unter anderem Überweisungen tätigen, deinen Kontostand überprüfen und deine Kontoeinstellungen verwalten. Eine Kontoeröffnung ist nur über das Internet möglich, die Visa-Debitkarte zu deinem Konto wird dir anschließend per Post zugeschickt. Eine Web-App gibt es noch nicht – man muss ein Smartphone besitzen, um ein Konto bei Tomorrow zu führen.

Tomorrow: Kontoführungsgebühren

Inzwischen sind die Tomorrow-Girokonten nicht mehr kostenlos. Das Girokonto „Now“ kostet 3 Euro monatlich, Überweisungen, Lastschriften und Kontoauszüge sind ebenfalls kostenfrei, allerdings zahlt man pro Barabhebung 2 Euro. Das Girokonto „Change“ kostet 7 Euro monatlich – Vorteile hier: Man kann das Konto mit einer weiteren Person teilen, man kann fünf sogenannte Pockets (Unterkonten) erstellen und fünf Abhebungen pro Monat sind kostenfrei. Jedes weitere Abheben kostet zwei Euro. Zum Abheben kann man jeden Geldautomaten mit dem Visa-Logo benutzen – diese sind weltweit relativ häufig. Das Girokonto „Tomorrow Zero“ kostet 15 Euro monatliche Gebühr, dafür kann man weltweit unbegrenzt kostenlos Geld abheben, kann unbegrenzte Unterkonten („Pockets“) anlegen und bekommt eine Visa-Karte aus Holz. Zudem kompensiert das Unternehmen für die Kund:innen rund 11 Tonnen CO2 pro Jahr.

Banking, aber keine Bank

Tomorrow ist (noch) keine eigene Bank, sondern ein Banking-Anbieter und hat auch keine entsprechende Lizenz – das Unternehmen nutzt die Banken-Lizenz der Solaris-Bank, um ihre Leistungen anzubieten. Dennoch garantieren die Betreiber:innen, dass das Geld der Kund:innen ausschließlich nachhaltig angelegt wird.

Kreditkarten-Gebühren finanzieren Waldschutz-Projekte

Tomorrow ist ein grüner Bank-Dienstleister, der nach eigenen Angaben ausschließlich nachhaltige Projekte finanziert und keine Rüstung, Kohlekraft oder Gentechnik unterstützt. Der Banking-Anbieter orientiert sich, was Unternehmensziele betrifft, an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. So wird beispielsweise ein Teil der Transaktionsgebühren, die Tomorrow bei jeder Kartenzahlung vom Händler (also Geschäft, Restaurant etc.) erhält (ca. 0,2%), für Klimaschutz-Projekte eingesetzt, genauer 0,13%. Die Tomorrow-App gibt dir Auskunft darüber, welche Projekte gefördert werden, und welchen Fortschritt diese bereits gemacht haben. Ist das gut? Ja, klar. Geht es besser? Auch ja: Die etablierten nachhaltigen Banken tun weitaus mehr für Nachhaltigkeit und Klima als das Start-up. Und der Antrieb, etwas zu konsumieren, um damit Wald zu schützen, ist fragwürdig, da der Konsum Teil der Zerstörung ist.

Erfahrungsbericht zu Banking mit Tomorrow

Wir von Utopia haben uns das Banking von Tomorrow bereits im April 2019 genauer angesehen und dazu ein Konto eröffnet. Unseren Erfahrungsbericht zu Tomorrow findest du hier.

Bewertungen & Erfahrungen zu Tomorrow-Banking

Hast du bereits Erfahrungen mit Tomorrow gemacht? Dann hinterlass uns gerne weiter unten deine Bewertung. Hier geht es direkt zur App von Tomorrow**.

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