EthikBank Logo
Logo: EthikBank
  • Girokonto: 8,50 €/Monat (im ersten Jahr: 2 €/Monat)
  • BankCard: 15 €/Jahr (im ersten Jahr: 0 €)
  • Kreditkarte: MasterCard (35 €/Jahr) (im ersten Jahr: 0 €)
  • Bargeld: kostenlos an 19.000 Geldautomaten
  • Tagesgeldkonto: kostenlos (0,00%)
  • Bargeld via BankCard-ServiceNetz (Volks-, Raiffeisen-, Spardabanken)
  • Angebote: Girokonto, Sparanlage, Wertpapiere, Altersvorsorge, Finanzierungen
  • Jugendkonto bis 24, Konten für Privatinsolvente, Kontowechselservice
  • Bank des Jahres 2017 & 2018 (DISQ/n-tv)
  • www.ethikbank.de
Bezugsquellen**:
Girokonto:
8,50 €/Monat
Preisangaben ohne Gewähr

Beschreibung: EthikBank

Die EthikBank ist eine „ethisch-ökologische Direktbank“, sie führt derzeit rund 23.000 Konten. Mit ihren Krediten finanziert sie ausschließlich „ökologisch und sozial sinnvolle Maßnahmen“. Dazu zählen zum Beispiel ökologische Bauprojekte wie Passiv- und Energiesparhäuser, erneuerbare Energien, Elektromobilität oder kulturelle Projekte. Kunden können an allen ca. 19.000 Geldautomaten der deutschen Genossenschaftsbanken (Volks-, Raiffeisen-, Sparda-Bank) kostenfrei Bargeld vom Online-Girokonto abheben.

Die strengen Anlagekriterien der EthikBank umfassen eine Reihe von Positivkriterien – so müssen Unternehmen, welche die EthikBank finanziert, eine umfassende Umweltpolitik, die Einhaltung der Menschenrechte, die Förderung von Vielfalt und die Gleichberechtigung der Mitarbeiter garantieren. Die Ethikbank legt ihre Investitionen und Kredite bis ins Detail offen. Die Bank fördert zudem langfristig ein Ethik-, ein Frauen- und ein Umweltprojekt. Durch die Mitgliedschaft der Ethikbank bei der BVR Institutssicherung GmbH und der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. sind alle Anleger abgesichert.

Produkte: Girokonto, Sparanlagen (z.B. Tagesgeld, Festgeld), Investmentfonds, Wertpapiere, Altersvorsorge, Finanzierungen, Geschäftskonto (auch für NGOs)

Bestenliste: Die besten Ökobanken
  1. Schlecht für Unternehmer und Geschäfskunden

    Als Unternehmer kann ich mich den anderen negativen Rezensionen der Startups nur anschließen.
    Ich war insgesamt 4 Jahre Kunde bei der Ethikbank und habe wirklich einiges mitgemacht: vom Anfangs kostenlosen Girokonto zu später 5€ im Monat und wenig später dann 8,50€ Pro Monat – was wirklich große Preissteigerungen sind, wenn man sich das so ansieht. Die Girokarte kostet auch noch jährlich 15€ und der Service (Hotline von 8-12 Uhr mittags!) ist sehr dürftig im Vergleich zu den Kosten.

    Aber das sind nur allgemeine Mängel – als Unternehmen erhält man keine Kredite, egal wie gut es läuft. Die Prozesse sind extrem starr und anstatt mit einem Berater zu telefonieren, erhält man Absagen nur per E-Mail. Undmacht man auch nur den kleinsten Fehler(ich habe auf ein Schreiben mit einer Woche Verspätung reagiert), wird man dann nach 4 Jahren als Kunde ohne wenn und aber gekündigt. Die zuständige Sachbearbeiterin wollte nicht einmal meinen Anruf entgegennehmen, sondern könnte mir nur auf E-Mails antworten – und am Telefon wurde ich mit Standard-Antworten abgespeist. Es scheint als wäre das Personal menschenscheu – und ich denke das entspricht nicht dem Gedanken einer ethischen, nachhaltig denkenden Bank.

  2. Etikettenschwindel

    Die Kontoeröffnung war einfach, der erste Eindruck gut, von der Tonalität her etwas lockerer als es Banken sonst sind. Das Banking war problemlos. Schwierig wurde es erst als ich (selbständig) eine Umsatzdelle hatte. Sofort wurde der Kreditrahmen gestrichen, jeder Versuch einer Einigung wurde abgelehnt, der Ton völlig unfreundlich, Konsequenzen per Brief angedroht wenn das Konto nicht sofort ausgeglichen würde etc.. Wir reden dabei von keiner großen Summe. Ich bin inzwischen bei einer anderen Bank.

    Mein Fazit: Bloß nicht darauf hereinfallen! „Ethikbank“ ist ein sehr gelungener Marketingkniff. Aber dahinter verbirgt sich tatsächlich eine ganz normale Volks- und Raiffeisenbank, die nicht anders agiert als jede andere Bank auch. „Ethik“ erschöpft sich nämlich nicht nur in günstigen Krediten für Solardächer und Spendenaufrufe für osteuropäische Kinderheime. Sondern „Ethik“ verlangt auch einen anderen, wertschätzenden Kundenumgang. Und davon ist man in Eisenberg weit entfernt. Für dieses falsche Etikett muss ich nicht noch € 8,50 Gebühren im Monat zahlen, normale Bankleistungen bekomme ich anderswo günstiger.

  3. Viel mehr Schein, als Sein.

    Über die Ethikbank liest man viel Gutes, wenn es darum geht, was diese Bank mit ihrem Geld tut. So weit, so bekannt.

    Was mich vor 2 Jahren als erstes irritiert hat: überall, wo man der Bank in Sachen Zahlungsverkehr begegnet, lautet der Name auf ‚Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg‘. Nirgendwo kam mir bisher eine Erklärung unter, warum die Bank mal so und mal so heißt. Die Webserver-Zertifikate lautet mal auf ‚Ethikbank Eg (Volksbank Eisenberg Eg)‘, mal ‚Volksbank Eisenberg Eg‘. Offenbar ist man also Kunde einer x-beliebigen VR-Bank.

    Allerdings musste ich die Erfahrung machen, welchen Service man tatsächlich erhält. Ich beziehe mich speziell auf das Banking. Nicht nur das Aussehen ist antiquiert, sondern auch die Bedienung.

    Das beginnt beim umständlichen Login, bei dem sich eine Seite mit anderem Domainnamen (ethikbanken.de nicht ethikbank.de) im neuen Tab öffnet. Dort funktioniert nicht einmal die Vorausfüllung der Login-Id. Das bringt aber auch nicht mehr Sicherheit, denn die Login-Id ist die eigene Mailadresse. Also tippt man hier jedes Mal fröhlich seine Mailadresse ein.

    Bei der Anzeige der Umsätze beschränkt sich die Bank auf 3 Monate. Die Datumsauswahl ermöglicht mir (im Januar 2019) dagegen einen Zeitraum von 12.1.2017 bis 12.1.2020 auszuwählen. Ich habe heute nach Buchungen einer Versicherung gesucht – die Umsatzansicht hilft mir hier nicht weiter. Mit Sicherheitsaspekten kann ich mir die Einschränkung auf 3 Monate nicht erklären – es liegen schließlich auch sämtliche meiner Kontoauszüge Postfach.

    Hat man es mal geschafft, auch den mobilen Zugang zum Banking freizuschalten, erwartet einen eine neue Überraschung. Schon ab dem Login sieht man die Oberfläche in blau-orange. Wo kommen diese Farben wohl her, wenn nicht vom System der VR-Banken. Das ist für mich in Ordnung. Allerdings ist es kurios, dass sich diese Mobil-Oberfläche viel flüssiger bedient und besser anzusehen ist, als die Desktop-Version.

    Auch bei den Kontoauszügen hat man sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Farbgebung der VR-Bank zu ersetzen. Alles in allem ist es mir bei der Ethikbank mittlerweile zu doof geworden. Ich habe einst trotz erheblicher Kontoführungsgebühren mit Vorfreude das Bankkonto eröffnet. Schade um den ganzen Aufwand, sämtliche Verträge auf das neue Konto umzuziehen. Nun geht alles zurück zu meiner angestammten kostenlosen klassischen Direktbank.

    Eines sollte die Bank wirklich klarstellen – wer seid ihr? Ethik- oder VR-Bank?

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