Ranking: Elektroautos im Vergleich

Das Angebot alltagstauglicher Elektroautos in Deutschland wächst langsam, aber stetig. Hier findest du die wichtigsten Elektroautos im Vergleich: Modelle mit Bildern, Preisen und Eckdaten sowie mit Bewertungen und Erfahrungen aus der Utopia-Community.

Bestenliste: Ranking: Elektroautos im Vergleich

  • Renault Zoe Elektroauto

    5,0

    von 5 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos: Tesla Model S

    5,0

    von 5 Bewertungen

  • Platz 3

    BMW i3

    4,7

    von 6 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos im Vergleich: Volkswagen VW e-UP

    4,6

    von 5 Bewertungen

  • Nissan-Leaf-zweite-Generation-

    4,2

    von 5 Bewertungen

  • Elektroauto Smart ed (electric drive)

    4,3

    von 3 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos Peugeot iOn

    4,5

    von 2 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos Hyundai Ioniq Electric

    3,8

    von 4 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos Kia Soul EV

    5,0

    von 1 Bewertung

  • Ranking die besten Elektroautos im Vergleich: Volkswagen VW e-Golf

    5,0

    von 1 Bewertung

  • Ranking die besten Elektroautos Mitsubishi i-MiEV

    4,0

    von 2 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos Daimler Mercedes B250e

    4,0

    von 1 Bewertung

  • Ranking die besten Elektroautos im Vergleich: Citroen C-Zero

    3,0

    von 1 Bewertung

  • Audi e-tron
    Platz 14

    Audi e-tron

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Citroën E-MEHARI

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • E.Go Life
    Platz 16

    E.Go Life

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Hyundai Kona Elektro

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Jaguar I-Pace EV400

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos: Nissan e-NV 200

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Opel Ampera-e

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Ranking die besten Elektroautos: Renault Kangoo Elektroauto

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Tesla Model 3 schwarz Elektroauto

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Tesla Modell X

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Kia e-Niro
    Platz 24

    Kia e-Niro

    1,0

    von 1 Bewertung

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Die 5 beliebtesten Elektroautos

Zum Jahresbeginn 2019 waren das die fünf beliebtesten reinen Elektroautos in Deutschland (gemessen an den Neuanmeldungen, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingingen):

  1. Renault Zoe (ca. 10.500 Anträge)
  2. BMW i3 & i3s (ca. 8.000 Anträge)
  3. Smart fortwo Coupé (ca. 5.000 Anträge)
  4. VW e-Golf (ca. 5.800 Anträge)
  5. Smart forfour Coupé (ca. 3.700 Anträge)

Die Kriterien dieser Bestenliste

Bei den Fahrzeugen, die in diese Bestenliste aufgenommen werden, handelt es sich um reine Elektrofahrzeuge mit Batterien als Energiespeicher. Aufgeführt werden derzeit:

  • nur verfügbare E-Autos (neu & gebraucht)
  • nur batterie-elektrische Pkw
  • keine Plug-in-Hybriden (PHEV)
  • keine Kleinstfahrzeuge (Bikes, Quads wie Twizy)
  • keine großen Nutzfahrzeuge (E-Lkw)
  • keine Exoten mit marktferner Jahresproduktion

Die Auswahl der Fahrzeuge erfolgt durch die Utopia-Redaktion. Die Bewertung (und damit auch die Sortierung der Liste) hingegen erfolgt durch die Utopia-Community (mehr dazu).

Du fährst eines dieser E-Autos? Schreib bitte eine Bewertung und teile deine Erfahrungen und Eindrücke – nur so können wir dieses Ranking zum Thema Elektroauto gemeinsam voranbringen!

Reichweite von Elektroautos: WLTP, NEFZ & EPA

Die Reichweite von Elektroautos wird mit den Abkürzungen WLTP, NEFZ/NEDC oder EPA angegeben. Es handelt sich dabei um verschiedene Testverfahren, mit denen bestimmt werden soll, wie weit E-Autos mit einer Akkuladung fahren können.

Der NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) bzw. NEDC (New European Driving Cycle) war seit 1992 gültig und wurde 2018 durch den WLTP abgelöst. Vereinzelt finden sich aber auch noch die veralteten Bezeichnungen.

Die Abkürzung WLTP steht für Worldwide Harmonized Light(-Duty) Vehicles Test Procedure: Der WLTP-Testzyklus wird unter Laborbedingungen gemessen, die für alle E-Autos gleich sind. Das Testverfahren ermöglicht eine realistische Einschätzung des Kraftstoffverbrauchs, die mit dem Vorgänger NEFZ/NEDC nicht gegeben war. Die veralteten NEFZ/NEDC-Werte lagen in aller Regel deutlich höher als die realistische Reichweite, die mit einem E-Auto erzielt werden konnte: Sie waren um den Faktor 1.2 bis 1.5 nach oben verzerrt.

Der WLTP-Wert hingegen gibt die Reichweite wieder, die unter guten Bedingungen (Klima, Fahrstil, Verkehrslage, frische Batterie etc.) mit einer Akkuladung erzielt werden kann.

Daneben existiert noch der US-amerikanische Testzyklus EPA (für Environmental Protection Agency), der ähnlich zuverlässige Angaben liefert wie der WLTP.

Warum überhaupt Elektroautos?

Die Debatte um Elektromobilität ist noch immer geprägt von Skepsis auf der einen und Wunschdenken auf der anderen Seite. Hier findest du häufige Argumente für und gegen E-Autos und unsere Einschätzungen dazu.

Pro Elektroauto

Umweltfreundlich im Betrieb: Elektroautos fahren mit Strom, nicht mit Benzin. Sie verbrennen also keine fossilen Rohstoffe, die nur in begrenzten und schwindenden Mengen vorliegen und nicht gefördert werden können, ohne Umweltschäden zu hinterlassen. Daher können Elektroautos theoretisch schadstofffrei fahren, halten also die Luft sauber und beeinflussen das Klima kaum.

Umweltfreundlich in der Produktion: Im Zuge der weltweiten Umstellung auf E-Autos arbeiten viele Autohersteller an Methoden, Autos auch umweltfreundlicher zu produzieren. Ein Beispiel dafür ist BMW, deren i3-Werk Solarenergie nutzt.

Leiser: Elektroautos können sehr leise sein und tragen dazu bei, den Verkehrslärm dauerhaft zu reduzieren.

Sportlich: E-Autos hatten einmal das Image langsamer Kutschen, doch spätesten mit Tesla hat sich das Bild gewandelt. Elektroautos können ohne Schaltunterbrechungen beschleunigen und haben bereits beim Anfahren das volle Drehmoment zur Verfügung: Deshalb gewinnen sie vom Start weg unerwartet schnell an Fahrt (und lassen dabei viele Verbrenner hinter sich).

Contra Elektroauto

Noch zu teuer: Der Anschaffungspreis ist im Verhältnis zu konventionellen Autos noch zu hoch, daran ändert auch die Kaufprämie für E-Autos (seit 2016) nichts, die 4.000 Euro Ersparnis einbringt.

So schlägt ein neuer VW Golf mit Verbrennungsmotor mit rund 19.000 Euro zu Buche, während ein e-Golf schon stolze 35.000 Euro kostet. Die Preise für E-Autos werden aber weiter sinken. Und auch ein Elektro-SUV wie der Hyundai Kona Elektro ist schon für unter 35.000 Euro zu haben – und schafft 450 km mit einer Ladung!

Modellbezeichnung Grundpreis (Euro)
Citron C-Zero 21.800
Peugeot iOn 21.800
Renault Zoe (ohne Batteriemiete) 21.900
smart EQ fortwo 21.900
smart EQ forfour 22.600
Hyundai Ioniq Elektro 24.800
VW E-Up! 26.990
Renault Zoe (mit Kaufbatterie) 29.900
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) 29.990
Kia e-Niro 34.300
Hyundai Kona Elektro 34.600
Ford Focus Electric 34.900

Noch zu geringe Reichweite: Die Reichweite von Elektroautos hat sich zwar gebessert, gilt vielen aber noch als zu gering. Die Strecken, die mit einer Ladung zurückgelegt werden können, reichen von rund 150 km (mit dem Smart fortwo) bis zu 400 km (mit dem beliebten Renault Zoe); Teslas schaffen auch 500 km und mehr. Für den städtischen Verkehr sind die Reichweiten mehr als ausreichend ausreichend, lange Autobahnfahrten verbieten sich mit manchen (meist älteren) Modellen aber noch.

Noch nicht schnell genug: Gerade auf der Autobahn macht sich auch bemerkbar, dass E-Autos noch nicht so schnell fahren können wie Verbrenner. Schuld ist der Stand der Technik: Die meisten E-Fahrzeuge werden mit gedrosselter Höchstgeschwindigkeit geliefert, weil sie sonst zu viel Strom verbrauchen würden. So erreicht ein beliebter Stromer wie der Zoe nur eine Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h: Manchem Bleifuß ist das zu wenig – auch wenn 130 km/h bald die neue zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen werden könnte.

Noch zu schlechte Infrastruktur: Die Infrastruktur hat noch das Image, ungenügend ausgebaut zu sein. Das stimmt in Deutschland eigentlich nicht mehr, so gibt es 2019 etwa so viele einzelne Ladepunkte für E-Autos in Deutschland, wie es Tankstellen gibt. Dennoch sollten noch mehr Ladesäulen gebaut werden, was vor allem Fernreisen erleichtern würde.

Nur mit Ökostrom sinnvoll: Ob E-Autos eine positive Umweltbilanz aufweisen, ist umstritten. Grund ist vor allem der Strommix: Wenn E-Autos nämlich vor allem Kohlestrom tanken, so das Argument, könnten sie auch gleich fossile Kraftstoffe verbrennen! Untersuchungen zeigen jedoch, dass der durchschnittliche Strommix in Deutschland heute schon so grün ist, dass Elektroautos längst umweltfreundlicher sind als Benziner. Erst recht, wenn sie nur Ökostrom tanken (wozu wir dringend raten).

Nicht 100 % umweltfreundlich in Herstellung & Betrieb: Natürlich hat auch ein Elektroauto Auswirkungen auf die Umwelt. Die Produktion und das Recycling von Batterien für E-Autos ist derzeit noch sehr problematisch. Die Reifen hinterlassen Gummiabrieb. E-Autos produzieren weiterhin etwas Lärm. Es werden weiterhin breite Straßen benötigt, die den öffentlichen Raum stark beschränken. Besser für die Umwelt bleibt deshalb weiterhin: Lieber gar kein Auto fahren als ein (E-)Auto fahren! Lies hier mehr dazu:

Verbrenner werden zwangsläufig verschwinden

Unstrittig ist aber, dass Elektroautos oder andere nachhaltige Technologien die Benziner und Diesel ablösen werden. Warum? Weil die fossilen Brennstoffe schwinden, wird Benzin irgendwann so teuer werden, dass es niemand mehr in Verbrennungsmotoren füllen wird. Wobei natürlich Verbrenner überleben könnten, die mit Bio-Kraftstoffen aus Rüben, Mais & Co. betrieben werden.

Auch dürfen wir nicht vergessen, dass das, was wir heute als Auto kennen, schon über 100 Jahre auf dem Buckel hat! Die heutigen Elektroautos werden also mit einiger Wahrscheinlichkeit nur eine Übergangsphase darstellen: Sie werden entweder noch stromsparender werden und ihre Batterieprobleme in den Griff bekommen oder von anderen Fahrzeug-Technologien (Erdgas, Wasserstoff, Solarenergie, Methanol) abgelöst werden, die  effektiver arbeiten.

Zugleich werden die digitale Transformation des Verkehrs und veränderte politische Rahmenbedingungen auch die Zahl der Autos insgesamt verringern. Stattdessen werden selbstfahrende Fahrzeuge, Car-Sharing, E-Bikes, E-Scooter, E-Roller und ein ausgebauter öffentlicher Nahverkehr stärker an Bedeutung gewinnen.

Elektroauto-Prämie bringt bis zu 4.000 Euro

Seit 2016 soll die Elektroauto-Prämie (offiziell: Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität) den Absatz und das Interesse an emissionsfreien Fahrzeugen steigern: Die Bundesregierung will mit der Kaufprämie die Anzahl der E-Autos, Hybrid-Autos und Brennstoffzellen-Pkw in Deutschland auf eine halbe Million erhöhen. Offiziell kann der Bonus noch bis 30. Juni 2019 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden.

Wer also heute ein E-Auto kauft und die Voraussetzungen erfüllt, kann bis zu 4.000 Euro einsammeln (2.000 vom Staat und 2.000 vom Hersteller). Auch ein Luxusfahrzeug wie der Tesla Model S konnte bis Januar 2019 gefördert werden.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten: Elektroauto: Prämie und Förderung fürs E-Auto – so geht’s!

Weiterlesen auf Utopia.de: