Die Grüne Box: Bio-Samen für dein eigenes Balkongemüse

Die Grüne Box: Bio-Saatgut für Balkongemüse
Fotos: © STADT LAND blüht

Du würdest gerne deine eigenen Tomaten, Kräuter oder Salate ernten? „Die Grüne Box“ macht den Gemüseanbau jetzt ganz einfach: Eine Auswahl beliebter Bio-Samen wird jeweils dann versendet, wenn es Zeit zum Säen ist – mit ausführlicher Anleitung.

Gärtnern geht fast überall – auch auf dem Balkon mitten in der Stadt. Davon ist auch „Stadt-Land-blüht“, Saatgut-Shop und Entwickler der Grünen Box, überzeugt. „Gemüse anbauen ist ganz einfach, nur trauen muss man sich“, heißt es auf der Website. Mit der Grünen Box will das Münchner Start-Up es auch Unerfahrenen ganz leicht machen, eigenes Gemüse zu ziehen.

Das Konzept: Vier Mal im Jahr kommt eine Box mit jeweils fünf verschiedenen Bio-Samen-Sorten per Post und zwar dann, wenn es Zeit ist, diese Samen vorzuziehen oder in die Erde zu säen – in etwa im Februar, März, Mai und Juni. Die Boxen gibt es natürlich auch einzeln oder als Geschenk.

Die Grüne Box mit Bio-Saatgut
In jeder Grünen Box gibt es fünf Sorten Bio-Gemüse-Samen (Foto: © stadtlandblüht)

Viele Gemüsesorten, hilfreiche Anleitungen

In jeder Grünen Box stecken fünf Tütchen mit samenfestem Bio-Saatgut, gezüchtet von kleinen Demeter-Gärtnereien. Die Gemüsesorten, die daraus wachsen, sind beliebt und im eigenen Naturgarten oder Biogarten einfach anzubauen – zum Beispiel Tomaten, Salat, Zucchini, Radieschen und Rucola sowie einige Kräuter. Aber auch Bohnen, Lauch, Grünkohl und Mangold sind dabei.

Besonders hilfreich: In jeder Grünen Box gibt es schön gestaltete, ausführliche Anleitungen mit vielen Tipps zum Säen, Vorziehen, Auspflanzen, zu Pflege und Ernte der einzelnen Sorten. Wer möchte bekommt außerdem Erinnerungen per E-Mail und findet viele Hilfestellungen und Erklärungen auf der Website.

Kräuter selbst ziehen: Schnittlauch
Frische Kräuter sind ganz einfach selber zu ziehen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay - FelixMittermeier)

Im Abo kostet die Grüne Box 39 Euro im Jahr – das Abo beinhaltet vier Boxen à fünf Sorten Bio-Gemüse-Saatgut. (XL-Version: 59 Euro). Als Einzelbox kostet sie 12,80 Euro.

Mehr Infos: stadt-land-blüht.de

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(3) Kommentare

  1. Insgesamt eine nette Idee und auch preislich im Rahmen.
    Wenn ich 20 Päckchen Demeter-Samen separat kaufe, dann kostet das – je nach Sorte – mehr.

    Aber für den durchschnittlichen Balkongärtner ist das doch viel zu viel.
    Deshalb ist die Überschrift sehr irreführend.

    Mit 20 Sorten bestücke ich meinen großen Halb-Selbstversorger-Garten auf mehr als 100qm.
    Alleine für die Anzucht der Jungpflanzen benötigt man viel Platz, teilweise in frostfreien hellen aber nicht zu warmen Räumen.
    Kann das der Balkongärtner bieten?

    Bevor da der Frust zu groß wird, würde ich doch lieber einzelne Samenpäckchen z.B. hier https://www.bingenheimersaatgut.de/ kaufen und mich langsam ran tasten.

    Oder auch mal beim Gärtner vor Ort einzelne Pfänzchen kaufen, selbst wenn diese nicht Bio gezogen sind. Man hat ja auch gerne versch. Tomatensorten.

    Das sage ich als gelernte Bio-Gärtnerin, weil ich von so vielen Leuten weiß, die sehr engagiert angefangen haben mit der Aussaat und das Gärtner dann schnell wieder haben bleiben lassen, weil es ja soooo mühsam ist und nicht alles was geworden ist.

    Ich habe mal überschlagen, selbst wenn man von jeder Sorte nur so wenig anbaut, daß es kaum für ein Essen reicht, sondern mehr nur zum Naschen, braucht man schon 12 qm. Anbaufläche, als 2x6m auf einem Balkon.

    Zuzüglich die Fläche für die Pflanzen, die nicht direkt ausgesät sondern vorgezogen werden.
    Es steht ja auch auf der Seite, die Grüne Box enthält genügend BIO-Samen, um bis zu 50 qm Garten zu bepflanzen.

    Es ist ja schade, wenn man die Pflänzchen weg werfen muß wegen Platzmangel.
    Nicht alle Samen sind im nächsten Jahr noch keimfähig, ich kaufe jedes Jahr den Samen neu, weil es sonst zu ärgerlichen Lücken kommen kann.

    Also genau überlegen, ob sich das Set rentiert.
    Oder Freunde suchen, mit denen man Pflanzen+Samen teilen kann.
    Wir im Haus ziehen abwechseln die Pflanzen an und teilen dann, weil selbst für unsere großen Gewächshäuser ein Päckchen Tomaten für eine Partei noch zu viel ist.
    Außerdem möchte man ja auch mischen, z.B. normale + Cocktail-Tomaten.

  2. Hallo Maria,

    das ist eine gute Analyse, lass mich direkt von http://www.stadt-land-blüht.de noch ein paar Dinge hinzufügen und beantworten:

    Ja, wenn alle Samen auf einmal gesät würden, wäre es sehr eng auf einem Balkon. Darum verteilen wir die Samen auch auf vier Boxen, die von Ende Februar bis Mitte Juni verschickt werden. So wird schon mal das Gedränge auf der Fensterbank entzerrt. Und die Mairübchen sind längst geerntet, wenn Feldsalat oder Spinat gesät werden.

    Und wir wenden uns ja nicht nur an Balkongärtner, auch für Menschen mit Gärten oder Hochbeeten ist die Box gedacht.

    Für uns steht die Freude am Gärtnern im Mittelpunkt und, dass man auch mit Kindern vom Samenkorn bis zur Ernte jeden Schritt erleben kann. Also war uns Vielfalt wichtig. Wichtiger als nur wenige Sorten zu probieren, die aber bis zum letzten Samenkorn effizient. Außerdem sagst du ja selber: es gibt nichts Schöneres als Pflanzen zu verschenken, Saatgut zu teilen!

    Im Übrigen ist in den kleinsten Einzel-Tütchen aus dem Bio-Markt so viel Saatgut, dass schon eine Sorte den Balkon vollpflanzen würde;) Die gute Qualität der Demeter-Samen von Bingenheimer steckt aber auch in den (deutlich kleineren) Boxen von Stadt-Land-blüht: wir beziehen unsere Samen ebenfalls von Bingenheimer.

    Beste Grüße
    Florian

  3. Hallo Florian,
    ich finde es schön, daß Du hier Bezug nimmst!
    Ja klar wird nicht alles auf einmal gepflanzt.
    Das hatte ich in meiner Kalkulation schon eingerechnet.
    20 Sorten sind für einen Balkon dennoch sehr viel.
    Ich wollte noch mal nachschauen, kürzlich konnte man alle Boxen einsehen.
    Momentan nicht, ist das richtig oder übersehe ich was?
    Mich hatte gewundert, daß der Feldsalat schon so bald dabei war.
    Den sähe ich erst im September aus, dann klappt’s auch mit Vorfruchten.

    Grundsätzlich finde ich die Zusammenstellung toll, daß man von jeder Sorte nicht so wahnsinnig viel Samen hat.
    Vielleicht macht ihr ja noch mal eine Zusammenstellung mit 10 Sorten, die Anfang des Jahres 1x verschickt werden (wegen Portosparen).
    Wenn eine Anleitung dabei ist, wann was zu sähen ist, dann ist auch der Neueinsteiger nicht damit überfordert.
    Man könnte ja als besonderen Service noch ein Script schreiben, welches die Kunden automatisiert per Mail oder SMS erinnert, „Hallo, Feldsalat sähen“. 😉
    LG Regina

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