Dokumentarfilm: „La Buena Vida – Das gute Leben“

Foto: © Camino Filmverleih GmbH

Um einem riesigen Kohletagebau Platz zu machen, wird ein indigenes Dorf in Kolumbien zwangsumgesiedelt – doch die Einwohner wehren sich. Darum dreht sich der Dokumentarfilm „La Buena Vida – Das gute Leben“ des deutschen Filmemachers Jens Schanze, der seit 14. Mai in den deutschen Kinos läuft.

Der Film macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, was europäische Kohlekraftwerke auch in anderen Teilen der Welt anrichten: Kolumbien gehört zu den wichtigsten Kohlelieferanten weltweit. Auf der Mikroebene zeigt die Dokumentation, was die Zwangsumsiedelung für ein indigenes Volk bedeutet – und, dass ein sogenanntes „besseres“ Leben nicht um jeden Preis erstrebenswert ist. Es schockiert und empört den Zuschauer, welche Macht die großen Energiekonzerne ausüben und mit welchen Mitteln sie ihre Interessen durchzusetzen bereit sind. Dabei ist der Dokumentarfilm ruhig und beobachtend; er kommt ohne jeden Kommentar aus und verzichtet auf Interviews. Das ist auch gar nicht nötig: Die Bilder und die Protagonisten sprechen ihre eigene, kraftvolle Sprache.

„La Buena Vida – Das gute Leben“ dokumentiert nicht nur die traurige Zwangsumsiedelung der Bewohner von Tamaquito und damit eine der Auswirkungen des weltweiten Kohle-Booms, sondern ist zugleich das Porträt einer starken Gemeinschaft, die sich weigert, ihre Integrität zu verkaufen.

Sehen Sie hier den Trailer zum Film:


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(33) Kommentare

  1. Ich interessiere mich für Lateinamerika, Energiepolitik (sowie viele andere Beziehungen zwischen Umwelt und Gesellschaft) und vor allem dafür, was es heißt, gut zu leben.

  2. es ist gut und wichtig, dass solche dokus im Kino gezeigt werden. Nicht jeder weiß, wie andere Länder und die dort lebenden Menschen ausgebeutet werden. Weil ich total verrückt nach guten, aufklärenden Dokumentationsfilmen bin, würde ich mich sehr über Kinokarten freuen 🙂