GLS Bank startet Crowdfunding-Plattform für gemeinnützige Projekte

GLS-Bank startet neue Crowdfunding-Plattform: gemeinschaftscrowd.de
Bild: gemeinschaftscrowd.de

Die nachhaltige GLS Bank ist mit einer eigenen Crowdfunding-Plattform gestartet: Auf gemeinschaftscrowd.de kann man gemeinnützige und nachhaltige Projekte unterstützen oder Unterstützer für das eigene Projekt finden.

Ohne viel Aufhebens ging die neue Crowdfunding-Plattform Anfang Juni online. Inzwischen wurden immerhin schon zwei Projekte erfolgreich finanziert: die Einrichtung einer „Umweltspäher“-Messstation, die die Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen beobachten soll, sowie die Nullnummer einer Elternzeitschrift für Waldorfkindergärten.

Zusätzlich zur „Crowd“ hilft im ersten Jahr der „gemeinschaftscrowd Spendentopf“ bei der Finanzierung von gemeinnützigen Projekten: Für jede Spende kommen noch einmal 10% des jeweiligen Betrags aus dem 10.000 Euro schweren Spendentopf hinzu. Auf der Webseite kann man transparent verfolgen, wie viel noch ausgeschüttet werden kann.

Derzeit kann man auf gemeinschaftscrowd.de Projekte aus den Bereichen Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Heilpädagogik, Kunst und Kultur, Landwirtschaft, Ökologie und Umwelt, Religion und Spiritualität oder Zivilgesellschaft einstellen. Die Institution hinter dem Projekt muss allerdings als gemeinnützig anerkannt sein. Bis zu 33 Tage hat man Zeit, das Finanzierungsziel zu erreichen – kommt der Betrag nicht zusammen, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück.

Betrieben wird gemeinschaftscrowd.de genau genommen nicht direkt von der GLS Bank, sondern von der GLS Treuhand. Der Verein berät bei der Realisierung von Schenkungs- und Stiftungsvorhaben und kooperiert dabei eng mit der GLS Bank. „Mit der neuen Plattform bleiben wir ganz nah an den Wurzeln der GLS Treuhand: Gemeinsam ermöglichen wir, was alleine nicht geht“, so Lukas Beckmann, Vorstandsmitglied der GLS Treuhand.

Die GLS Bank ist eine von vier empfehlenswerten „Ökobanken“ in Deutschland. Sie investiert ausschließlich in Unternehmen und Projekte, die unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten nachhaltig sind. Sie wird von der Utopia Community als sehr gut bewertet.

Beim Crowdfunding („Schwarmfinanzierung“) wird ein Projekt durch viele Kleinstanleger oder Spender finanziert, anstatt von Großinvestoren; Crowdfunding-Plattformen bieten dafür den technischen Rahmen. Dabei gibt es auch einige grüne Crowdfunding-Plattformen, die ausschließlich nachhaltige Initiativen präsentieren – die neueste ist nun gemeinschaftscrowd.de.

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