Mineralwasser-Test 2019: Uran, Arsen und Pestizide in Markenwasser

Fotos: © Öko-Test

Stiftung Warentest und Öko-Test haben sich auch 2019 Mineralwasser ins Testlabor geholt. Und waren nicht mit allen zufrieden: Oft enthalten die Wässer weniger Mineralstoffe als normales Leitungswasser, auch fanden die Verbraucherschützer Verunreinigen, Keime und erhöhte Gehalte kritischer Stoffe.

Schon im letzten Jahr testete Stiftung Warentest Medium-Mineral­wasser (siehe unten) und Classic-Wasser mit viel Kohlensäure (siehe unten). 2019 hat sich auch Öko-Test Classic-Mineralwasser genauer angesehen, Stiftung Warentest widmetet sich 2019 dagegen stillem Wasser.

Die Öko-Tester holten sich in diesem Jahr 53 Wassermarken ins Haus, darunter Marken von wie Gerolsteiner und Apollinaris sowie Wässer von Discountern und Supermärkten wie Lidl oder Rewe. Stiftung Warentest untersuchte 32 stille Mineralwässer, darunter ebenfalls Gerol­steiner, außerdem Adel­holzener, Evian, Volvic sowie ebenfalls zahlreiche Discounter- und Supermarktwässer. Sowohl Öko-Test als auch Stiftung Warentest hatten dabei Bio-Wässer im Labor.

Mineralwasser bei Stiftung Warentest 2019

In der aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest schnitten die stillen Mineralwässer insgesamt schlechter ab als die Classic- und Medium-Wässer, die sich die Warentester in den Vorjahren vorgenommen hatten (siehe unten). Nicht einmal die Hälfte konnte überzeugen, kein Wasser war besser als „gut“. Von den sechs Bio-Wässern erwies sich nur eines als „gut“, zwei sogar als „mangelhaft“.

Die Gründe unter anderem:

  • In jedem zweiten Wasser fanden die Tester erhöhte Gehalte an kritischen Stoffen, Verunreinigungen aus Land­wirt­schaft und Industrie oder unerwünschte Keime.
  • Viele Wässer fielen bei der mikrobiologischen Prüfung negativ auf. Das Problem: Stilles Wasser ist besonders anfäl­lig für Keime, weil es weniger oder keine Kohlensäure enthält. Gerade diese hemmt aber das Keimwachs­tum. Die von Warentest gefundenen Keimarten sind vor allem für Menschen mit schwachem Immunsystem riskant.
  • Bei etlichen Produkten war die Kenn­zeichnung nicht stimmig – die Verbraucherschützer fanden zum Beispiel ein Bio-Mineral­wasser, das mehr Radium enthielt, als es die Richtlinien für Bio-Wasser erlauben. Ein Aldi-Wasser war ebenfalls nicht korrekt deklariert (siehe unten).
  • Mehrere stille Mineralwässer wiesen außerdem nur geringe Mengen an Mineralstoffen auf, 13 enthielten sogar weniger als Leitungswasser.

Stilles Wasser bei Stiftung Warentest: Testsieger & -verlierer

  • Testsieger war das stille Wasser von Edeka: Die Prüfer von Stiftung Warentest vergaben dafür die Note 1,8. Das Wasser zählt mit 13 Cent pro Liter zugleich zu den günstigsten Wässern im Test.
  • Auch die stillen Discounter-Wässer von Rewe, Aldi Nord, Kaufland, Netto, Real, Lidl und Norma erhielten die Note „gut“. Alle kosten 13 Cent pro Liter. Wie bei anderen Wassertests zeigte sich: Die meisten Discounter-Produkte sind okay, was die Inhaltsstoffen betrifft, allerdings problematisch, was die Verpackung (in PET-Einwegflaschen) anbelangt.
  • Aber: Das stille Aldi-Süd-Wasser Aqua Culinaris bekam nur ein „befriedigend“. Der Grund: ober­irdische Ver­unrei­nigungen, die in natürlichem  Mineralwasser laut Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTWV) nicht vorkommen dürften. Die Tester bemängelten deshalb, das Aldi-Wasser sei falsch deklariert.
  • Das beste Markenwasser war das stille Adelholzener naturell, das 67 Cent pro Liter kostet. Es erhielt allerdings insgesamt nur eine 2,1 („gut“), weil der Chromgehalt zu hoch war.
  • Das Markenwasser Volvic aus Frank­reich enthielt unnötig viel Vanadium, das als möglicher­weise krebs­er­regend gilt. Es bekam nur ein „befriedigend“, ebenso wie Evian, in dem die Tester Keime monierten. Warentest war sogar der Meinung, dass Evian den Hinweis benötige, dass es für Babys abgekocht werden müsse.
  • Mit einem „mangelhaft“ fielen im Test nur zwei der 32 Wässer durch – ausgerechnet zwei Bio-Wässer. Das Wasser von BioKristall enthielt mehr Radium, als die Bio-Richtlinien erlauben; das stille Bio-Wasser von Rheinsberger Preussenquelle war stark mit Keimen belastet.
  • Lammsbräu, der Hersteller von BioKristall, ließ am 11. Juli 2019 mitteilen, dass er das Urteil von Stiftung Warentest als „nicht gerechtfertigt“ betrachte und forderte Stiftung Warentest auf, ihr Ergebnis zu korrigieren. Die Warentester verweigerten dies.

Alle Testergebnisse findest du in der aktuellen test-Ausgabe 07/2019 oder hier auf test.de

Mineralwasser bei Öko-Test 2019: Wässer mit Schwermetallen belastet

Mineralwasser, Test, Öko-Test
Diese Classic-Wässer wurden u.a. 2019 von Öko-Test untersucht. (Fotos: © Öko-Test)

Auch Öko-Test schickte 2019 Mineralwasser ins Labor. Die Prüfer besahen sich 53 Classic-Mineralwässer genauer – hedes zweite Mineralwasser wurde insgesamt mit „sehr gut“ und „gut“ empfohlen. Aber es gab auch Enttäuschungen: Elf Wässer enthielten Abbauprodukte von Pestiziden, in vier Wässern fand das Labor Süßstoffe, die über Haushaltsabwässer ins Mineralwasser gelangen.

Weitere problematische Inhaltsstoffe, die Öko-Test in den Wässern fand: die Schwermetalle Bor, Uran und Arsen. Sie können sich auf natürlichem Weg aus den Boden- und Gesteinsschichten lösen, durch die das Wasser fließt. Uran kann sich aber im Körper anreichern und Nieren und Lunge schädigen, Arsen gilt als krebserregend.

Auch die Flaschen, in die die Mineralwässer abgefüllt waren, überprüfte Öko-Test auf ökologische Aspekte. Glas- und PET-Mehrweg bewerteten die Tester gleich gut und besser als Einweg-Verpackungen. Lies hier mehr zur Frage „Einweg oder Mehrweg?“.

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Öko-Test Mineralwasser 2019: Die Testergebnisse

  • Testsieger war unter anderem der Gerolsteiner Sprudel. Er konnte bei der Verpackung (Glas-Mehrweg), bei den Inhaltsstoffen und der ursprünglichen Reinheit punkten.
  • Viele Discounter-Produkte schnitten bei den Inhaltsstoffen „sehr gut“ ab, darunter Mineralwässer von Rewe, Penny, Lidl oder Aldi für etwa 13 Cent pro Liter. Heißt also: Billiges Mineralwasser ist inhaltlich mindestens genauso gut wie viele Markenwässer. 
  • Allerdings wurden viele Discounter-Produkte abgewertet, weil sie in PET-Einwegflaschen verkauft werden. Das ist nicht nur schlecht für die Umweltbilanz, sondern sorgt auch dafür, dass wir mehr Mikroplastik aufnehmen, dessen gesundheitliche Folgen noch nicht abschließend geklärt sind. Lies hier mehr dazu.
  • Insgesamt fiel bei Öko-Test 2019 nur ein Mineralwasser durch: Ausgerechnet im beliebten Tafelwasser Apollinaris Classic fand Öko-Test mehr Bor, als für Trinkwasser erlaubt ist, und einen erhöhten Arsenwert.

Den vollständigen Test 2019 mit allen 53 Ergebnissen kannst du kostenfrei auf oekotest.de abrufen.

Mineralwasser-Test 2018: Teures Wasser punktet nicht

Mineralwasser Test Stiftung Warentest
Mineralwasser-Test (Foto: CC0/pixabay)

2018 war es an Stiftung Warentest, sich mit Mineralwasser zu beschäftigen. Die Warentester holten sich 30 vielverkaufte Wassermarken ins Haus, darunter elf klassische Marken sowie 19 Handels­marken von Supermärkten und Discountern.

Das Ergebnis: Nur 17 Wässer schnitten gut ab. Besonders interessant: 13 der 17 „guten“ Classic-Mineralwasser-Sorten im Test kamen von Discounter- und Supermarkt-Handelsmarken – bei Preisen von etwa 13 Cent pro Liter. Vereinfacht gesagt: Billiges Mineralwasser schnitt 2018 besser ab.

Dass teure Designerwässer aus fernen und exotischen Orten sowohl ökologisch als auch finanziell unsinnig sind, darauf haben wir immer wieder hingewiesen – lies dazu 7 Wasser, die dem gesunden Menschenverstand wehtun.

Die fünf Testsieger 2018, die alle ein „gut“ erhielten, waren:

  • Aldi Süd Culinaris Kurfels (13 Cent/Liter)
  • Netto Naturalis Vitalbrunnen (13 Cent/Liter)
  • Netto Naturalis Quintus-Quelle (13 Cent/Liter)
  • Rewe Ja Waldquelle (13 Cent/Liter)
  • Adelholzener Classic (61 Cent/Liter)

Das kam bei Stiftung Warentest 2018 außerdem heraus:

  • Zwei der stark sprudelnden Wässer bewertete der Test mit nur „ausreichend“. Eines davon schmeckte fremdartig und leicht nach Acetaldehyd aus dem Flaschenmaterial – lies auch: Wasser aus Plastikflaschen – wie groß ist das Gesundheitsrisiko?
  • Ein anderes Wasser enthielt sogar Keime, die Immungeschwächten gefährlich werden können. In fünf Wässern fanden die Tester leicht erhöhte Gehalte von Arsen, Nickel oder Uran – allerdings noch unter den gesetzlichen Grenzwerten.
  • In einigen Wässern fanden sich außerdem Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln; in einem Wasser Süßstoffe. Diese Funde waren allerdings gesundheitlich unkritisch. Medikamentenrückstände fanden die Tester nicht.

Laut Stiftung Warentest ist längst nicht jedes Mineralwasser auch mineralstoffreich – laut EU-Verordnung müsse es das auch nicht sein. Dennoch: 14 der Classic-Wässer im Test enthielten sogar weniger Mineralstoffe als das Leitungswasser an vielen Orten.

Umso bedenklicher, dass allein Werbung dafür sorgt, dass wir „Mineral“-Wasser kaufen – während die Wasser-Konzerne immer wieder in Schlagzeilen geraten, lies dazu: Wegen Nestlé: Den Bewohnern von Vittel wird das Wasser knapp.

Utopia rät deshalb: Leitungswasser trinken.

Trinkwasser aus dem Wasserhahn: immer noch am ökologischsten und am preiswertesten
Trinkwasser aus dem Wasserhahn: immer noch am ökologischsten und am preiswertesten (Infografik © Utopia.de/MP)

Den Mineralwasser-Test 2018 von Stiftung Warentest findest du auch online auf test.de.

Mineralwasser-Test 2017: Nur jedes 3. Wasser schnitt gut ab

Auch 2017 hatte Stiftung Warentest 30 Mineralwasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt getestet. Das Ergebnis war ernüchternd: Verfälschter Geschmack und Spuren von Fremdstoffen – im Mineralwasser-Test konnten nur die wenigsten Wässer überzeugen.

Die Ergeb­nisse früherer Mineralwasser-Tests lassen sich laut Stiftung Warentest auf viele Produkte über­tragen, die heute noch im Handel stehen. Denn auch 2017 hatte Stiftung Warentest 30 Mineralwasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt getestet. Das Ergebnis war ernüchternd: Verfälschter Geschmack und Spuren von Fremdstoffen – im Mineralwasser-Test konnten nur die wenigsten Wasser überzeugen.

Viele trinken regelmäßig Mineralwasser – am beliebtesten ist in Deutschland Wasser mit mittlerer Sprudelstärke. Stiftung Warentest hat 30 solcher Medium-Mineralwasser getestet. Mit dabei im Test waren sowohl bekannte Traditions­marken wie Gerol­steiner, Adel­holzener oder Apollinaris als auch die günstigeren Marken von Discountern oder Supermärkten.

Von den 30 untersuchten Mineralwassern schneiden nur 11 mit „gut“ ab – also nur etwa ein Drittel. 18 Wasser erhielten die Note „befriedigend“, eines sogar nur „ausreichend“.

Unerwünschte Fremdstoffe im Mineralwasser-Test

Der Grund für die schlechten Bewertungen: Stiftung Warentest fand „unerwünschte Spuren aus Landwirtschaft, Industrie und Haushaltsabwasser“. So konnte die Organisation Spuren von Pestizidabbauprodukten und Korrosionsschutzmittel feststellen.

In einigen Wassern fanden sich außerdem Süßstoffe, die aus Abwässern von Haushalten stammen. Zwar seien die Konzentrationen der Fremdstoffe im Wasser so niedrig, dass sie gesundheitlich unbedenklich seien. Trotzdem möchte man solche Substanzen eher ungern im Wasser haben.

Geschmacksveränderungen im Mineralwasser

Im Mineralwasser-Test von Stiftung Warentest schneiden nur 11 Wasser mit „gut“ ab. (Foto: © Utopia)

Weiterhin habe es „Fehler“ im Geschmack vieler Wasser gegeben, schreibt Stiftung Warentest auf test.de. Viele Wasser würden nach Acetaldehyd schmecken, ein Stoff, der bei der Herstellung von Kunststoff entsteht und von den Plastikflaschen ins Wasser übergehen kann. Das Wasser schmeckt dann säuerlich und zitronig.

Mehr Informationen zu Wasser aus Plastikflaschen in unserem Beitrag  „Wasser aus Plastikflaschen – wie groß ist das Gesundheitsrisiko?“

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Die besten und schlechtesten Mineralwasser im Test

Der große Verlierer im Mineralwasser-Test ist das Naturalis-Wasser von Netto Marken-Discount mit der Testnote 4. Das Wasser enthält pro Liter 0,5 Mikrogramm Chrom (VI), der Leitwert für Trinkwasser liegt bei 0,3 Mikrogramm. Substanzen wie Chrom stammen in der Regel aus den Boden- und Gesteinsschichten, durch die das Mineralwasser geflossen ist. Chrom VI ist potenziell krebserregend. Jedoch sei die Konzentration im betroffenen Mineralwasser so niedrig, dass selbst bei dauerhafter Einnahme das Gesundheitsrisiko gering sei, so Stiftung Warentest.

Am besten abgeschnitten haben die Discounter-Wasser Edeka Gut & Günstig und Lidl Saskia, sowie die der Traditionsmarken Franken Brunnen und Gerolsteiner. Letztere überzeugten vor allem durch ihre hohen Kalzium- und Magnesiumgehalte.

Ergebnisse von Stiftung Warentest online

Leitungswasser
Umweltfreundlicher als Mineralwasser auf Flaschen: Leitungswasser (Utopia)

Die ausführlichen Ergebnisse des Mineralwasser-Tests von Stiftung Warentest könnt ihr in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Test“ nachlesen. Außerdem lassen sich die Bewertungen online gegen eine Gebühr abrufen.

Utopia meint: Wasser aus Plastikflaschen halten wir hierzulande für überflüssig. Wegen der hohen Umweltbelastung durch das Plastik, teils weiter Transportwege und möglicher gesundheitlicher Risiken raten wir dazu, kein Wasser in Plastikflaschen zu kaufen. Etwas besser ist regionales Mineralwasser aus Glasflaschen. Wir empfehlen jedoch, einfach Leitungswasser zu trinken – das spart jede Menge Geld, Material, Transporte und aufwendiges Schleppen von Wasserflaschen. Das Wasser aus dem Wasserhahn ist fast überall in Deutschland problemlos trinkbar, per Trinkflasche auch transportabel. Mehr Informationen dazu in unserem Beitrag „Kann man Leitungswasser in Deutschland bedenkenlos trinken?“ Im Juli 2016 bestätigte Stiftung Warentest, dass in Deutschland die Qualität von Leitungswasser oft sogar besser ist als die von Flaschenwasser.

Weiterlesen auf Utopia.de: Mineralwasser-Test 2019: Uran, Arsen und Pestizide in Markenwasser

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(14) Kommentare

  1. Ich bin bei Leitungswasser sehr verunsichert. Habe auch hier schon diverse Artikel gelesen, in denen steht, dass Hormone und Microplastik nicht herausgefiltert werden kann. Quellwasser wirkt da deutlich vertrauenseregender.

  2. Leitungswasser hat den Nachteil, das es nur im Wasserwerk regelmäßiger Kontrolle unterliegt, was letztendlich bei dir aus dem Hahn rauskommt, kann wiederum schon stark abweichende Werte enthalten. Die sind gewiss nicht besser als die vom Wasserwerk und eher schlechter als die von kontrolliertem Mineralwasser. Am Kaltwasseranschluss hängt bei mir eine 6 stufige Filteranlage mit Mikrofilter. Von da wird das Wasser dann in einen Trinkwasserspender gefüllt. Der hat nochmals verschiedene Filterstufen und Revitalisierungsmechanismen. Wenn ich davon Eiswürfel mache sehen die schon ganz anders aus als von ungefiltertem Leitungswasser und man schmeckt es auch. Auch der Espresso schmeckt deutlich besser. Ebenso der Whiskey on the rocks. Vorsicht auch mit mineralhaltigen Wasser. Minerale führt man über das Essen zu, im Wasser haben die nichts verloren. Das muss nur sauber sein, ohne irgendwelche Mineralien oder Zusätze.

  3. ja, rainer2507, genau so machen wir das auch seit vielen jahren 😉 weder das mineralwasser in flaschen noch das leitungswasser sollten wir einfach so trinken, meinen wir. jeder ist natürlich selbst verantwortlich, für das was er tut (oder nicht tut), aber man sollte auch nicht alles glauben, sondern lieber selbst testen … so wie rainer2507 und ich den eiswürfel-test bereits gemacht haben und natürlich auch der geschmackstest 😉 na dann prost und giftfreier-lifestyle.de 🙂

  4. Und womit filterst Du?
    Ich hab mal eine Osmoseanlage für 600€ installiert, da schmeckte das Wasser gar nicht. Die Filter sind ja auch nur Plastik

  5. Auch wir filtern mit einer Auftisch Osmoseanlage. Unser Leitungswasser hat normalerweise fast 500 ppm, nach der Filterung nur noch 35 ppm. Es schmeckt sensationell und unsere Kaffeemaschinen müssen so gut wie nicht mehr entkalkt werden. Wasser aus Flaschen, vor allem aus Plastik kaufen wir schon lange nicht mehr. Ich habe es oft als „bitter“ in Erinnerung und ökologisch war es ohnehin ein Irrsinn..

  6. Bei dem Netto-Wasser kommt es auf die Quelle an. Die Aussagen im Text beziehen sich auf das Wasser aus einer italienischen Quelle. Dieselbe Marke mit Wasser aus einer deutschen Quelle lag auf den vorderen Plätzen.

    Bitte etwas genau in der Berichterstattung Utopia.

  7. Seit vielen Jahren les ich eure Artikel und ärgere mich doch immer wieder.
    Mag sein das die Trinkwasserqualität eine Gute ist, wie das Wasser allerdings aussieht bis es bei mir aus dem Hahn kommt, das weiß doch keiner.
    Ich persönlich bekomme von Leitungswasser immer Magenprobleme, meistens mit der Folge Durchfall. Viele Jahre immer wieder gestestet und es ist immer das gleiche. Kann mir auch nur schwer vorstellen das ich die einzige mit solchen Problemen bin.
    Und das auch nur jemand Getränkekisten mit Glasflaschen kaufen kann, der dann wiederum mit dem Auto einkaufen fährt, davon fang ich jetzt gar nicht erst an.
    In der Regel ist eure Berichterstattung aus ziemlich einseitiger, priviligierter Sicht.
    Am lustigsten finde ich immer die Alternativen zu Ikea, als ob es da auch nur annähernd eine finanzielle Alternative gäbe. Kann halt auch nicht jeder erstmal 5 Jahre sparen bis er sich dann einen 5000€ Möbelstück leisten kann, der Umwelt zuliebe.

  8. Das verstehe ich nicht, ich mag Wasser aus eingefärbten Flaschen nicht, weil dies oft nach Plastik schmeckt. Wie kann Saskia „gut“ abschneiden, wenn Stiftung Warentest doch selbst schreibt, dass Wasser aus Kunststoffflaschen weniger gut schmecke und der Verbraucher Abstriche beim Geschmack bei Wasser in Kunststoffflaschen machen müsse und diese Verpackung daher mit „mangelhaft“ bewertet worden ist.

  9. Die geschmackliche Beeinträchtigung bei PET-Flaschen kommt vom Acetaldehyd. Manche PET-Flaschen geben dies ans Wasser ab, allerdings nicht alle und nicht alle in gleichem Maße.

    Ich habe einen Sodastream daheim. Allerdings mache ich damit nur Sprudelwasser mit Geschmack (mische also hinter einen Sirup dazu). Der Grund ist bei mir recht einfach: Zwar ist das Leitungswasser bedenkenlos trinkbar, aber es schmeckt scheußlich. Der Grund hierfür liegt bei der Herkunft. Mein Trinkwasser kommt aus einem See, also Oberflächenwasser. Und da ist dann der Geschmack leider einfach nur mies.

    Das ist mein Grund, warum ich persönlich eher Mineralwasser trinke. Wobei ich da welches in Glasflaschen kaufe (weil Acetaldehyd aus PET zwar gesundheitlich unbedenklich ist aber den Geschmack beeinflusst). Und ich greife aus geschmacklichen Gründen zu Heilwasser mit einem höheren Mineralstoffanteil. Denn es sind ja letztlich die Mineralien, die dem Wasser Geschmack geben.

    Teurer ist das Ganze natürlich ohne jeden Zweifel. Die Alternative wäre bei mir aber, dass ich weniger oder ungesünder trinke. Dann lieber Mineralwasser in Flaschen. Übrigens bin ich in einer Region aufgewachsen, in der es hervorragendes Grundwasser aus dem Hahn gab. Würde ich da heute noch wohnen, käme ich nie auf den Gedanken, Wasser in Flaschen zu kaufen.

  10. Nur mit Strom kommt das Wasser zu dir:
    “ https://aae.at/ “
    Platz 1 im GREENPEACE Stromcheck,
    ausgezeichnet mit dem GREENBRAND,
    von Global 2000 und WWF empfohlen
    und von tausenden Anwendern,
    Firmenkunden und Privatanwendern,
    bereits begeistert verwendet.
    Hier ist jeder # klima:aktiv mobil #

  11. Häh? Du meinst den, der meinte, die Förderung von sogenannten erneuerbaren Energien würde nur eine Kugel Eis kosten (heute zahlen wir die zweithöchsten Strompreise Europas)? Den halte ich menschlich für unausstehlich und für unser Land höchst gefährlich, aber was soll der mit Mineralwasser zu tun haben? Der mag an vielem Schuld sein, daran aber nicht.

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