Augenzucken: Ursachen und wie du das zuckende Augenlid beruhigst

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Dein Augenlid zuckt, und du fragst dich, was du dagegen tun kannst? Woher kommt das Augenzucken, und wie lässt es sich vermeiden? Hier erfährst du es.

Augenzucken– höre auf deinen Körper

Wenn ein Augenlid zuckt, kann das ganz schön nerven – vor allem, weil es so eine Kleinigkeit ist, die man gar nicht beachten möchte. Aber du kannst beruhigt sein: Meist ist das Augenzucken harmlos, und es hört nach wenigen Minuten wieder ganz von selbst auf.

Solltest du häufiger Schwierigkeiten mit zuckenden Augenlidern haben, kann es sinnvoll sein, nach der Ursache zu forschen und ihr gezielt entgegenzuwirken. Denn auch wenn ein zuckendes Augenlid in den meisten Fällen kein Grund zur Beunruhigung ist, ist es ein Signal des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Und darauf zu hören, lohnt sich immer.

Warum zucken unsere Augenlider?

Meist wird das Zucken durch Muskeln verursacht, die auch beim Blinzeln zum Einsatz kommen.
Meist wird das Zucken durch Muskeln verursacht, die auch beim Blinzeln zum Einsatz kommen. (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Das Augenzucken (auch Faszikulation genannt) entsteht dadurch, dass kleine Muskeln im Bereich der Augen durch überreizte Nerven zu unwillkürlichen Bewegungen angeregt werden. Die Symptome reichen von einem unregelmäßigen Zucken bis zu andauerndem Zittern des oberen Augenlids. Dazu kommen dann häufig trockene, ermüdete Augen, die besonders lichtempfindlich sind. Mögliche Ursachen für die gereizten Augen:

  • Stress
  • Überanstrengung der Augen
  • Schlafmangel
  • erhöhter Konsum von Koffein
  • Magnesiummangel

Fehlt es dem Körper an Magnesium, kann das die Verarbeitung von Impulsen in Nerven und Muskeln einschränken. Bei einem Magnesiummangel treten zuckende Muskeln häufig auch an anderen Stellen im Körper auf. Magnesiummangel lässt sich in den meisten Fällen auf unausgewogene oder unzureichende Ernährung zurückführen. Es kann allerdings auch sein, dass der Körper zu wenig Magnesium aufnimmt. Mehr Informationen dazu: Magnesiummangel: so wichtig ist Magnesium

Wie du deine Augen wieder beruhigen kannst

Oft hilft gegen zuckende Augenlider eine bewusste Pause zur Entspannung.
Oft hilft gegen zuckende Augenlider eine bewusste Pause zur Entspannung. (Foto: CC0 / Pixabay / TobiasD)

Solltest du nur gelegentlich zuckende Augenlider bekommen, musst du dir keine Sorgen machen. Überlege ob du gerade unter Stress stehst und gönne dir bewusst etwas Ruhe. Wenn du in den gleichen Situationen immer wieder zuckende Augenlider bekommst, handelt es sich wahrscheinlich um ein Stresssymptom. Lässt du dem Auge etwas Zeit zum Entspannen, beruhigt es sich in den meisten Fällen ganz von selbst.

Zuckt dein Augenlid allerdings über längere Zeiträume öfter, könnte es sein, dass du mehr Magnesium benötigst. Achte bei deiner Ernährung auf eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffes. Gute Lieferanten sind zum Beispiel Hülsenfrüchte und Nüsse.

Da ein Magnesiummangel allerdings auch auf schwerere Erkrankungen hinweisen kann, ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen, wenn du über längere Zeit Symptome eines Mangels bemerkst. Das zuckende Augenlid kann in seltenen Fällen durch chronische Leiden verursacht sein. Dann kann dir nur ein Facharzt weiterhelfen.

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