Babyphone-Test: Tipps für strahlungsarme Überwachung

Babyphone Test
Fotos: © Patryk Kosmider - Fotolia.com, Colourbox.de

Mit einem Babyphone wollen Eltern sichergehen, dass ihren Kleinsten nichts passiert. Bei Tests zeigt sich das Babyphone aber zuweilen selbst als Risikofaktor: Strahlungsarme Produkte sind selten.

Ein Babyphone sorgt für die akustische Überwachung des Kindes: Dazu steht beim Baby ein Gerät mit Mikrofon und Sendeeinheit, bei den Eltern ein Lautsprecher mit Empfangseinheit. Klar ist, dass das Babyüberwachungsgerät irgendwie senden muss – und hier liegt der Hase im Pfeffer.

Kabellose Babyphones erzeugen immer auch Strahlung

  • Analog funkende Babyphone haben typischerweise wählbare Kanäle und ähneln einfachen Walkie-Talkies. Ihr Problem ist, dass sie unverschlüsselt arbeiten, man auch mal den Nachbarfunk reinkriegt und die Sprachqualität geringer ist, man also zuweilen nicht genau hören kann, was das Baby von sich gibt.
  • Digital funkende Babyphone sind zuverlässig und besser verständlich. Sie basieren aber meist auf der Technik DECT, die man auch von Telefon-Mobilteilen kennt. Die ist zwar sehr zuverlässig, doch zugleich gelten die Geräte als stärker und meist ununterbrochen strahlend.
  • Ganz modern sind Schnurlos-Telefone, die auch als Babyphone arbeiten können, oder Babyphone, die ein Videobild übertragen. Klingt toll, basiert aber meistens auf DECT-Funk. Babyphone-Apps basieren auf Handys in der Nähe – eher schlechter als besser.
  • Einige Babyphone senden über den Stromkreis des Haushalts: Der Sender speist über seinen Netzstecker das Signal in das Stromnetz ein, das auf der Gegenseite über den Netzstecker des Empfänger zum Geräusch umgewandelt wird. Das geht nicht in jedem Haushalt (abhängig von der installierten Elektrik), kann durch Hausgeräte gestört werden und erzwingt, dass das Babyphone in eine Steckdose eingesteckt sein muss.

Babyphone, die das Signal per Draht und damit strahlungsarm übertragen, sind heute praktisch nicht mehr zu finden, dabei wären sie aus gesundheitlicher Perspektive die einzig sinnvollen. Allerdings würden wohl auch die wenigsten den drahtlosen Komfort gegen 50 Meter Kabeltrommel tauschen.

Strahlungsarme Babyphones bei Ökotest: Angelcare, H+H, Philips

Ökotest-Testieger mit niedriger Strahlung: Angelcare Babyphon AC423-D
Strahlungsarmer Ökotest-Testieger: Angelcare Babyphon AC423-D (Foto: Angelcare)

Das Angelcare Babyphon AC423-D (Info) ging als strahlungsarmer Testsieger aus dem Test von Öko-Test 10/2014 hervor und erhielt als einziges ein „sehr gut“. Mit knapp 100 Euro ist es zwar teurer als viele andere Geräte, lässt sich aber mit Batterien betreiben und sendet weder im Dauerbetrieb noch mit gepulster Strahlung, sondern analog bei 864 MHz, dabei sind 8 Kanäle wählbar. Die Reichweitenkontrolle lässt sich deaktivieren. Beim Test von Öko-Test ergab die Messung, dass die Strahlungsstärke in Sendernähe nur gering erhöht ist. Die Empfindlichkeit des Mikrophons ist einstellbar. Die Reichweite gibt der Hersteller mit 250 Meter an: Öko-Test 10/2014 hatte an ihr nichts auszusetzen, Stiftung Warentest 5/2015 bemängelte sie hingegen und beklagte auch eine niedrige Klangqualität. Auf Amazon** sammelt das Gerät relativ gute Kritiken.

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Das H+H Babyrufgerät MBF 3333 (ca. 30 Euro) ist ein Babyphone mit „blauem Umweltengel“. Das Umweltzeichen Blauer Engel achtet bei Babyüberwachungsgeräten auf geringe niederfrequente und hochfrequente Strahlung (Kriterien als PDF) und untersagt gepulste Funksignale, darüber hinaus schreibt es niedrigen Energieverbrauch und schadstoffarmes Plastik vor. Wenig vertrauenswürdig finden wir, dass es seit Jahren das einzige Babyphone mit dem Umweltzeichen zu sein scheint (siehe hier). Auf Amazon** äußern sich Kunden allerdings sehr unzufrieden mit dem auffällig billigen Gerät.

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Das Philips Avent SCD501 (ca. 50 Euro, Info) schnitt als Testsieger in Stiftung Warentest 5/2015 ab und erhielt ein „gut“ (2,3). Der Test interessierte sich allerdings nicht allzu sehr für Strahlungswerte. Das Philips arbeitet zwar mit DECT, punktete aber mit geringem Stromverbrauch und solider Verarbeitung. Beim größeren DECT-Gerät Philips Avent ACD 603 (mit Videofunktion) bemängelte Öko-Test eine höhere Strahlung.

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Man sollte bei Babyphonen aber auch nicht hysterisch werden. Während Öko-Test 10/2014 beklagt, „einige Geräte [erzeugen] Strahlungsintensitäten, wie man sie im Umfeld von Mobilfunkmasten findet“, gab Stiftung Warentest 5/2015 an, alle Geräte befänden sich „unter den Grenzwerten“ des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und schloss Gesundheitsgefahren aus. Letztlich wissen wir aber noch zu wenig über die langfristigen Auswirkungen, weswegen auch das BfS eher zur Vorsicht rät.

Babyphones erzeugen elektromagnetische Felder

Viele Funktionen: Babyphone Philips Avent SCD501
Viele Funktionen: Babyphone Philips Avent SCD501 (Foto: Philips)

Elektrische Felder übertragen Energie, die nicht nur vom Empfänger sondern auch von menschlichen Körpern in der Nähe aufgenommen wird. Weil Babys und Kleinkinder sich noch in der Entwicklung befinden, geht man hier von einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern aus und sollte bei ihnen sowohl hochfrequente als auch niederfrequente Felder möglichst meiden.

Hochfrequente elektromagnetische Felder gehen zum Beispiel von DECT-Babyphonen aus, die mit gepulsten hochfrequenten Mikrowellen arbeiten. Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO hat solche Felder im Mai 2011 der Gruppe 2B der IARC-Skala zugeordnet: „möglicherweise krebserregend“. Viele Baby-Überwachungsgeräte agieren trotzdem sogar als Dauersender, wie zum Beispiel Öko-Test in der Ausgabe 10/2014 ermittelte: 12 der getesteten Geräte verwendeten gepulste elektromagnetische Strahlung, sechs davon im Dauerbetrieb.

Niederfrequente elektromagnetische Felder entstehen zum Beispiel im Umfeld der Steckdose, vor allem dann, wenn dort kein Schutzkontaktstecker zum Einsatz kommt, sondern ein einfacher Euro-Stecker (flache Bauweise, zwei Stifte). Schon 2002 stufte die WHO auch solche Felder als „möglicherweise krebserregend“ ein. Epidemiologische Studien geben laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Hinweise darauf, dass niederfrequente Felder möglicherweise zu einem erhöhten Leukämie-Risiko bei Kindern führen könnten. Nur im Batteriebetrieb treten niederfrequente elektromagnetische Felder in der Regel nicht auf.

Weniger Strahlung: Darauf solltest du achten

Blauer Umweltengel: H+H Babyrufgerät MBF 3333
Blauer Umweltengel: H+H Babyrufgerät MBF 3333 (Foto: H+H)

Verzichtet auf Babyphones, wann es geht. Wir sind ohnehin schon von Handymasten und WLAN-Strahlungsquellen umgeben, eine weitere Quelle macht es nicht besser. Zwangsläufig steht so ein Gerät ja in direkter Nähe des Babys, während sich die anderen Strahlungsquellen außerhalb der Wohnung befinden. Also: Wenn es geht, besser verzichten.

Platziert das Babyphone nicht in unmittelbarer Nähe des Kindes, sondern in einem Meter Entfernung. Je näher das Überwachungsgerät beim Baby steht, desto stärker die Strahlung, der es ausgesetzt ist. Natürlich funktioniert mit wachsender Entfernung irgendwann die Geräuscherkennung nicht mehr. Hier muss man eben einen guten Kompromiss finden.

Bevorzugt ein Babyphone ohne „DECT“ oder „gepulste Signale“. Leider ist keineswegs auf jedem Gerät außen klar erkennbar angegeben, wie es technisch arbeitet. Lasst es im Zweifel lieber stehen.

Bevorzugt analoge Babyüberwachungsgeräte. Die garantieren zwar nicht automatisch niedrige Strahlung, aber beim Test von Öko-Test 10/2014 zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit für weniger Strahlung dort größer ist.

Verzichtet auf Baby-Geräte mit „Reichweitenkontrolle“. Damit stellen Babyphone halbautomatisch sicher, dass sich der Empfänger (die Eltern) noch im Sendebereich des Kindes befinden; doch die Schattenseite ist, dass dabei das Babyphone immer sendet. Ermittle die Reichweite stattdessen selbst.

Sorgt beim Betrieb an der Netzsteckdose dafür, dass der Netzstecker sich möglichst weit vom Kind entfernt befindet, auch hier mindestens einen Meter. Das reduziert den Einfluss der niederfrequenten Felder der Steckdose.

Bevorzugt Babyphone, die sich mit Batterien betreiben lassen, etwa das Angelcare Babyphon AC423-D. Batterien sind zwar aus Umweltschutzgründen schlechter, vermeiden aber niederfrequente elektromagnetische Wechselfelder an der Netzsteckdose. Um das Umweltproblem der Batterien klein zu halten empfehlen sich mehrfach verwendbare Akkus, die zwar meist 10 mal teurer sind, aber bis zu 1000 Mal aufgeladen werden können.

Spezialfall Babyphone-App

Ein modische Neuerscheinung sind Apps zur Babyüberwachung. Klingt ja auch zu gut: einfach die Babyphone-App für ein paar Euro installieren (z.B. Babyphone 3G für iPhone**), schon hat man eine Videoüberwachung für wenig Geld und ohne Reichweitenlimit (weil per Mobilfunknetz übertragen).

Das Problem: Man legt nicht einfach nur ein auf möglichst geringe Emissionen optimiertes Babyphone ins Kinderzimmer, sondern ein ganz normales Smartphone. Die Überwachungs-Bilder und -Videos wandern außerdem durchs Internet und passieren irgendwelche Server, die gehackt werden könnten – sicher wollen nicht alle Eltern, dass Bildmaterial ihrer Kinder unkontrolliert durchs Internet geistert. Stiftung Warentest 5/2015 bemängelte außerdem, dass die Apps häufig Verbindungsabbrüche zeigen und fand sie daher als Ersatz „wenig empfehlenswert“.

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(9) Kommentare

  1. Für Android Smartphone Besitzer – also Eltern, nicht die Babies 😉 – empfehle ich eine vorübergehenden Test mit dem kostenlosen Tool WiFi Analyzer (farproc), Android Version ab 2.3, also auch für „alte“ Geräte verwendbar.

    Dort finden sich mehrere Testoptionen, das Tool ist im strengen Sinne für die Optimierung des WLAN Netzes gedacht, aber es geht gleichermaßen umgekehrt, um die Absenkung der Strahlungsbelastung:
    – Signalstärke in dB des Geräts visuell anzeigen, woher es kommt wie Nachbar Geräte
    – Anzeige als „Raumspektrum“ wie als analogen Zeigerausschlag
    – akustische Tonfolge im Abstand zum Gerät
    – Kanalauswertung, freier Kanal bedeutet weniger hohe Signalstärke nötig

    Mit diesem kostenlosen „Instrument“ kann man seine Wohnung begehen, vorhandene Geräte testen und ggf. neu positionieren bzw. einstellen (WLAN Router in deren Funkstrahlungswert, siehe Eco Mode), oder auch im Geschäft die Signalstärke eines eingeschalteten, funkenden Babyphones ausmessen. Da gibt es Unterschiede. Je niedriger der Signalwert, desto besser, solang die Funktion noch gewährleistet ist.

    Für DECT gibt es statt Babyphones auch normale Funktelefone mit der Funktion „Babyphone“, unser AVM Fritz!Fon C4 kann (unter Menüpunkt Komfortdienste) in 3 Stufen erkennen und ruft dann die einmal eingestellte bzw. manuell neu definierbare Rufnummer an. Das funktioniert selbstverständlich mit internen Nummern (definierbar in der Fritz!Box), die man auf einem zweiten kabelgebundenen oder Funktelefon sowie einem Handy (über die die Fritz!App Fon angebunden) umleitet.

    Konkret: C4 im Eco Funkmodus in akustischer Reichweite des Höropfers 😉 ablegen, ab einem Schwellenwert ruft es in Sekundenschnelle die gewünscht Rufnummer an.

    Verwendet man ein normales DECT Funktelefon, spart man sich das Babyphone. Wieder ein Gerät weniger. Ein Haushalt mit 1 Kind kommt dann mit 1 Funktelefon (Babyphone Sender) und 1 Handy (Empfänger) aus. Anrufe empfangen bzw. telefonieren bleibt möglich, nur aufpassen, dass der Babyphone Ruf durchgeleitet wird.

    Weiterer Vorteil: in dem Ladegerät steckend (stand-by) schaltet das Fritz!Fon DECT komplett ab, spart Strom und reduziert unnötige Funkstrahlung.

    Link zu AVM:
    http://avm.de/produkte/fritzfon/
    http://avm.de/produkte/fritzapps/fritzapp-fon/

    • Aus der Beschreibung vom Hersteller AVM:
      „Durch DECT Eco wird die DECT-Funkleistung vollständig abgeschaltet, sobald sich alle Schnurlostelefone im Bereitschaftszustand (Standby) befinden. Die Verbindung zu den Telefonen geht dabei jedoch nicht verloren. Kommt ein Anruf für ein Schnurlostelefon an, wird der Anruf am Telefon signalisiert und kann dort entgegengenommen werden.“

      Was passiert denn nun im (a) Babyphone Modus und zwar (b) in der Ladeschale?

      Anders gefragt: wer sendet das Signal (zum Aufwachen)?

      Wäre doch super, ein AVM C4 in der Ladeschale neben dem Baby, dann wäre DECT komplett abgeschaltet!

    • @Fox „Im Gegensatz zum Mobiltelefon welches quasi nur aus dem „Empfänger“ besteht, sprich ein einzelnes Endgerät welches sendet und empfängt, sind es beim Babyphone immer zwei Endgeräte. Der hochfrequente EMF-Dauersender direkt neben dem Baby und Kleinkind und das Empfangsteil immer in akustischer Reichweite der Eltern. Die Familie holt sich mit dem Babyphone – wie auch beim Schnurlostelefon (DECT) – den Sendemasten (Basisstation) und das Telefongerät (Mobilteil) direkt ins Haus und Wohnung.“
      Das muß man wirklich mehrmals lesen, bis man begreift was ihr damit meint und hätte wirklich besser erklärt werden können – Handy im Standby sendet nur alle paar Minuten ein kurzes Signal, DECT Telefon ECO sendet gar nicht (Basis und Mobilteil), DECT Telefon nicht ECO sendet dauernd (Basis und Mobilteil), Babyphone Sender (der beim Baby) sendet ebenfalls immer, Babyphone Empfänger sendet nicht.
      „der Kopf eines Kindes aufgrund der geringen Größe“ ???? kopfkratz
      „Künstlich verursachte DNA-Brüche, ausgelöst durch die Einwirkung elektromagnetischer Frequenzen, sollen möglichst vermieden werden. Grundsätzlich erkennt der gesunde Körper rechtzeitig beschädigte Zellen bzw. Krebszellen, dennoch sollte eine Förderung dieser Zellschädigung nicht gefördert werden.“
      dem DNA-Abbruch wird von der Wissenschaft widersprochen, da die Energie dafür nicht ausreicht.
      Meinem Verständnis nach, erzeugt der Körper bei der Zellproduktion immer wieder auch defekte Zellen, die durch das körpereigene Abwehrsystem eleminiert werden. Mobilfunkstrahlung stört das körpereigene Regelsystem und somit auch die Abwehr von defekten Zellen. Mobilfunkstrahlung macht keinen Krebs sondern stört den Körper bei der Selbstheilung.

    • Ich habe bei meinen Recherchen festgestellt, dass unter den Eltern, die sich mit Babyphones, den Angelcare-Matten oder Sproutling beschäftigen, dies ein durchaus wichtiges Thema ist.

      Heute achten so viele auf Gesundheit und eine gute Lebensweise. Strahlung durch technische Geräte ist dabei ein Punkt.

      Ich bin mir sicher, dass man bei Neugeborenen unbedingt vorsichtig sein muss und andere Wege einschlagen sollte. Als Beteiligter an der Entwicklung vom Tinolu Easy Armband (ww.tinolu.com) ist es mir wichtig, ein in sich geschlossenes System zu fertigen, welches ausreichenden Schutz bietet aber die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich hält. Auch Abschirmungsmaterialien sollten für alle Hersteller ein Thema sein.

      Liebe Grüße

      Marco

  2. Ich weiss nicht, was ich von einem (verlinkten Pronatur24) Artikel halten soll, der gleich zu Anfang einen fundamentalen Verständnisfehler enthält. Ein Mobiltelefon ist mitnichten „quasi nur ein Empfänger“, sondern natürlich auch ein Sender (schließlich kann man ja auch hineinsprechen…). Und zwar einer, der (im Telefonmodus) i.d.R. mit deutlich höherer Leistung sendet als ein DECT-Telefon.
    Es ist daher auch wenig hilfreich, immer die WHO-Einstufung von 2010 zu zitieren – auch sie bezieht sich auf Handystrahlung und zwar aus einer Zeit, als die Geräte noch mit erheblich mehr Leistung sendeten als heute und um Größenordnungen mehr als bei DECT oder WLAN.

  3. Es gibt mittlerweile sehr brauchbare Smartphone Apps, welche eine stabile Verbindung haben. Der große Vorteil dieser Apps im Bezug auf Strahlung ist die Nutzung des vorhandenen WLan-Netzes. Ist das Gerät beim Kind im Flugmodus nur mit WLan an, wird die Strahlung minimiert.
    In den meisten Wohnungen ist WLan vielfach durch mehrere Netze eh immer zugegen und damit ein aus meiner Sicht nahezu unvermeidbares Übel. Warum also diesen Umstand nicht nutzen? Natürlich sollte das Gerät trotzdem weit vom Kind weg sein um die gesendete Strahlung zu verringern, bei unserer App reicht es wenn das Gerät im Raum ist.

    Vorteil ist, es funktioniert überall. Bei Freunden mit WLan, über WiFi direct und auch im Kinderwagen draußen wenn es mal sein muss.

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