Beine rasieren: So klappt es glatt und nachhaltig

beine rasieren
Foto: CC0 / Pixabay / stokpic

Die Beine zu rasieren, gehört in den Sommermonaten bei vielen Frauen und Männern zum regelmäßigen Pflichtprogramm. Doch wie kann man nachhaltig seine Beine rasieren? Wir haben drei Ideen.

In den letzten Jahren kam von Influencer:innen immer mehr der Trend zur Selbstbestimmung auf, nicht mit dem gegenwärtigen Schönheitsideal gehen zu müssen. Stattdessen sollte es gesellschaftlich möglich sein, sich die Beine nicht zu rasieren und auch Beinhaare einfach wachsen zu lassen. 

  • Aus nachhaltiger Sicht, die Plastikmüll vermeiden will, ist dieser Trend zu begrüßen. Denn Einwegrasierer landen schnell im Müll, bei Mehrwegrasierern müssen die Klingen meist nach einigen Wochen ausgetauscht werden und Elektrorasierer verbrauchen einerseits bei der Herstellung viele Metall- und Energieressourcen und andererseits bei der Verwendung Strom.
  • Doch es steht außer Frage, dass es eine Geschmackssache ist, ob man sich mit unrasierten oder lieber mit glatten Beinen wohler fühlt. Wenn du eine nachhaltige Lösung für die Beinrasur finden möchtest, bist du hier richtig.

Wir stellen dir drei Möglichkeiten zum nachhaltigen Beinerasieren vor:

1. Beine rasieren mit dem Rasierhobel

Einweg- oder Systemrasierer machen viel Müll. Es gibt aber einige nachhaltige Alternativen für die Beinrasur.
Einweg- oder Systemrasierer machen viel Müll. Es gibt aber einige nachhaltige Alternativen für die Beinrasur.
(Foto: CC0 / Pixabay / kropekk_pl)

Der Name „Rasierhobel“ klingt zuerst abschreckend. Dabei ist es eine Rasiermethode, die schon seit über hundert Jahren besteht. Das Besondere an einem Rasierhobel ist, dass dieser vom Griff bis zur Klinge aus Edelstahl besteht. So kann ein Rasierhobel ein Leben lang halten.

Ein weiterer Vorteil des Rasierhobels: Die Klingen halten länger als die Klingen von Systemrasierern. Da sie nur aus Edelstahl bestehen, kannst du sie am Wertstoffhof deiner Gemeinde abgeben. Somit können sie recycelt werden und es entsteht weniger Müll.

Bei der Anwendung kannst du den Rasierhobel wie einen Einweg- oder Systemrasierer verwenden. Säubere und trockne ihn, nach dem Beine-Rasieren. So verhinderst du, dass er Rost bildet.

Kauftipps:

  • Einen Rasierhobel kannst du zum Beispiel im **Avocadostore kaufen.
  • Statt Duschgel oder anderen chemischen Produkten kannst du deine Beine mit einer Rasierseife einseifen, bevor du deine Beine rasierst. Auch sie findest du beispielsweise im **Avocadostore.

2. Beine rasieren mit einem Rasiermesser

Das Rasiermesser wirst du eher aus dem Barber-Shop kennen. Aber auch damit kannst du deine Beine vorsichtig rasieren.
Das Rasiermesser wirst du eher aus dem Barber-Shop kennen. Aber auch damit kannst du deine Beine vorsichtig rasieren.
(Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)

Vielleicht hast du schon in Barber-Shops ein Rasiermesser gesehen. Auch deine Beine kannst du mit einem Rasiermesser rasieren. Hier hast du einerseits einen großen Zero-Waste-Faktor, denn ein Rasiermesser hält wie ein Rasierhobel nahezu ein Leben lang. Andererseits braucht ein Rasiermesser sehr viel Fingerspitzengefühl und Übung, denn du kannst dich schnell mit der Klinge schneiden und verletzen.

Bei der Anwendung solltest du wie beim Rasierhobel auf deinen Beinen Schaum erzeugen. Die oben schon erwähnte nachhaltige Rasierseife kann dir dabei helfen. Mehr Infos und Tipps zum Rasieren mit Rasiermesser erhältst du hier: Mit Rasiermesser oder Rasierhobel: So gelingt die Zero-Waste-Rasur.

3. Beine rasieren mit Sugaring

Eine dritte Methode um nachhaltig und sanft deine Beine zu rasieren, ist Sugaring. Sie ähnelt der Wachsmethode, um unnötige Haare zu entfernen.

Mit Wasser, Zitronensaft und Zucker mischst du dir selbst eine Paste an. Diese Paste kannst du dann auf die Hautstellen geben, die du rasieren willst. Lass die Paste trocknen und ziehe sie dann ruckartig wie einen Kaltwachsstreifen in entgegengesetzter Richtung zum Haarwuchs ab.

Tipp: In einem weiteren Artikel zeigen wir dir, wie du Sugaring selber machen kannst.

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