Bart richtig rasieren: Anleitung und Tipps für eine nachhaltige Rasur

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Möchtest du deinen Bart rasieren, so gibt es einiges zu beachten. Wie du bei einer Nass- und Trockenrasur am besten vorgehst, verraten wir dir hier.

Was ist besser: Nass- oder Trockenrasur?

Möchtest du deinen Bart rasieren, so stehst du vor der Wahl: Nass- oder Trockenrasur. Für welche der beiden Methoden du dich entscheidest, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab.

Die Trockenrasur ist deutlich hautschonender und das Risiko für Rasurbrand nur sehr gering. Zudem musst du nicht alle paar Wochen neue Rasierklingen kaufen. Rasierst du deinen Bart mit einem Elektrorasierer, können allerdings Stoppeln auf der Haut zurückbleiben. Die Nassrasur ist gründlicher als die Trockenrasur und funktioniert ganz ohne Strom und Akku. Am besten probierst du beide Methoden einmal aus, um herauszufinden, welche dir am besten gefällt.

Bart rasieren: So funktioniert die Trockenrasur

Rasierst du deinen Bart mit einem Elektrorasierer, musst du nicht viel beachten. Mit den meisten Elektrorasierern erzielst du das beste Rasurergebnis, wenn deine Barthaare möglichst trocken sind. Es bietet sich daher an, deinen Bart zu rasieren, bevor du duschen gehst.

So rasierst du deinen Bart mit einem Elektrorasierer:

  1. Sollten deine Barthaare nass sein, dann tupfe sie mit einem Handtuch gründlich ab.
  2. Rasiere deinen Bart mit deinem Rasierapparat. Lasse den Rasierapparat dabei gleichmäßig und nur mit leichtem Druck über die Haut gleiten. Ziehe die Haut dabei nach Bedarf glatt.
  3. In welche Richtung du deinen Bart rasierst, ist nicht so wichtig: Die Scherkopfblätter sind so eingebaut, dass sie deine Haut in der Regel nicht verletzen können. Beachte außerdem die Herstellerhinweise in der mitgelieferten Bedienungsanleitung.
  4. Wasche die abrasierten Stoppeln gegebenenfalls mit etwas Wasser ab.
  5. Ein Aftershave brauchst du nach der Trockenrasur nicht. Leidest du unter trockener Haut, kannst du nach der Rasur eine Feuchtigkeitscreme auftragen.

Tipps: Rasurbrand ist nahezu ausgeschlossen, wenn du deinen Bart mit einem Elektrorasierer rasierst. Sollte es dennoch mal vorkommen, so kannst du mit einem Aloe-Vera-Gel den Schmerz lindern. Leidest du bei der Trockenrasur häufig unter Rasurbrand, so solltest du darüber nachdenken, deinen Rasierer auszutauschen, oder auf eine Nassrasur umzusteigen.

Umweltfreundlich rasieren: Schone die Umwelt, indem du dir einen hochwertigen Elektrorasierer zulegst, der nicht so schnell im Müll landet. Achte vor dem Kauf auf den Verbrauch und bringe defekte Rasierer zum Beispiel in ein Repair Café. Bevorzuge Modelle mit Netzteil gegenüber akkubetriebenen Rasierern. Denn oftmals kann man den Akku nicht austauschen. Erreicht er das Ende seiner Lebenszeit, so musst du den ganzen Rasierer entsorgen.

So rasierst du deinen Bart nass

Besonders umweltfreundlich: Bart rasieren mit Rasiermesser
Besonders umweltfreundlich: Bart rasieren mit Rasiermesser (Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Die Nassrasur ist etwas komplizierter als die Trockenrasur. Da du dir bei ihr schnell einen Rasurbrand einfangen kannst, solltest du immer mit Bedacht vorgehen. Für die Nassrasur ist es am besten, wenn deine Barthaare feucht sind. Rasiere deinen Bart daher am besten, nachdem du geduscht hast.

  1. Sollten deine Barthaare trocken sein, so befeuchte sie mit etwas Wasser.
  2. Trage gleichmäßig über deinen Bart verteilt eine dicke Schicht Rasierschaum auf. Hierfür kannst du einen Rasierpinsel (zum Beispiel von **Avocadostore) oder auch einfach deine Hände benutzen. Lasse den Rasierschaum für fünf Minuten einwirken, bevor du damit beginnst, deinen Bart zu rasieren.
  3. Gleite mit deinem Rasierer über deine Barthaare. Übe nur leichten Druck aus und rasiere deine Barthaare mit der Wuchsrichtung, um Rasurbrand vorzubeugen. Gehe nicht mehr als ein bis zweimal über jede Stelle, um die Haut nicht unnötig zu reizen.
  4. Spüle den restlichen Rasierschaum unter kaltem Wasser gründlich ab und trage bestenfalls ein Aftershave oder eine Feuchtigkeitscreme auf.

Tipps: Rasiere deinen Bart immer mit einer scharfen Rasierklinge und tausche diese auch regelmäßig aus. Je mehr du über eine Stelle rasieren musst, um alle Barthaare zu entfernen, desto höher ist das Risiko für Rasurbrand. Sollte es doch einmal vorkommen, so findest du in unserem Artikel zu Hausmitteln gegen Rasurbrand viele hilfreiche Tipps, um deine Schmerzen schnell zu lindern.

Umweltfreundlich rasieren: Der Umwelt zu liebe solltest du auf Einwegrasierer verzichten, da diese eine große Menge an unnötigem Abfall verursachen. Lege dir lieber einen hochwertigen Systemrasierer zu, bei dem du nur alle paar Wochen den Klingenkopf austauschen musst. Noch umweltfreundlicher sind Rasierhobel und Rasiermesser, die allerdings etwas schwieriger zu handhaben sind. Einen Rasierhobel mit Klingen und Holzgriff findest du zum Beispiel im **Avocadostore.

Mehr Informationen: Mit Rasiermesser oder Rasierhobel: So gelingt die Zero-Waste-Rasur

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