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Dein Hund starrt dich an? Das bedeutet es

Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013

Starrt dein Hund dich an, möchte er dir etwas mitteilen. Was genau, hängt von der jeweiligen Situation ab. Wir stellen dir die unterschiedlichen Ursachen vor, die hinter dem Verhalten deines Hundes stecken können.

Wenn dein Hund dich anstarrt, möchte er nur eines von dir: Aufmerksamkeit. Dabei können die Situationen, in denen der Vierbeiner dieses Verhalten an den Tag legt, ganz unterschiedlich sein. Wir klären dich auf, was im einzelnen Fall dahintersteckt.

Mein Hund starrt mich an: Das bedeutet es

Starrt dein Hund dich an, so fixiert er dich als seine feste Bezugsperson. Er sucht Augenkontakt und möchte sich bemerkbar machen. Nach Angaben von GEO steckt häufig eine der folgenden vier Ursachen hinter diesem Verhalten:

  • Verständigung: Starrt dein Hund dich an, kann dies der Verständigung dienen. Er kann damit ausdrücken, dass er sich nicht sicher ist, was du als Hundebesitzer:in von ihm möchtest. Versucht er deine Worte zu verstehen, wird er dich nicht nur anstarren, sondern auch den Kopf schiefhalten.
  • Erwartungshaltung: Hinter dem lieben und treuen Hundeblick steckt nicht selten eine Erwartungshaltung des Tieres. Meist ist diese mit der Hoffnung verbunden, etwas Leckeres zu essen ergattern zu können. Aber Vorsicht: Wer dem Betteln seines oder ihres Haustieres nachkommt, trainiert ihm dieses Verhalten schnell unbewusst an.
  • Zuneigung: Zum Teil kann der intensive Hundeblick auch dann auftauchen, wenn dein Haustier tiefenentspannt ist und all seine Bedürfnisse erfüllt sind. In diesem Fall möchte der Hund seine Liebe und tiefe Verbundenheit zu dir ausdrücken. Sicherlich freut er sich in diesem Moment ganz besonders über Streicheleinheiten.
  • Orientierung und Sicherheit: Das Anstarren von Seiten deines Vierbeiners kann auch die Suche nach Orientierung und Sicherheit bedeuten – so beispielsweise an neuen Orten, in ungewohnten Situationen oder im Kontakt mit unbekannten Hunden. Aber auch wenn dein Haustier sein Geschäft verrichtet, sucht es zum Teil den Blickkontakt zu dir. Während dieser schutzlosen Situation erwartet der Vierbeiner nämlich, dass du die Umgebung für ihn im Blick behältst und auf ihn achtgibst.

Sollte man Hunden in die Augen schauen?

Vermeide es möglichst, deinen Hund anzustarren.
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Starrt dein Hund dich an, stellt das keinen Grund zur Sorge dar. In der Regel möchte er sich einfach mitteilen. Doch wie ist das eigentlich andersherum? Solltest du als Frauchen oder Herrchen deinen Hund fixieren und anstarren? Die Antwort lautet ganz klar: Nein!

Laut dem SWR nehmen Hunde dein Starren nämlich schnell als Drohung, womöglich sogar als Kampfaufforderung wahr und reagieren unter Umständen mit aggressivem Verhalten, indem sie knurren, näher herankommen oder sich größer machen.

Im Kontakt mit ihren Artgenossen wenden sie dieses Verhalten nämlich oft an, um herauszufinden, wer der Stärkere ist. Etwas anderes ist es, wenn du deinen Hund ganz normal anschaust und dich freundlich mit ihm unterhältst. Dies kannst du ohne Bedenken tun.

Weiterlesen auf Utopia.de:

English version available: Why Is My Dog Staring at Me? Here’s What Experts Say It Means

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