Fair Fashion Shopfinder: faire Mode in deiner Nähe finden

Foto: CC0 Public Domain / Pixabay - bart jaillet

Läden mit fair und nachhaltig produzierter Kleidung führen die großen Shopping-Center selten, zugleich will nicht jeder alles in Webshops kaufen. Abhilfe bieten die folgenden Fair Fashion Shopfinder, mit denen du faire Mode ganz in deiner Nähe findest.

Wo finde ich Mode von Armedangels, Lanius, Hessnatur, bleed oder Living Crafts? Online ist das zumeist kein Problem, entweder sucht man direkt in den Online-Shops der Hersteller oder wird in einem grünen Mode-Shops fündig.

Doch wo finde ich zertifizierte Öko Modelabels in meiner Nähe, also offline?

Shopfinder: Fair Fashion Finder

Faire Mode mit hohen sozialen und ökologischen Standards schnell und einfach finden: Auf getchanged.net findest du über die Eingabe deines Ortes Läden in deiner Nähe, die faire Fashion verkaufen. Unterschiedliche Kriterien machen die Suche noch genauer, so kannst du nach Brands oder Stores suchen, nach Produktsegment (zum Beispiel Jeans, Kleider oder Schuhe) filtern und auswählen, ob du Produkte für Damen, Herren oder Kinder suchst.

Das Portal bietet noch mehr: So kann man seine Kleidertauschparty anmelden, die dann auf der seiteneigenen Karte angezeigt wird. Die dazugehörige App macht die Suche unterwegs noch bequemer.

Fair Fashion Finder von getchanged.net
Fair Fashion Finder (Screenshot: getchanged.net)

Hinter dem Portal steht der in der Schweiz eingetragene Verein Fair Fashion Network, der es sich zum Ziel gesetzt hat, modebewusste und kritische Konsumenten über das Thema Fair Fashion zu informieren. Stores können sich ab 20 Euro pro Jahr im Fair Fashion Finder eintragen lassen.

Treeday: nicht nur Mode

Treeday ist eine branchenübergreifende Plattform für Nachhaltigkeit und ein neuer Partner von Utopia. Treeday listet neben Branchen wie Kosmetik, Lebensmittel und Wohnen auch Fair Fashion auf. Der „Green Radar“ zeigt relevante Ergebnisse in der Umgebung an. Zusätzlich bewertet Treeday mit seinem „Treeday Index“ den Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens. Welche Maßnahmen dahinter stecken, kann man im Treeday Report nachlesen. Zusätzlich zeigt Treeday an, was man mit seinem Konsum bewirkt. So spare beispielsweise ein veganes Mittagessen so viel CO2 ein wie 24 Bäume an einem Tag wieder abbauen müssten. Treeday gibt es als App und auch bei uns, auf utopia.de:

TheLabelFinder

Online suchen, lokal kaufen: Gib ein, welche Modemarke du in deiner Umgebung suchst und TheLabelFinder zeigt dir, in welchem Geschäft du fündig wirst. Dabei listet die Seite nicht nur faire Mode, sondern auch konventionelle Stores und Brands auf. Mit mehr als 18.000 gelisteten Marken und 117.000 aufgeführten Modegeschäften ist die Seite laut eigener Aussage die größte internationale Fashion Suchmaschine.

Ein Plus: TheLabelFinder zeigt zudem aktuelle Aktionen in den Geschäften an, etwa Schlussverkäufe oder Events. Hinzu gibt es kurze Infotexte über die jeweiligen Marken.

Fair Fashion: Warum faire Mode?

Ökologische und faire Modelabels machen nicht nur schicke Kleidung, sondern übernehmen auch Verantwortung: für die Arbeiter, die ihre Mode herstellen und für die Umwelt. So wird vor allem Bio-Baumwolle verwendet und in allen Produktionsschritten deutlich weniger Chemie eingesetzt. Gefärbt wird mit umweltverträglichen Farben und es kommen alternative Rohstoffe wie Bio-Leinen, Kork, Hanf oder Algen zum Einsatz.

Mehr zum Thema faire Mode und Slow Fashion:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(7) Kommentare

  1. Gibt es irgendwo , irgendein Öko-Modelabel , daß Damengröße 56/28 führt ? Oder muß ich jetzt im Alter (60) „nackt“ 😉 herumlaufen ?! Vielen ,lieben Dank

  2. Meine kurze Recherche hat ergeben: Bei Ulla Popken (Linie: Pure) gibt es einige echt schöne Teile in Großen Größen mit GOTS-Zertifizierung.
    Vivanda bietet bis Gr. 52/54 einige Kleidungsstücke an, Waschbär bis Gr. 52, Gudrun Sjöden bis XXL, wobei dort nicht alles zertifiziert ist.
    Dann noch bei Hirmer Outfitters of Change, aber das scheint „nur“ Bio-Anbau zu sein, ein richtiges Siegel kann ich auf den ersten Blick nicht finden. Ähnliches gilt auch für C&A.

  3. Ansonsten einfach mal bei (karitativen) Second-Hand-Shops schauen. Mir als zarte Person ist aufgefallen, dass es dort viel mehr Sachen in Großen Größen gibt als für die mädchenhaft Gebauten. 😉
    Online könntest du sicher auch bei Kleiderkreisel, Kleiderkorb, Upub o.A. fündig werden.