Geranien-Pflege: Das musst du bei der beliebten Balkonpflanze beachten

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Foto: CC0 / Pixabay / RitaE

Die Geranien-Pflege ist mit wenig Aufwand verbunden, denn die Blumen sind robust und pflegeleicht. Was du trotzdem beachten solltest, liest du hier.

Geranien zählen zu den beliebtesten Balkonpflanzen und Kübelpflanzen. Das liegt vor allem daran, dass sie von Frühling an bis in den späten Herbst hinein unermüdlich blühen. Die robusten Blumen gibt es in Rosa-, Pink-, Rot- und Violetttönen und in weiß. Mittlerweile kannst du sogar zweifarbige Exemplare kaufen.

Allerdings sind Geranien nicht besonders beliebt bei Bienen. Ihre gefüllten Blüten lassen die Bienen nicht an die Pollen heran kommen. So sind sie als Nahrungsquelle nutzlos. Jedoch gibt es mittlerweile Geraniensorten, die nur einfach oder halb gefüllt sind. Auch sie sind nicht die unbedingt die erste Wahl der Bienen, aber durch ihre lange Blütezeit, werden sie dann im Spätsommer und Herbst doch gerne angeflogen.

Geranien blühen also nicht nur lange, sondern sind auch sehr pflegeleicht. Was du bei der Pflege deiner Geranien beachten musst, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Geranien-Pflege: Gießen und düngen

Als Pflanzen für pralle Sonne eignen sich Geranien besonders für den sonnigen Südbalkon. Wichtig ist, dass du sie regelmäßig gießt. Sie benötigen viel Wasser, mögen allerdings keine Staunässe. Gieße die Pflanzen am besten morgens oder abends und lasse die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Tipp: Falls die Geranien in Blumentöpfen stehen, sollten diese Abflusslöcher haben. Eine Drainage-Schicht empfiehlt sich ebenfalls (zum Beispiel aus Blähton).

Geranien gehören zu den sogenannten Starkzehrern und benötigen viele Nährstoffe. Du kannst sie zur Hauptwachstumszeit von Frühling bis Hochsommer wöchentlich düngen. Gib dazu einfach die empfohlene Menge Dünger mit ins Gießwasser.

Wenn du mehr Infos zum Thema Dünger benötigst, kannst du hier weiterlesen:

Geranien pflegen: Ausputzen nicht vergessen

In Balkonkästen machen sich Geranien besonders gut.
In Balkonkästen machen sich Geranien besonders gut. (Foto: CC0 / Pixabay / manfredrichter)

Zur Geranien-Pflege gehört auch, die Pflanzen regelmäßig auszuputzen. Dazu entfernst du verwelkte Blüten und abgestorbene Blätter mit den Händen. Wichtig: Diesen Schritt solltest du auf keinen Fall vergessen. Abgestorbene Pflanzenteile erhöhen das Risiko, dass die Pflanze schimmelt oder sich mit einer Krankheit infiziert.

Tipp: Den Pflanzenabfall entsorgst du über deinen Bio-Müll oder kompostierst ihn.

Krankheiten und Schädlinge sind bei Geranien eher selten. Sollte dir trotzdem einmal ein Befall auffallen, pflege deine Geranien mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel.

Geranien im Winter pflegen

Wie du Geranien richtig überwinterst, liest du hier: Geranien überwintern: die besten Tipps bei Frost.

Tipp: Wenn es auf den Herbst zugeht, werden die Blüten langsam weniger. Du kannst die Blütenbildung jedoch anregen, indem du die Geranien zurückschneidest, regelmäßig putzt und düngst.

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