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Gewitter: Mit dieser Regel kannst du die Entfernung berechnen

Foto: CC0 / Pixabay / BrinWeins

Um herauszufinden, wie nah ein Gewitter ist, hilft eine einfache Rechenformel. So weißt du, wann dir Blitz und Donner bedrohlich nah kommen können.

So berchnest du die Entfernung des Gewitters

Dunkle Wolken am Himmel und ein entferntes Blitzen am Horizont, kurz danach ein lauter Donnerhall. Gerade wenn du dich draußen aufhältst, ist es gut zu wissen, wie weit das Gewitter entfernt ist. Um das zu berechnen, brauchst du nur auf Blitz und Donner achten:

  • Sobald du den Blitz am Himmel siehst, zähle die Sekunden, bis du den Donner hörst.
  • Diesen zeitlichen Abstand multiplizierst du mit 343,2 – das ist die Schallgeschwindigkeit bei einer Temperatur von circa 20 Grad. Da Schall langsamer als Licht ist, siehst du den Blitz, bevor der Donner zu hören ist.
  • Das Ergebnis teilst du dann durch 1000 – so erhältst du die ungefähre Entfernung in Kilometern.

Die Berechnung könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Ein Abstand von acht Sekunden mal 343,2 ergibt 2745,60. Geteilt durch 1000, sind das 2,74. Du kannst also davon ausgehen, dass das Gewitter etwa 2,5 bis 3 Kilometer von dir entfernt ist.
  • Genauer wird der ermittelte Wert, wenn du die Berechnung mehrfach durchführst und dann den Mittelwert bestimmst.

Potenziell gefährlich ist ein Gewitter, das im Radius von 1,5 Kilometern um dich herum ist. In diesem Fall liegen zwischen Blitz und Donner weniger als fünf Sekunden.

Was passiert eigentlich bei einem Gewitter?

Gewitter entstehen wenn heiße und kalte Luft aufeinandertreffen (Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013)

Bei Hitze im Sommer erwärmt sich die feuchte Luft über der Erde und steigt nach oben. Dort trifft sie auf kühle Luft und es bilden sich dunkle Wolken, in denen heftige Auf- und Abwinde entstehen. Wassertropfen reiben sich aneinander und laden sich elektrisch auf. Die so entstehende Spannung entlädt sich in einem Blitz. Da durch eine enorme Hitze entsteht, dehnt sich die Luft zu einem gewaltigen Knall aus – dem Donner.

Durch die Erwärmung der Atmosphäre könnte es in Zukunft zu noch mehr und heftigeren Gewittern kommen. Umso wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie halten. Heftige Unwetter können also durch unseren hohen CO2-Verbrauch zumindest teilweise auch „menschgemacht“ sein. Ein Grund mehr, unseren Lebensstil zu überdenken.

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