Kirschkernkissen selber machen in der Kirschensaison

Foto: CC0/pixabay/StockSnap

Kirschen haben gerade Saison. Aber was tun mit den viele Kernen? Anstatt sie in den Müll zu werfen, probiere doch einmal ein Kirschkernkissen selber zu machen? Wir zeigen dir, wie das geht.

Kirschkerne in der Kirschensaison sammeln und zu Weihnachten in Form von Kirschkernkissen verschenken
Kirschkerne in der Kirschensaison sammeln und zu Weihnachten in Form von Kirschkernkissen verschenken
(Foto: congerdesign)

Kirschkernkissen sind etwas Herrliches. Im Herd oder der Mikrowelle erhitzt, spenden sie angenehme Wärme und lindern Bauchschmerzen sowie Verspannungen. In den Kühlschrank gelegt, können sie auch zum Kühlen von Beulen und Insektenstichen verwendet werden. Dank ihrer nachhaltigen, natürlichen Bestandteile sind sie außerdem eine gute plastikfreie Alternative zu Wärmflaschen und Coolpacks. Und das beste: Du kannst dir dein eigenes Kirschkernkissen ganz einfach selber machen.

Kirschkernkissen selber machen – das brauchst du dafür

Stoffreste, Nadel und Faden, mehr brauchst du nicht, damit du dein Kirschkernkissen selber machen kannst
Stoffreste, Nadel und Faden, mehr brauchst du nicht, damit du dein Kirschkernkissen selber machen kannst
(Foto: (CC0/pixabay/zsuzstot)

Die einzige Herausforderung bei den Materialien für ein Kirschkernkissen besteht darin, die Kerne nicht für Kirschkern-Weitspucken zu „verschwenden“.

Du brauchst:

  • reinen Baumwollstoff in gewünschter Größe. Hier eignen sich alte Stoffreste oder Kissenhüllen besonders gut. Aber auch ein alter Waschhandschuh oder ein Hemdsärmel können so geupcyclet werden.
  • Kirschkerne, zwischen 300 und 500 Gramm. Du sammelst sie ganz einfach im Sommer, wenn Kirschen Saison haben. Nach dem Essen die gesammelten Kerne in einem Topf zehn Minuten kochen, um das restliche Fruchtfleisch zun entfernen. Anschließend im Backrohr für eine Stunde bei 90° C erhitzen, damit sie gut durchtrocknen und nicht zu schimmeln beginnen. Außerdem werden dabei „blinde Passagiere“ abgetötet.
  • eine Nadel oder Nähmaschine
  • Garn
  • Schere

Selbstgemachtes Kirschkernkissen nähen – eine Anleitung

  1. Zunächst schneidest du deinen Stoff zurecht. Die gewünschte Größe bleibt dir überlassen, 20 x 30 Zentimeter sind zum Beispiel ein angenehmes Format. Du kannst aber auch einen Teller als Schablone nehmen und dir ein rundes Kirschkernkissen nähen. Wofür du dich auch immer entscheidest – du brauchst zwei Stück Stoff in derselben Größe.
  2. Als nächstes werden die beiden ausgeschnittenen Stoffteile exakt aufeinander gelegt und an drei Seiten – mit einer Nahtzugabe von zwei Zentimetern – zusammengenäht. Die Nahtzugabe ist wichtig, damit genügend Stoff übrig ist und das Kissen sich nicht auftrennt. Hast du dich für ein rundes Kissen entschieden, dann lasse einfach eine Stelle von zehn Zentimetern offen. Es muss auf jeden Fall eine Öffnung bleiben, die groß genug ist, um die Kirschkerne einfüllen zu können.
  3. Bevor du das Kissen zunähst, kommen die Kerne hinein. Fülle es einfach bis zur Hälfte voll und nähe es von außen zu.
  4. Fertig! Nun ist dein Kirschkernkissen einsatzbereit.

Tipp: Im Sommer viele Kirschen essen, Kerne sammeln – und zu Weihnachten selbst gemachte Kirschkernkissen verschenken!

Das Kirschkernkissen richtig erwärmen

Das Kirschkernkissen kann sowohl in der Mikrowelle, dem Backofen oder aber auch auf dem Heizkörper aufgewärmt werden. Am schnellsten geht es in der Mikrowelle. Bei maximal 600 Watt oder der niedrigsten Stufe braucht es hier nur ein bis zwei Minuten. Im Backrohr kann – wenn es sich ergibt – die Restwärme genutzt werden; sonst dauert es hier ungefähr zehn Minuten bei 90° C und kostet deutlich mehr Energie. Die meiste Zeit braucht es auf dem Heizkörper.

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