Lavendel: Pflanzen und pflegen – die besten Tipps

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Lavendel ist ein wahrer Alleskönner: Er verströmt einen angenehmen Duft, ist ein Heilmittel und Insektenschreck. Worauf du beim Anpflanzen, Zurückschneiden und der Pflegen von Lavendel achten musst.

Selbst gepflanzter Lavendel braucht Pflege

Viele denken bei Lavendel an Bilder aus der Provence mit endlosen Lavendelfeldern. Ursprünglich stammt die Pflanze auch aus dem Mittelmeerraum, wo sie heute wegen ihrem aromatischen Duft speziell für die Parfümbranche angebaut wird.

Lavendel riecht nicht nur gut und sieht gut aus, sondern hat auch viele andere positive Eigenschaften: Als altbewährte Heilpflanze wirkt Lavendel keimtötend, entkrampfend, entspannend und schmerzstillend. Auch auf den Blutdruck kann Lavendel eine positive Wirkung haben. Außerdem lockt der Duft Bienen und Schmetterlinge an, hält jedoch Mücken, Blattläuse und Motten fern.

Lavendel kann 30 bis 60 Zentimeter hoch und bis zu 30 Jahre alt werden, wenn man ihn richtig pflegt und von Zeit zu Zeit zuschneidet. Wir zeigen dir, wie das geht und worauf du achten musst.

Lavendel anpflanzen

  • Standort und Boden: An sich ist Lavendel relativ anspruchslos. Ideal ist ein sonniges, windgeschütztes Plätzchen mit leicht sandigem und nährstoffarmem Boden. Da Lavendel kältere Temperaturen nicht gut verträgt, ist ein Platz in der Nähe der Hauswand von Vorteil, da diese im Winter Wärme abgibt.
  • Kübel oder Garten: Lavendel kann sowohl im Kübel als auch direkt im Garten eingepflanzt werden (oder auch in einem Holzwürfel, z.B. im „Ecocube“ bei ** Avocadostore)
  • Samen vorziehen: Samen solltest du im Frühling vorziehen. Ab Mai, wenn der letzte Frost vorbei ist, kannst du sie dann im Garten einpflanzen. Im Handel findest du auch vorgezogene Jungpflanzen, die sind allerdings etwas teurer.
  • Abstand: Pro Meter sollten nicht mehr als vier bis sechs Pflänzchen eingesetzt werden.
  • Frost: Es gibt nur wenige wirklich winterharte Sorten – wie etwa der „Echte Lavendel“. Am besten kaufst du also gleich eine winterharte Sorte, vor allem wenn der Lavendel in den Garten soll. Ansonsten musst du die Pflanze über den Winter in einen Kübel  umpflanzen und an einem trockenen, halbschattigen Ort lagern.

Pflanzenpflege ist einfach: Kaum Dünger, selten Gießen

Lavendel ist eine äußerst genügsame Pflanze, für die man keinen grünen Daumen braucht.

  • Düngen: Lavendel braucht eigentlich kaum Dünger – wenn du doch welchen einsetzen willst, achte darauf nur stickstoffarmen Dünger zu verwenden.
  • Gießen: Kurzfristige Trockenheit stört Lavendel genau so wenig wie starke Feuchtigkeit, solange das Wasser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Prinzipiell braucht Lavendel eher wenig Wasser.
  • Schädlinge: Dank des aromatischen Dufts kommen Blattläuse und andere Schädlinge automatisch nicht zu nahe.
  • Krankheiten: Lavendel ist allgemein nicht sehr anfällig für Krankheiten. Problematisch wird es nur, wenn sich Wasser staut. Dann können die Wurzeln der Pflanze faulen, wodurch der Lavendel anfällig für Pilze wird. Ein Pilzbefall zeigt sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Blättern.

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(2) Kommentare

  1. Lavendel steht z.Zt. voll in Blüte, wer Lavendel vermehren möchte einfach die Abschnitte ohne Blüten vom Rückschnitt im späten Herbst in die Erde stecken, fertig.
    Lavendel und Damaskus Rosen sind tolle Nachbarn und ergänzen sich.

  2. Diese Form der Vermehrung geht auch jetzt noch.
    Bzw. ich habe meinen Lavendel im Frühling geschnitten (im Herbst macht man das ja eigentlich nicht) und die Abschnitte sind gut angewachsen.

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