Lavendel: Pflanzen und pflegen – die besten Tipps

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Lavendel verströmt einen angenehmen Duft, ist ein Heilmittel und Insektenschreck. Worauf du beim Pflanzen und Pflegen von Lavendel achten musst, erfährst du hier.

Ursprünglich stammt Lavendel aus dem Mittelmeerraum, wo sie heute wegen ihrem aromatischen Duft speziell für die Parfümbranche angebaut wird.

Lavendel riecht nicht nur gut und sieht gut aus, sondern hat auch viele andere positive Eigenschaften: Ihr Duft lockt Bienen und Schmetterlinge an, die sie mit Nektar und Pollen versorgt. Aber er hält Mücken, Blattläuse und Motten fern.

Lavendel kann 30 bis 60 Zentimeter hoch und bis zu 30 Jahre alt werden, wenn du ihn richtig pflegst und von Zeit zu Zeit beschneidest. Wir zeigen dir, wie das geht und worauf du achten musst.

Lavendel anpflanzen

Lavendel eignet sich gut als Kübelpflanze.
Lavendel eignet sich gut als Kübelpflanze. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)
  • Standort und Boden: Lavendel ist anspruchslos. Ideal ist ein sonniges, windgeschütztes Plätzchen mit leicht sandigem und nährstoffarmem Boden. Da Lavendel kältere Temperaturen nicht gut verträgt, ist ein Platz in der Nähe einer Hauswand von Vorteil, da diese im Winter Wärme abgibt.
  • Kübel oder Garten: Lavendel kann sowohl im Kübel als auch direkt im Garten eingepflanzt werden (oder auch in einem Holzwürfel, z.B. im „Ecocube“ bei ** Avocadostore).
  • Samen vorziehen: Samen solltest du im Frühling vorziehen. Ab Mai, wenn der letzte Frost vorbei ist, kannst du sie dann im Garten einpflanzen. Im Handel findest du auch vorgezogene Jungpflanzen.
  • Abstand: Auf einen Meter sollten nicht mehr als vier bis sechs Pflänzchen eingesetzt werden.
  • Frost: Es gibt nur wenige wirklich winterharte Sorten – wie etwa der „Echte Lavendel“. Am besten kaufst du also gleich eine winterharte Sorte, vor allem wenn der Lavendel in den Garten soll. Im Winter musst du den Wurzelballen dann mit Rindenmulch oder Tannenzweigen abdecken.

Lavendel pflegen: Kaum Dünger, selten Gießen

Von Bienen geliebt, von Blattläusen und Motten gemieden.
Von Bienen geliebt, von Blattläusen und Motten gemieden. (Foto: CC0 / Pixabay / pasja1000)

Lavendel ist eine äußerst genügsame Pflanze, für die du keinen grünen Daumen brauchst.

  • Dünger: Lavendel braucht eigentlich kaum Dünger – wenn du doch welchen einsetzen willst, achte darauf nur stickstoffarmen Dünger zu verwenden.
  • Gießen: Kurzfristige Trockenheit stört Lavendel genau so wenig wie starke Feuchtigkeit, solange das Wasser ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet. Prinzipiell braucht Lavendel eher wenig Wasser.
  • Schädlinge: Dank des aromatischen Dufts kommen ihm Blattläuse und andere Schädlinge automatisch nicht zu nahe.
  • Krankheiten: Lavendel ist allgemein nicht sehr anfällig für Krankheiten. Problematisch wird es nur, wenn sich Wasser staut. Dann können die Wurzeln der Pflanze faulen, wodurch der Lavendel anfällig für Pilze wird. Ein Pilzbefall zeigt sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Blättern.

Weiterlesen auf Utopia.de:

English Version Available: Lavender: How to Plant and Care for the Herb

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(2) Kommentare

  1. Lavendel steht z.Zt. voll in Blüte, wer Lavendel vermehren möchte einfach die Abschnitte ohne Blüten vom Rückschnitt im späten Herbst in die Erde stecken, fertig.
    Lavendel und Damaskus Rosen sind tolle Nachbarn und ergänzen sich.

  2. Diese Form der Vermehrung geht auch jetzt noch.
    Bzw. ich habe meinen Lavendel im Frühling geschnitten (im Herbst macht man das ja eigentlich nicht) und die Abschnitte sind gut angewachsen.