Pfannen kaufen – wie findet man die Richtige?

Foto: Nordreisender / photocase.com

Wer brät und brutzelt, steht vor der Qual der Wahl: Welche Pfanne ist geeignet? Tut es auch eine billige vom Discounter? Wann Eisen, wann Beschichtung? Wie steht es um die Nachhaltigkeit?

Die Pfannen, die Aldi, Lidl und Co. für 9,99 oder 14,99 Euro in ihren Krabbeltischen anbieten, sind ihr Geld wert. Mehr aber auch nicht. Kommen die Produkte aus China, werden sie wahrscheinlich unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Auch sind billige Pfannen oft zu leicht, so dass sich der Boden in kurzer Zeit wölbt oder die Temperatur beim Braten nicht hält. Bei Pfannen mit Beschichtung geht diese oft schnell kaputt.

Weil Discounter-Pfannen billig sind, kann man sie schnell durch neue „Schnäppchen“ ersetzen. Das schadet der Umwelt, denn die verwendeten Materialien sind nicht einfach recycelbar – vor allem nicht bei beschichteten Pfannen. Nachhaltiger ist es also, eine wertige Pfanne zu kaufen. Gute Pfannen bleiben lange plan. Das spart Energie, weil sie dann sauber auf der Herdplatte aufliegen. Unbeschichtete Pfannen halten länger als beschichtete. Bei pfleglicher Behandlung bereiten sie Jahrzehnte lang Freude und sind dann unterm Strich meist preiswerter als Billigmodelle.

Pfannen kaufen: Das richtige Material

Das Material der Pfanne bestimmt wichtige Eigenschaften wie das Gewicht und damit die Handhabbarkeit, hat aber auch Folgen für die Nachhaltigkeit.

Eisenpfannen

Eisenpfannen können gut mit Wärmeschwankungen umgehen und speichern viel Hitze; sie bleiben noch dann heiß, wenn man viel Bratgut in die Pfanne hineingibt. Wenn man sie nicht mit Spülmittel reinigt, sondern nur mit Wasser, entwickeln sie nach und nach eine charakteristische, dunkle Patina, durch die Bratkartoffeln oder auch Fleischgerichte gut gelingen. Viele Eisenpfannen haben einen Griff, der entweder aus Holz statt aus Plastik ist – oder aus keinem der beiden Materialien und sich somit auch im Backofen verwenden lässt.

Eisenpfanne von Manufactum
Eisenpfanne von Manufactum (Foto: Manufactum)

Eisenpfannen haben auch Nachteile: Sie sind sehr schwer und damit nicht leicht zu handhaben. Sie erwärmen sich nur langsam, kühlen dafür auch weniger schnell ab. Empfindliche Gerichte gelingen darin nicht, Fisch geht häufig kaputt, meist klebt irgendetwas an (was bei Bratkartoffeln aber für den gewissen Rösteffekt sorgt). Eigentlich gehört in jede Küche eine gute Eisenpfanne, denn sie sind unverwüstlich, langlebig und damit im Vergleich besonders nachhaltig.

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Edelstahlpfannen

Pfannen aus Edelstahl lassen sich problemlos hoch erhitzen und eignen sich daher gut für Fleisch oder Gemüse, das scharf angebraten werden muss. Allerdings benötigt man hier, wie bei der Eisenpfanne, meist mehr Öl als etwa bei einer Antihaft-Pfanne. Edelstahlpfannen sind ähnlich robust wie Eisenpfannen, aber etwas leichter. Sie bestehen meist nicht vollständig aus Edelstahl, oft haben sie innen einen Boden aus Kupfer oder Aluminium.

Edelstahl kann in Einzelfällen ein Problem für Menschen mit Nickel-Allergien sein. Es gibt allerdings auch Edelstahlpfannen mit Beschichtung. Solche Pfannenbeschichtungen aus Keramik und Emaille sind natürlich aufwendiger herzustellen und machen die Pfanne weniger haltbar. Sie wird damit am Ende auch weniger nachhaltig. Im Zweifel ist die Eisenpfanne also die bessere Wahl.

Aluminiumpfannen / beschichtete Antihaft-Pfannen

Beschichtete Pfannen bestehen meist aus Aluminium. Das Aluminium leitet die Hitze gut und gleichmäßig, das macht die Pfannen besonders leicht. Die Beschichtung sorgt dafür, dass nichts anklebt, deswegen gehören sie zu den beliebtesten Pfannen. Empfindliche Speisen wie Fisch lassen sich darin am besten zubereiten. Gemüse, Eierspeisen oder Pfannkuchen gelingen auch ohne viel Fett in der Antihaft-Pfanne.

Greenpan: Keramik statt PTFE-Beschichtung
Greenpan: Keramik statt PTFE-Beschichtung (Foto: Greenpan)

Für Steaks und oder scharf anzubratende Gerichte eignen sich diese Pfannen nicht. Erstens dürfen sie nicht zu heiß werden: Das liegt an der Beschichtung, die meist aus Kunststoff, seltener aus Keramik besteht und die sich ab bestimmten Temperaturen auflöst (mehr dazu weiter unten). Zweitens speichern sie Wärme nicht gut – gibt man zu viel Bratgut in die Pfanne, kühlt sich diese bereits merklich ab.

Antihaft-beschichtete Aluminium-Pfannen sind am aufwendigsten zu produzieren: Erstens wird Aluminium mit hohem energetischen Aufwand und viel Umweltverschmutzung gewonnen (siehe Wie schädlich ist Alu?). Zweitens ist es für den Hersteller die Beschichtung aufzutragen ebenfalls schwer, teuer und aufwändig. Zugleich haben diese beliebten Pfannen die geringste Lebenszeit und dürfen daher als am wenigsten nachhaltig gelten.

Kupferpfannen

Kupfer ist extrem wärmeleitfähig und aufgrund der Materialeigenschaften können Pfannen aus Kupfer dünnwandig und daher leicht gebaut werden. Kupferpfannen sehen gut aus, erwärmen sich schnell und kühlen schnell wieder ab – auf einem Gasherd gewähren sie mehr Kontrolle über den Garvorgang.

Für einen Induktionsherd sind reine Kupferpfannen meist nicht geeignet, es gibt aber Modelle mit speziellen Böden, die man auch dort nutzen kann. Normalerweise sind Kupferpfannen innen beschichtet (Zinn, Edelstahl, Keramik, auch PTFE), entsprechend sind diese Pfannen aufwendig in der Produktion, ergo weniger nachhaltig. Kupfer ist ein Schwermetall: Säurehaltige Lebensmittel sollte man nicht in reinem Kupfer zubereiten. Kupfergeschirr ist oft schwer zu pflegen.

Pfannen mit Antihaft-Beschichtung

Nur Eisenpfannen und meistens auch Edelstahlpfannen sind nicht innen beschichtet. Viele Nutzer wollen aber eine Beschichtung, etwa um weniger Öl verwenden zu müssen und damit nichts anklebt oder anbrennt. Aber man sollte sich das sehr genau überlegen, denn besonders nachhaltig ist das nicht.

PTFE: die Antihaft-Beschichtung aus Kunststoff

Gängige Antihaft-Beschichtungen arbeiten mit Polytetrafluorethylen (PTFE). Dieser Kunststoff ist extrem reaktionsträge und besitzt außerdem die Eigenschaft, das so gut wie nichts an ihm haftet. Funktioniert hervorragend, doch PTFE hat den Nachteil, dass es bei hohen Temperaturen (ab etwa 200 Grad) instabil wird und ab etwa 320 Grad giftige Dämpfe freisetzt. Oft ist zu hören, dass PTFE Krebs begünstigen würde, was wohl auf die früher für PTFE verwendete Perfluoroctansäure (PFOA) zurückzuführen ist – heute werden PTFE-Beschichtungen meist ausdrücklich als PFOA-frei beworben.

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) sieht bei PTFE-Beschichtungen keine gesundheitliche Gefahr, solange man Pfannen nicht zu lange ohne den zu bratenden Inhalt erhitzt. Allerdings erzeugt PTFE schon bei der Produktion allerlei problematische Stoffe. Auch müssen die Pfannen mit Hilfe eines extrem aufwendigen Prozesses aufgeraut werden, damit die nicht haftende Beschichtung eben dennoch auf der Pfanne verbleibt. Problematisch ist auch, dass PTFE-Antihaft-Pfannen eben in der Praxis oft nur ein, zwei Jahre halten und schwer zu recyceln sind (es gibt hier aber Fortschritte).

Keramik-Pfanne: die andere Antihaft-Beschichtung

Der Markt bietet einige Antihaft-Alternativen zu PTFE, zum Beispiel Keramik-Pfannen wie GreenPan oder WMF Ceradur. Vorsicht ist nur insofern geboten, als heute PTFE (Polytetrafluorethylen) besser untersucht ist als seine Alternativen.

Allerdings lohnt sich ein Blick auf Bewertungen in einschlägigen Portalen und Shopsystemen. Etliche Keramik-Pfannen verlieren offenbar nach einem halben Jahr ihre abweisende Wirkung. Auch hier gilt also: die unbeschichtete Pfanne wird mit weniger Aufwand gemacht.

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Nachhaltigere Pfannen

Wer sich auf die Suche nach konkreten Beispielen für nachhaltigere Pfannen macht, der findet nicht viel. Einige Versuche, bessere Pfannen zu machen, haben wir aber aufgespürt.

Gußeiserne Pfannen von Le Creuset

Gelten als langlebig: Le Creuset Pfannen
Gelten als langlebig: Le Creuset Pfannen (Foto: Le Creuset)

Eine bekannte Marke mit vielen Anhängern ist Le Creuset, die etwa emaillierte Pfannen aus Gusseisen anbieten. Le Creuset ist kein Anbieter, der sich ausdrücklich als nachhaltig agierender Produzent positioniert, doch das Kochgeschirr von Le Creuset gilt als besonders langlebig. Beispiel hier.

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Schmiedeeiserne Pfannen von Manufactum

In eine ähnliche Richtung geht Manufactum: Das zur Otto Group gehörige Unternehmen stellt viele Produkte her, die zu Recht im Ruf stehen, besonders langlebig und damit nachhaltiger zu sein, darunter schmiedeeieserne Pfannen. Beispiel hier.

Pfannen von Gerti Gundel

Die Nürnberger Pfannenmanufaktur fertigt Produkte, die nachhaltig sein wollen. „Das Thema ist bei uns besonders wichtig“, so Gerti Gundel. „Bei uns können alte oder defekte Pfannen abgegeben werden. Diese werden dann eingeschmolzen und bei der Herstellung neuer Pfannen eingesetzt. Das gilt auch für Stiele und Griffe, die zu Granulat gehäckselt und dem Produktionsprozess wieder zugeführt werden.“ Die Pfannen sind regional und über das Internet erhältlich und gelten als langlebig. Es gibt auch Keramik-Pfannen, etwa hier.

Pfannen von Greenpan

Greenpan verwendet als Beschichtung ein keramisches Material namens Thermolon, das bis 450°C hitzebeständig sein soll, also stabiler ist als PTFE. Dabei sollen weniger chemische Abfälle anfallen, auch soll die Produktion weniger Energie verbrauchen als die normaler Antihaft-Pfannen. Greenpan beziffert das mit „60% weniger CO2 Ausstoß im Vergleich mit der Produktion von PTFE-beschichteten Pfannen“. Greenpan verwendet nach eigenen Angaben recycelten Edelstahl für die Griffe und recyceltes Aluminium für die Pfannenkörper.

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Tipps zum Pfannenkauf:

Passende Größen wählen. Gönn dir mehrere Pfannen, typisch sind Durchmesser wie 18, 24 und 28 Zentimeter. Gemeint ist damit übrigens der obere Pfannenrand, so dass man auch passende Deckel kaufen kann. Zu große Pfannen auf zu kleinen Herdplatten können sich verziehen, kleine Pfannen auf großen Herdplatten bedeuten meist Energieverschwendung.

Auf ebenen Boden achten. Man nehme einfach ein Lineal mit in den Laden und lege es an. Sind die Böden nach außen gewölbt, liegt beim Braten weniger Fläche auf dem Kochfeld auf. Das erhöht nicht nur den Energieverbrauch, sondern verhindert auch, dass die zubereiteten Speisen gleichmäßig garen.

Auf das Handgefühl verlassen. Schon beim Kauf sollt man probieren, wie Pfanne und Griff in der Hand liegen. Empfehlenswert sind Produkte mit Daumenmulde, weil der Daumen der Druckpunkt beim Heben der Pfanne ist – und so entlastet wird. Sinnvoll ist auch ein Griffschutz an der Unterseite. Der sorgt dafür, dass man sich nicht die Finger verbrennt.

Auf Griffe achten. Ein guter Griff ermöglicht überdies eine optimale Gewichtsverteilung, was nötig ist, weil gute Pfannen keine Leichtgewichte sind. Abnehmbare Griffe machen die Pfanne tauglich für den Backofen, Eisenpfannen haben oft keine oder abnehmbare Holz-Griffe. Griffe mit erkennbarer Schraube erlauben es, lockere Griffe wieder festzuziehen.

Habt ihr nachhaltigere Pfannen für euch entdeckt und gute Beispiele gefunden? Schreibt uns in den Kommentaren!

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(38) Kommentare

  1. hm………… nach den ganzen Kommentaren weiß ich jetzt ehrlich gar nicht, was ich kaufen soll… Ich möchte mit weniger Öl auskommen, koche eh nur Gemüse und brauche auch mal was, wo ich Bratlinge oder Puffer oder so drin machen kann (eben mit wenig Öl).

    Wer von den vielen schlauen Leuten hier kann mir jetzt was empfehlen?

    Merci 😀

  2. Hallo Myheart,
    ich weiß nicht ob Deine Frage mittlerweile beantwortet ist. Ich hatte mich damals das gleiche gefragt, da unsere beschichtete Pfanne nichtmehr gut war. Ich habe mich dieses Jahr dazu durchgerungen, eine Eisenpfanne zu kaufen, habe mich dazu in einem kleinen kompetenten Haushaltswarengeschäft beraten lassen. Die Wahl fiel auf eine helmensdorfer Pfanne, http://www.helmensdorfer-pfannen.de/ und zwar auf diese hier:
    https://www.kochen-macht-spass.com/marken/helmensdorfer/helmesdorfer-lyonaiser-pfanne-aus-eisen-28-cm/a-106968/

    Ich habe sie eingebraten (das war etwas Arbeit) und ich muss sagen, ich bin sehr sehr zufrieden. Ich brauche nicht viel Öl, auf keinen Fall mehr als für meine beschichtete Pfanne, überraschenderweise. Sie heizt sich auch relativ schnell auf (ebenfalls besser als meine beschichtete, die einen sehr dicken Boden hat). Sie ist auch nicht so schwer. Ich brate ausschließlich Gemüse.
    Einzige 2 Mankos:
    Man soll Essen nicht länger darin aufbewahren, vor allem nicht säurehaltiges. Diese Gewohnheit hatte ich bisher, nun wird halt umgefüllt.
    Und man muss sie nach dem Spülen (ohne Spülmittel!) gleich trocknen, also nicht abtropfen lassen, und dann mit etwas Öl den Boden einschmieren. Auch hier, man muss es sich halt angewöhnen. Dafür – so erwarte ich es – wird sie ewig halten und ich muss nicht alle paar Jahre ne beschichtete Pfanne entsorgen.

  3. Also irgendwie bin ich jetzt genauso schlau wie vorher.
    Welche Pfanne ist denn jetzt geeignet für Gemüse? (Und hin und wieder mal sowas wie Pfannkuchen, Bratlinge etc.)
    Also, eine die nicht nach ’nem halben Jahr schon wieder hin ist und wo auch nicht ’ne Flasche Öl mit rein muss?

  4. @ Myheart + B.Ratlos
    Ich komme mit einer gusseisernen Pfanne, vor über 30 Jahren bei Tchibo oder so für 5 oder 10 DM erstanden, mit ganz wenig Fett/Öl bestens klar.
    So eine gusseisernen Pfanne muss natürlich einigermaßen gut eingebraten sein. Nicht immer alles bis auf das blanke Metall wegschrubben!
    Auch wichtig: Das Bratgut nicht zu früh wenden!

  5. Was erwartest du denn von einem Pfannen Ratgeber, dass er die passenden Kochtipps für jede essbare Substanz mitliefert?

    Gemüse kann man in JEDER Pfanne zubereiten.

    Logisch hat jede Pfanne abhängig vom Material andere Eigenschaften auf den verschiedenen Herd Arten. D.h. mal geht es schneller, mal sollte man vorsichtiger sein.

    Eisen, Edelstahl und Guss sind die Robustesten, danach sehe ich jene mit Hart Keramik, dann die mit „weicherer“ Keramik und zum Schluß die dünnen Beschichtungen.

    Was ist denn nun für vegane Fleischpflanzerl aus Weizen – mit der Einstellung wird man ein Leben lang suchen, 10 verschiedene Pfannen probieren und nie einen befriedigenden Kochehälter finden, zumal die Hersteller nächstes Jahr wieder ein innovatives Produkt auf den Markt bringen und verkaufen wollen.

    Schaut euch mal Kochshows an, wieviel Fett bzw. Öl dort verwendet wird. Wir verwenden davon einen Bruchteil zuhause, es schmeckt trotzdem, seit Umstellung von Gas auf Elektroherd nehme ich konsequent Silargan Töpfe und Pfanne, das dicke Material ist „langsam“, spart dann aber Energie. Muss es fix gehen dann kommt Edelstahl ohne Beschichtung zum Zug, solches Material ist teurer als Billig-Teflon, aber es hält, funktioniert, ist weit unbedenklicher und so betrachtet tatsächlich nachhaltig, im Vergleich zu Wegwerfpfannen die nur eines können: Öl sparen. Scheint jedoch DAS Kaufkriterium schlechthin zu sein.

    Schlauer werden kann man durch Selber Rausfinden, Erfahrungswerte gibt es noch und nöcher im Internet zu finden. Dabei lernt man v.a. eines: jeder Koch hat seine Vorlieben und ein persönliches Zeitmanagement, das Kochgeschirr hat sich unterzuordnen. Deshalb kann man sehr wohl sein Pfannenglück finden, jede Hand ist unterschiedlich groß, die Kraft im Arm und das Gefühl was an Gewicht der Pfanne als benutzbar empfunden wird variiert, der eine kocht solo, der nächste für 4 Personen.

    Wer sich für Silargan interessiert, in diesem Herstellungsvideo von WMF gibt es ein paar Einblicke:
    https://www.youtube.com/watch?v=de5Soo–FDo

  6. Hallo Tufkar,
    du schreibst, deine Silargan Töpfe und Pfannen würden durch das dicke Material Energie sparen. M.E. je dicker das Material, desto weniger sparsam, da am Ende es Kochvorgangs immer ein Teil der Energie im Material verbleibt, und je dicker das Material, desto mehr). Nur bei langen Kochvorgängen wird dieser Effekt klein sein im Verhältnis zur Gesamtenergie.
    Klar, man kann den Herd früh ausschalten, da der Topf lange Wärme speichert. Aber vorher muss man eben genug Energie reinbuttern, damit er dann auch genügend Wärme bis zum Ende des Kochvorgangs gespeichert hat.
    Oder wie ist deine Begründung?
    Ich frage mich das schon lange und würde mir tendenziell immer lieber dünnere Böden (die trotzdem natürlich flach aufliegen) kaufen.

  7. Ich habe eine Gundelpfanne. Meine Mutter und eine Freundin auch. Die Beschichtung löst sich, obwohl ich ein Wenigkocher bin. Grund sei, dass man Gekochtes nicht über Nacht in der Pfanne lassen kann. Null Kulanz bei der Reklamation. Ich werde so eine Pfanne nicht mehr kaufen. Mutter und Freundin auch nicht mehr.

  8. Eine große Bitte: Ich halte es nicht für gut, daß Ihr bei Euren Empfehlungen Amazon als Kaufadresse erwähnt. Inzwischen ist doch allen bekannt, daß Amazon Steuerzahlungen umgeht. Ich möchte Amazon auf keinen Fall unterstützen. Ich hoffe sehr, daß Ihr kein Geld für Eure Empfehlung bekommt!! Grüße, B. B.

  9. Die Utopia GmbH ist (Werbe)Partner von Amazon, natürlich bekommen die Geld für die verlinkten Käufe. Das ist doch Sinn der Sache.

    Angenommen, jeder Utopist kauft nur noch Sachen die Utopia auf Amazon verlinkt hat und jeder Käufer wird Utopist, dann kann Utopia innerhalb 1 Jahres Amazon kaufen! Dann ist Amazon vollökologisch! D.h. alle Artikel sind dann vergleichbar mit Manufaktum Produkten, aber billiger!!! Ohne Versandkosten, verrückt. Das wäre super. Ich bin dafür.

    Utopia hat mir geholfen. Vom Lokalkäufer zum Globalkunden, mit Rabattschlacht und Fernabfallgesetz, äh, ich meine ohne Elektromüllrücksendung, naja also, der Müll bleibt lokal, das ist doch was Gutes! Irgendwie.

  10. Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir können Ihre Kritik gut nachvollziehen. Zur Erklärung: Unser Ziel ist es, viele verschiedene Möglichkeiten zu nachhaltigerem Konsum aufzeigen und damit ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Wir wissen natürlich, dass es dafür bessere Bezugsquellen gibt als Amazon (und haben auch schon mehrmals kritisch über Amazon berichtet). Oftmals zeigen wir auch alternative Einkaufsquellen auf. Wir wissen aber auch, dass viele Leute ausschließlich Amazon nutzen und diesen möchten wir zeigen, dass sie auch dort nachhaltige Produkte kaufen können.

  11. @Berenike,
    Utopia berichtet auch immer wieder sehr kritisch über Amazon.
    Das Problem ist, daß sich so einen Plattform nur über Werbung finanzieren läßt.
    Und da ist die Auswahl an Werbepartnern sehr begrenzt.
    Was schlägst Du denn als Alternative vor?

  12. Wem LeCreuset (verständlicherweise) zu teuer ist, der kann auch mal bei ebay in den Auktionen schauen. Sind natürlich alles ältere Modelle, deswegen nur begrenzte Farbauswahl, aber Gußeisen hält einfach ewig 🙂

  13. Ich denke eine Pfannenwahl kann extrem schwierig sein und man sollte die Vor- und Na chteile der einzelnen Pfannen vergleichen. Dazu kommt auch noch für was man die Pfanne benötigt. Es ist ein Unterschied ob man einen Braten lange köcheln lassen will oder man lediglich ein Steak scharf anbraten will. Auf der Seite http://das-kochfeld.de/pfannen/ wird der Unterschied von Pfannen ziemlich gut erklärt und es gibt eine Übersicht über die verschiedenen Eigenschaften der jeweiligen Pfannen.

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